Euro-Krise: Die Mär von der Überlastung Deutschlands
DPAKanzlerin Merkel warnt vor einer Überforderung Deutschlands in der Euro-Krise. Doch läuft das Land wirklich Gefahr, sich zu übernehmen? Schon einmal wurde der Bundesrepublik die Funktion einer globalen Konjunktur-Lokomotive aufgedrängt - gegen eheblichen innenpolitischen Widerstand, aber mit Erfolg.
Naja, Tatsache ist dass die griechischen Staatsschulden mit unseren Steuergeldern zurückbezahlt werden. Und dazu kommen jetzt noch die spanischen und italienischen.
Im übrigen wurden die Risiken schon vergemeinschaftet, darum zahlen wir ja jetzt deren Schulden. Jemand mit Erfahrung hätte vielleicht damals schon vor dem Moral Hazard gewarnt, ist aber nicht geschehen. Darum haben wir diese Erfahrung jetzt gemacht. Aber bitte, irgendwann muss man doch mal irgend was daraus lernen... Als Münchner finanzier ich ja eh schon den Rest Bayerns, den Rest Deutschlands, Asien und Afrika... und jetzt auch noch den Rest Europas?
Der Autor sieht einmal wieder die Deutschen in der Schuld. Sie hätten irrationale Ängste und seien fehlinformiert. Auch eine Bankenunion sei gar nicht so schlimm und wäre ein überschaubarer Einsatz. Dann aber dieser Absatz: "Was von Deutschland und von allen anderen 16 Euro-Ländern verlangt wird, ist nicht die Vergemeinschaftung von Schulden selbst. Es ist die Vergemeinschaftung unabsehbarer Risiken. Ohne diese ist die Lage aussichtslos." Aha! Also wenn die Lage ohne Bankenunion "aussichtslos" ist, dann verstecken sich hier wohl soch ganz gefährliche Vergemeinschaftungen. Und südländischen Bankenirrsinn als "unabsehbare Risiken" zu titulieren, spricht schlicht Bände. Ja, Herr Barroso und die ganze andere Sippschaft haben diese Risiken nie erkannt und verstehen sie noch heute nicht. Doch ernstzunehmende Wirtschaftler beschrieben sie schon vor 10 Jahren bei der Einführung dieser Unglückswährung.
Eigentlich ist damit alles gesagt. Ich habe die Analysaen Münchaus anfangs durchaus zu schätzen gewusst. In letzter Zeit sondert er aber nur noch Schrott ab.
Wenn die internationalen Kreidtgeber kein Vertrauen mehr darin haben, dass die südeuropäischen Schuldner ihre Schulden zurückzahlen, soll das irrational sein? Sagen die Griechischen Politiker, die morgen voraussichtlich die Wahlen gewinnen, nicht genau dieses?
Aber immerhin, schön dass selbst Münchau anerkennt, dass Deutschland mit der Begleichung der Schulden Italien, Spaniens, Portugals und Griechenlands überfordert wäre. Immerhin etwas!
Man kann doch das Jahr 1978 nicht mit den hier und heute vergleichen. Damals hatten Deutschland und Japan tatsächlich mehr Einfluss weil mehr Anteil am globalen BIP. Heute ist dieser Teil marginal und würde daher auch ebenso wirken.
Die Mär von der freien Presse-aber immerhin ein Artikel der die Banker jubeln lässt.
Es gibt einen Grund warum alle Eurobonds wollen u warum auf einmal so viele Goldman Sachs Banker sich an der Spitze rumtummeln(Papademos,Monti ,Draghi)-das kann man dem dummen Volk natürlich nicht auf die Nase binden,und schon gar nicht dass das exponentiell wachsende Geldsystem sich seinem natürlichen Kollaps nähert den jedes Schneeballsystem(auch die langsamen) nun mal mit sich bringt.
Frau Merkel muss hoch pokern, um nach der wohl unvermeidbaren "Vergemeinschaftung" der Risiken sicher zu stellen, dass nicht wieder mit aufgeweichten Regeln die nächste Katastrophe produziert wird.
Das einige südeuropäische Länder, insbesondere Griechenland, bei der Einführung des Euro geschönte Daten geliefert hat, wurde seiner Zeit gern "übersehen" bzw. nicht hart hinterfragt. Solche Szenarien können und sollten wir uns zukünftig im wahrsten Sinne des Wortes ersparen.
Leute, was ist los? Seit wann ist der SPIEGEL zum Sprachrohr gewisser Kreise geworden?
Niemand sagt, dass wir den Euro nicht wollen. Und ich glaube dass die große Mehrheit für den Verbleib des Euro ist.
Doch die absolute Mehrheit will keinen Cent mehr nach Griechenland schicken. Die sind durch eigenes Verschulden dahingekommen, haben auch noch versucht die ganze EU jahrelang zu betrügen und jetzt da es darum geht ihr Land zu retten, tun sie selbst am wenigsten.
Griechenland muss unbedingt raus.
Dazu haben die letzten jahre gezeigt, dass es schlichter Wahnsinn ist, Brüssel weiterhin zu särken und den einzelnen Mitgliedern immer weniger Rechte zu lassen.
Brüssel ist schon jetzt sehr korrupt. Lobbyisten haben dort die Macht übernommen. Das macht selbst großen EU-Befürwortern wie mir Sorgen was da passiert.
So etwas kompliziertes wie die Verhältnisse in Brüssel sind ein Traum für Lobbyisten, siehe Washington.
Also, Deutschland wird ganz sicher nicht schlechter dastehen, wenn Griechenland rausfliegt. Und das Beste ist, dass es auch den griechen besser geht wenn sie aus der Eurozone sind. Wer verliert? Die Banken! Und das ist auch gut so.
Eine Billion an Garantien, Beiträgen zu Rettungsschirmen und Direkthilfen - da leiden wohl einige an Realitätsverlust. Das ist ein vielfaches eines deutschen Bundeshaushaltes pro Jahr. Allein daran sieht man wie verrückt das ganze ist. Und diese Verrücktheit zu stoppen ist nicht verwerflich, sondern schleunigst geboten !!!