CorbisDie Schuldenkrise verunsichert die Menschen in Europa nachhaltig. Eine Studie zeigt: Vor allem Griechen und Spanier sorgen sich um ihre Zukunft. Die Deutschen geben sich vergleichsweise optimistisch, für ihre Kinder allerdings sehen sie schwarz.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...838135,00.html
Immer wieder diese übertriebene Angst!
Angesichts der sich abzeichnenden Massenarmut werden sich Banker, Hedgefondsmanager und Börsenzocker zusammentun, um auf Boni und Spekulationsgewinne zu verzichten, auch Steuern wird man gerne bezahlen und auch Steuererhöhungen gerne akzeptieren.
Dann kann der Neoliberalismus endlich einmal sein freundlich-lächelndes Antlitz zeigen - ganz hemmungslos.
Deutschen fürchten um die Zukunft ihrer Kinder. Und das vollkommen zu Recht! Ich darf mich ganz herzlich bei ihnen, Frau Merkel und Herr Schäuble, bedanken das sie mit ihren politischen Entscheidungen die Menschen in diesem Land aufs tiefste nachhaltig verunsichern. Mit ihren inkompetenten Entscheidungen machen sie den Menschen Angst, bringen sie um den Schlaf und dieses Gefühl ist selbst schon bei den Kleinsten zu finden. Man sollte mal eine Umfrage machen was die 10 - 17 jährigen so über ihre Zukunft denken und was ihnen zu Europa und der Eurokrise einfällt. Besonders schmerzhaft empfinde ich die Tatsache, daß die Deutschen so ziemlich alles richtig gemacht haben seit die Globalisierung grassiert und trotzdem oder besser gerade deswegen, bis aufs Blut ausgepeßt werden soll und das über Generationen. Und da gibt es doch tatsächlich Politiker im Lande die das auch für vollkommen in Ordnung halten.
Eine Zukunft werden unsere Kinder schon haben. Doch leider liegt diese in UNSEREN Händen, und die ruhen fest in beiden Taschen. Dabei ist die NOTwendigkeit nach Taten doch so offensichtlich:
Wir müssen jetzt sofort aufhören, über unsere Verhältnisse zu Leben. Irgendwann können wir den Kredit, den wir unserer Welt - ökonomisch, wie ökologisch - abverlangen nicht mehr zurück zahlen.
Die Natur aber ist gnadenlos und unsere Spezies offensichtlich suizid - also wird sich das Problem letztendlich von selbst lösen. Das wäre dann wohl die Zukunft unserer Kindes-Kinder.
Kurzum:
Licht aus, wenn man den Raum verlässt, Müll trennen, keinen neuen Fernseher dieses Jahr und morgen mit der Bahn zur Arbeit. Das wär mal nen Anfang.
ist doch ein rechter Einfaltspinsel. Leider! Wenn die diversen Rettungsschirme schlagend werden, dann wird es nicht (nur) die Kinder treffen. Es trifft vor allem Otto Normalo selbst, dessen Ersparnisse und Einkünfte sich Dank steil nach oben gehender Inflationsraten auf Sicht oder alternativ aufgrund eines Währungsschnittes dann noch schneller in Rauch auflösen werden. Na ja, solange der Glaube an den Wert des Papier- und Giralgeldes noch anhält können wir feiern, jedenfalls diejenigen, die sich noch nicht als Hartz IVer oder Geringverdiener durchschlagen müssen.
1. Mwst auf 14% zurücksetzen.
2. Rentenalter auf 60 Jahre (europ. Standard) zurücksetzen.
3. Lohnsteuer um 30 % reduzieren ( progression der infaltion anpassen!)
4. Kranken- und Rentenkassen steuerlich subventionieren (ca. 2%)
5. Eurobonds einführen
6. Haushaltsdifferenzen durch Eurobonds ausgleichen.
7. evtl. höhere Zinsen durch zusätzliche Eurobonds abdecken.
Somit haben wir eine WIN,WIN,WIN,WIN Situation.
Europa kriegt ihre Eurobonds, wir zahlen weniger Steuern, keiner muß glauben, wir zahlen für Europa, der Euro ist kurzfristigst Geschichte.
Danach gehts dann national in geordneten Bahnen weiter.....
"Deutsche fürchten um die Zukunft ihrer Kinder" - kein Wunder, denn Europas Vision ist die organisierte Verantwortungslosigkeit ohne Störung durch Demokratie.
Begründung:
- Kein Staat und kein Politiker und keine Bank muss für Fehler und Misswirtschaft gerade stehen, jeder wird "gerettet", mangels anderen Gläubigern eben durch Deutschland
- Volksentscheidungen zu entscheidenden Fragen gibt es nicht – zumindest in Deutschland. Obwohl dieses Europa für alles Vorschriften ersinnt gibt es hierzu keinerlei Vorgaben.
- Entscheidende EU-Gremien verletzen eklatant das Demokratie-Prinzip "one man one vote" (gleiches Stimmgewicht für alle Bürger) – siehe Zusammensetzung des EU-Parlamentes und des EZB-Rates.
Wir leben nicht über unseren Verhältnissen, sondern darunter: Deutschland produziert weit mehr als wir selbst verbrauchen. Und die Welt insgesamt kann ohnehin (ökonomisch, nicht unbedingt auch ökologisch) in ihren Verhältnissen leben, es wird das verbraucht, was produziert wurde, nicht mehr und nicht weniger.