Forum


 

Euro-Krise: Deutsche fürchten um die Zukunft ihrer Kinder

CorbisDie Schuldenkrise verunsichert die Menschen in Europa nachhaltig. Eine Studie zeigt: Vor allem Griechen und Spanier sorgen sich um ihre Zukunft. Die Deutschen geben sich vergleichsweise optimistisch, für ihre Kinder allerdings sehen sie schwarz.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...838135,00.html
  1. #70

    Zitat von muellerthomas Beitrag anzeigen
    Die französische Staatsschuldenquote liegt nur minimal über der deutschen. Und betrachtet man die gesamte Volkswirtschaft und nicht nur den Staat, weist Frankreich eine fast ausgeglichene Bilanz auf und war bis 2005 im Plus.
    Bei Frankreich ging es mir vor allem um Lebensqualität, sprich Rentenalter, Arbeitszeit, Besteuerung und Gehälter der abhängig Beschäftigten.

    Darüber hinaus kann man also schon sagen, dass es volkswirtschaftlich gesehen keine europäische Schuldenkrise sondern ein Verteilungsproblem gibt? Das meine ich jetzt nicht rein finanziell sondern auch bei der Verfügbarkeit von Arbeit und Produktionsmitteln.
    Mich würde eine gesamteuropäische Perspektive interessieren, die allen nützt. Mein Wunsch ist es ehrlich gesagt nicht, dass die Griechen grade ihre Wirtschaft nun kaputtsparen müssen, umgekehrt empfinde ich die Lebensqualität in Deutschland im Vergleich zu den zumindest in den Medien beschriebenen Verhältnissen in den südlichen EU Staaten eher als schlecht. Könnte natürlich auch am allgegenwärtigen Pessimismus liegen.

    Ich denke es sollte schon einheitliche wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen in ganz Europa geben. Eine politische Union zumindest im Euroraum, oder ich fürchte die EU zerfällt.
  2. #71

    In einer

    Zitat von Epimetheu$ Beitrag anzeigen
    Eines verstehe ich nicht so ganz. Die Menschen haben Angst vor der Eurokrise und das das ganze System zusammenbricht und legen deswegen Geld zurück? Müsste man die Kohle nicht stattdessen mit beiden Händen zum Fenster rauswerfen solange sie noch was wert ist?

    Man muss weniger Angst vor der Zukunft haben wenn man sich Dinge aneignet die einem der Staat oder sonst irgendwer nicht wegnehmen kann. Bildung, Weisheit und praktischer Sachverstand sind in jeder Weltordnung ein Vorteil. Ob jetzt in Euro oder in Kartoffeln bezahlt wird.

    Gruß
    Situation, in der der Sparer der Dumme ist, (wie jetzt gerade) sollte man wirklich raushauen was geht. Das gilt genauso für Vater Staat.
    Alles, was nicht hier ausgegeben wird, wird eben sonstwo in Europa auf den Kopf gehauen. Am Ende zahlen alle mit, ob sie was davon hatten oder nicht.
  3. #72

    Zitat von derjonny Beitrag anzeigen
    Bei Frankreich ging es mir vor allem um Lebensqualität, sprich Rentenalter, Arbeitszeit, Besteuerung und Gehälter der abhängig Beschäftigten.
    bei der jahresarbeitszeit liegt Deutschland glaube ich knapp hinter Frankreich, beim tatsächlichen durchschnittlichen Renteneintrittsalter liegt Frankreich zwei Jahre vor Deutschland (also zwei Jahre früher). So riesig sind die Unterschiede also nicht und letztlich ist der materielle Wohlstand - unabhängig von Verteilungsfragen - umso höher, je mehr produziert wird. Das geht zum einen über hohe Produktivität, aber auch über mehr Arbeitsstunden pro Jahr und auch über mehr Erwerbsbeteiligung z.B. der Frauen.


    Darüber hinaus kann man also schon sagen, dass es volkswirtschaftlich gesehen keine europäische Schuldenkrise sondern ein Verteilungsproblem gibt?
    In Griechenland sicherlich schon. In Spanien liegt das Problem vielmehr bei den privaten Haushalten und den Banken. In Italien wiederum ist das Niveau der Staatsschulden hoch, aber nicht aufgrund aktueller Fehler, sondern aufgrund der Politik der 70er und 80er Jahre. Seit den frühen 90ern weist der Staatshaushalt in Italien einen Primärüberschuß auf.


    Das meine ich jetzt nicht rein finanziell sondern auch bei der Verfügbarkeit von Arbeit und Produktionsmitteln.
    Das ist ja letztlich finanziell, oder? Wer keine Arbeit hat, erzielt auch wenig Einkommen und weist i.d.R. kein Vermögen auf.

    Mich würde eine gesamteuropäische Perspektive interessieren, die allen nützt.
    Mit Griechenland und Portugal wird es wohl schwer, Italien und Spanien waren früher durchaus wettbewerbsfähig.

    Mein Wunsch ist es ehrlich gesagt nicht, dass die Griechen grade ihre Wirtschaft nun kaputtsparen müssen,
    Vermutlich gibt es für Griechenland keine angenehme Lösung mehr.

    umgekehrt empfinde ich die Lebensqualität in Deutschland im Vergleich zu den zumindest in den Medien beschriebenen Verhältnissen in den südlichen EU Staaten eher als schlecht. Könnte natürlich auch am allgegenwärtigen Pessimismus liegen.
    Liegt wohl auch daran, dass vieles nicht stimmt, was z.B. das angeblich so laue Leben in Südeuropa angeht.

    Ich denke es sollte schon einheitliche wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen in ganz Europa geben. Eine politische Union zumindest im Euroraum, oder ich fürchte die EU zerfällt.
    Wenn es überall die gleichen sozialen Bedingungne geben soll, geht das aber natürlich nur über Transfers, denn die Wirtschaftsleistung etwa in Portugal ist nun einmal geringer als in den Niederlanden, dort kann also weniger verteilt werden.
  4. #73

    Wir zahlen

    Zitat von Nur so! Beitrag anzeigen
    Es ist einfach eine Schweinerei wie mit dem Geld der Steuerzahler umgegangen wird erst gestern sagte doch Herr Schäuble "Es ist ein Richtiger und Wichtiger Schritt das Spanien in den Rettungsfond kommt. Hallo?? Hab ich was verpasst sind wir die Zahlmeister für Staaten die nicht mit Geld umgehen können? Wenn das so weiter geht dann sind wir bald Arm dran und wer hilft uns dann? Griechenland? Spanien? Italien? Ach wo das wäre dann ein Wunschtraum. Von denen wird dann keiner auch nur einen müden cent geben.
    nicht für Staaten und deren Bewohner. Wir zahlen für Anleger, die sich durch Fehleinschätzungen verspekuliert haben und nun die zeche den Bürgern präsentieren. Das Schlimme daran ist, dass sich gewählte "Volksvertreter" dazu hergeben dieses üble Spiel mitzuspielen. Und leider ALLE!! (außer die linken).
  5. #74

    Umfrage-Quatsch.

    Die Eltern gehn bei der Frage nach de Zukunft ihrer Kinder doch wohl von ihrer eigenen momentanen Situation aus.

    Kein Wunder also, daß die Chinesen sich keine Sorgen machen während die Deutschen sich um deren Zukunft fürchten. Das ist einfach nur logisch.
  6. #75

    Angst?

    Angst? Wer heute nichts in die öffentlichen Kassen einzahlt, kann auch nicht erwarten, dass der Staat in Zukunft noch etwas investieren kann.
  7. #76

    Alles unfug !

    Die BRD ist nichts anderes als eine GmbH! Sie verwaltet uns, ist kein Staat! Hört auf daran zu glauben alles würde besser werden, macht eh keinen Sinn! Da wird vion Regierungen gesprochen, welce Regierung denn ? Wir haben definitiv keine.
    Lest es doch nach, steht alles im Grundgesetz. Alle die glauben es wäre die Verfassung, dieese irren sich. Macht eure Augen auf, wacht auf, bevor es zu spät ist. Denn die liebe Frau Merkel ist nur eine Verwaltungschefin, sonst nichts !
  8. #77

    Ja klarseher, das ist irgendwie schon

    Zitat von klarseher Beitrag anzeigen
    So ist es. Es gibt nich den "Ernst" des Lebens. Sehe ich auf erschreckende Weise bei meiner Nichte und Neffen. Obwohl beide in der Schule recht aufgeweckt, Sie auf Lehramt studiert, gibt es die feste Einstellung, Geld ist ausreichend von Mama und Papa da. Urlaub hier, Handy da, Wohnung so, Auto so.

    Aber kein Verständnis, das das Geld irgendwo erwirtschaftet werden muss...

    Aber ich muß selbst aufpassen: mein Sohn und meine Tochter, obwohl noch klein, stehen auch immer im Vergleich mit anderen Kindern. Die Eltern konkurrieren untereinander.
    Die haben, also kriegen meine auch....

    Nur für die Kinder ist das fatal.
    dumm gelaufen, anscheinend. Also wenn man mal davon ausgeht, dass die Natur (Evolutionsgeschichte) einem von ihr konstruiertem Lebewesen IMMER aufträgt, so wenig ENERGIE wie möglich auszugeben um das zu bekommen was es meint bekommen zu müssen, dann versteht man auch die menschliche Welt. So einfach ist das eigentlich.

    Der Verstand hat es leider noch nicht geschafft als MEHRHEIT von MENSCHENVERSTAND dies mehrheitlich auch erkennen zu lassen.

    Das allein ist das Problem.

    Der Mensch ist eigentlich ein gefühlter Vormensch mit Verstand, weil die Mehrheit nutzt NOCH den Verstand nicht für ne Erkenntnis, sondern einzig für ihr steinzeitliches Gefühl.

    Ein schon großes problem, sag ich mal so.

    MFG


TOP



TOP