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Euro-Krise: Deutschland schnürt Wachstumspaket für Europa

REUTERSDie Bundesregierung ändert ihre Strategie im Kampf gegen die Euro-Krise: Berichten zufolge will sie ihre strikten Sparvorgaben für hochverschuldete Euro-Länder um Maßnahmen zur Wachstumsförderung ergänzen - und drängt auf eine enger abgestimmte Wirtschafts- und Finanzpolitik.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...836953,00.html
  1. #10

    Keine Lösung für die Zahlungsbilanzkrisen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ... Sparvorgaben für hochverschuldete Euro-Länder um Maßnahmen zur Wachstumsförderung ergänzen - und drängt auf eine enger abgestimmte Wirtschafts- und Finanzpolitik.
    Die Länder sind deshalb pleite, weil sie nicht wettbewerbsfähig sind und daher aufgrund massiver Zahlungsbilanzkrisen (a) ihre Rechnungen nicht bezahlen können und (b) große Unterbeschäftigung haben. Die hier angedeuteten Maßnahmen ändern daran überhaupt nichts.

    Diese Maßnahmen sind Transfers, die vielleicht die Symptome mindern können (wenn überhaupt: möglicherweise ist es alles nur das Vortäuschen von Aktivität), aber das Problem nicht lösen. Die Wirking ist: hier wird Geld ausgegeben, um das Elend zu verlängern.
  2. #11

    in den taschen der schuldigen

    wiederholung von schritte, wieviel eurocraten werden teuer bezahlt um diese schlaue griechen im auge zu halten, 5 sterne hotels monatliche reisen, teuere nutten, usw usw, sie sind wahnsinnig, aussteigen deutschland, es wird euer ende sein.
  3. #12

    Wachstum...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesregierung ändert ihre Strategie im Kampf gegen die Euro-Krise: Berichten zufolge will sie ihre strikten Sparvorgaben für hochverschuldete Euro-Länder um Maßnahmen zur Wachstumsförderung ergänzen - und drängt auf eine enger abgestimmte Wirtschafts- und Finanzpolitik.

    Deutschland schnürt Wachstumspaket für Europa - SPIEGEL ONLINE
    "Zwei Jahre lang konnte Deutschland so tun, als hätte es mit der Euro-Krise nur am Rande zu tun...." falsch. Merkel tat so und tut immer noch so. 2008 in Worten zweitausendacht waren die Chancen da richtig hart zu reagieren selbst aus ihrer Denke heraus, was folgte war und ist Stückwerk, keine Bankenregulierung und nur Schirme Blasen Wachstumsphantasien und die unerschütterliche Meinung "stirbt der € stirbt Europa". Das reichte und reicht nicht um ein totes Pferd wieder aufstehen zu lassen. Der Euro ist offensichtlich tot, denn was seit 2008 an Verpflichtungen in den europäischen Staaten eingegangen wurde ist absurd abgehoben von der Realität der Realwirtschaft (ausser Banken) und der europäischen Bürger.
  4. #13

    Die EU ist ein Dinosaurier

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesregierung ändert ihre Strategie im Kampf gegen die Euro-Krise: Berichten zufolge will sie ihre strikten Sparvorgaben für hochverschuldete Euro-Länder um Maßnahmen zur Wachstumsförderung ergänzen - und drängt auf eine enger abgestimmte Wirtschafts- und Finanzpolitik.

    Deutschland schnürt Wachstumspaket für Europa - SPIEGEL ONLINE
    Es war doch die ganze Zeit Deutschland das eine Politik 'Einer gegen Alle' gemacht hat, mit einer oekonomischen Dilettantentruppe in Regierung und Opposition.
    Man hat einen okonomischen Dinosaurier EU + Euro grossgezogen, und wird nun nicht mehr fertig mit den angehaeuften Problemen. Die einzige Loesung ist das Auseinanderknuddeln dieser europaeischen Vereinbarungen mit denen man sich einen String zum Aufhaengen gedreht hat. Dinosaurier waren gross und maechtig mit einem kleinen Gehirn, und deswegen sind sie ausgestorben. Im uebrigen gingen bisher alle Hilfen an die Banken, da wurde eine risikoreiche Finanzspekulation abgesichert. Die Banken haben erst vor kurzem Billionen an billigem Geld bekommen. Aber statt als Kredite in der realen Wirtschaft, wurde das Geld entweder geparkt oder zu neuen Spekulationen benutzt, also diese 'Hilfe' ist komplett verpufft. Solange die Politik nicht das Primat ueber die 'Finanzmaerkte' zurueckerlangt, sind Wachstumspakete à la Merkel fuer die Katz, denn die Milliarden muessen ja erst mal via Anleihen ...... , na ja dann geht eben die Spekulation weiter, nur dass da viele Eurolaender schon bei der Finanzierung ausscheiden. Wo bleiben die Massnahmen zur Anpassung der Steuer-, Rechts- und Sozialsysteme? Wo bleiben die Mechanismen um den unterschiedlich strukturierten Wirtschaften eine Anpassung zu ermoeglichen? Maastricht hatte alles vorgesehen, aber es wurde nichts gemacht. Das einzige was man durchgezogen hat war die vollkommenen Liberalisierung der Finanzmaerkte und die rigorose Oeffnung des europaeischen Marktes.
    Geld ist genug da, es wird nur nicht zur Entwicklung der realen Wirtschaft genutzt. Deutschland schnuert so nicht ein Wachstumspaket fuer Europa, sondern finanziert nur weiter seinen Export, es bleibt alles wie es ist. Europa steht vor dem Abgrund, und die 'europaeische Elite' bereitet sich darauf vor einen grossen Schritt nach vorn zu machen.
  5. #14

    Mit Aspirin und kalter Kompresse

    Zitat von WolfHai Beitrag anzeigen
    Die Länder sind deshalb pleite, weil sie nicht wettbewerbsfähig sind und daher aufgrund massiver Zahlungsbilanzkrisen (a) ihre Rechnungen nicht bezahlen können und (b) große Unterbeschäftigung haben. Die hier angedeuteten Maßnahmen ändern daran überhaupt nichts.

    Diese Maßnahmen sind Transfers, die vielleicht die Symptome mindern können (wenn überhaupt: möglicherweise ist es alles nur das Vortäuschen von Aktivität), aber das Problem nicht lösen. Die Wirking ist: hier wird Geld ausgegeben, um das Elend zu verlängern.
    Natuerlich muss man den wirtschaftlichen Schmerz lindern. Aber ohne echte Reformen sind das nur kurzfristige Erleichterungen.

    In den letztene 20 Jahren sind die Fertigungsindustrien in den Fernen Osten abgewandert und in Euroland gibt es die Verbraucher.

    Dennoch Erleichterung besaenftigt die Gemueter und die Anpassung kann ein bisschen warten.
  6. #15

    Zitat von andreasoberholz Beitrag anzeigen
    Das sind doch wieder alles nur faule Kompromisse an die sich am Ende keiner der Mitgliedsstaaten halten wird. Entweder man gründet jetzt die "Vereinigten Staaten von Europa" samt einer Verfassung und gemeinsamen Steuern nebst Wirtschaftspolitik etc. Oder man muss zu sehen wie der Euro langsam aber sicher in Gras beisst.
    (...)
    Der Witz wäre mit den Vereinigten Staaten von Europa hätte man auch entsprechende Macht in der Hand ggb. den Märkten.
    Die "vereinigten Staaten von Europa" wird es nie geben!
    Es wäre jedoch die einzig logische Schritt unter dem eine Währungsunion funktionieren könnte.
    Jedoch dazu wird es nie kommen und wenn doch ginge es nicht ohne Enteignung und Verarmung einer grossen Anzahl von Bürgern.
    Stellen Sie sich mal vor, Ihr Gehalt würde an ein Slowenisches angepasst.
    Die Bank bei der Sie den Kredit für Ihr Haus gemacht haben, würde aber noch immer die gleichen Beträge inkl. Zinsen erheben.
    Was wäre die Konsequenz, genau Sie wären Ihr Haus los!
    Und stellen Sie sich mal die andere Seite vor. Die slowensischen Gehälter würden an die Deutschen angepasst.
    Ich weiss nicht was schlimmer wäre, jedenfalls die Wettbewerbsfähigkeit der USE wäre katastrophal.
    Europa funktioniert nicht und wird es auch nie, jedenfalls nicht auf Währungsebene.
    Jedes Land hat seine Einnahmequelle (Deutschland den Waffenhandel, Ingenieuring, Geisteswissenschaften, etc.., Luxemburg das Bankenwesen, etc...)
    Man kann nicht alles vereinheitlichen ohne das massiv Standpunkte kaputt gemacht werden und das Leute verarmen.
  7. #16

    Wachstumsförderung

    Allein schon der Begriff Wachstumsförderung ist eine Fata Morgana aus dem Reich der Wünsche. Wenn es so etwas in der Realität geben würde, hätten längst alle Staaten dieser Erde ein Wachstum von über 10% pro Jahr. Oder glaubt ernsthaft jemand, dass ein Land sich mit weniger zufrieden wäre, wenn es doch ein so einfaches Rezept für mehr gäbe?
  8. #17

    ohne zweifel richtig ............

    Zitat von WolfHai Beitrag anzeigen
    Die Länder sind deshalb pleite, weil sie nicht wettbewerbsfähig sind und daher aufgrund massiver Zahlungsbilanzkrisen (a) ihre Rechnungen nicht bezahlen können und (b) große Unterbeschäftigung haben. Die hier angedeuteten Maßnahmen ändern daran überhaupt nichts.

    Diese Maßnahmen sind Transfers, die vielleicht die Symptome mindern können (wenn überhaupt: möglicherweise ist es alles nur das Vortäuschen von Aktivität), aber das Problem nicht lösen. Die Wirking ist: hier wird Geld ausgegeben, um das Elend zu verlängern.
    ohne weifel richtig und deshalb KEIN geld mehr fuer die mittelmeer-laender. deutschland muss sofort aus dem euro austreten und saemtliche zahlungen an die korrupte eu einstellen.
  9. #18

    Lösungslotterie

    Zitat von WolfHai Beitrag anzeigen
    Die Länder sind deshalb pleite, weil sie nicht wettbewerbsfähig sind..

    Diese Maßnahmen sind Transfers.. Die Wirking ist: hier wird Geld ausgegeben, um das Elend zu verlängern.
    Nun, was ist denn die Lösung? Warten bis der letzte Grieche sein Hemd ausgezogen hat?

    Wie lange war Dtl. wegen der letzten Währungsunion (2.Juli 1990) deprimiert, und alles schien schiefzugehen?

    Jetzt passiert Ähnliches im europäischen Maßstab.

    Der einzige Haken - es führt zur schleichenden Verarmung größerer Schichten. Nbanken dürfen nicht pleite gehen? Aber gewiß doch..

    Stattdessen ist das Geld "unten" nicht mehr da. Bye-bye soziale Marktwirtschaft.
    Nebenbei: Schulden gegenüber Bruttoinlandsprodukt, nach Wikipedia:

    List of countries by public debt - Wikipedia, the free encyclopedia

    Japan: 208.2%, Griechenland 165.3%.

    Gruß
    Peter
  10. #19

    Während in Europa zumindest für die Öffentlichkeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesregierung ändert ihre Strategie im Kampf gegen die Euro-Krise: Berichten zufolge will sie ihre strikten Sparvorgaben für hochverschuldete Euro-Länder um Maßnahmen zur Wachstumsförderung ergänzen - und drängt auf eine enger abgestimmte Wirtschafts- und Finanzpolitik.

    Deutschland schnürt Wachstumspaket für Europa - SPIEGEL ONLINE
    fleißig immer neue Rettungspläne gezimmert werden,
    gibt China wenigstens zu, daß sie an den Euro.-Austritt
    Griechenlands denken und entsprechende Maßnahmen planen.

    http://europe.chinadaily.com.cn/worl...t_15473267.htm


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