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Euro-Krise: Deutsche fürchten um die Zukunft ihrer Kinder

CorbisDie Schuldenkrise verunsichert die Menschen in Europa nachhaltig. Eine Studie zeigt: Vor allem Griechen und Spanier sorgen sich um ihre Zukunft. Die Deutschen geben sich vergleichsweise optimistisch, für ihre Kinder allerdings sehen sie schwarz.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...838135,00.html
  1. #20

    Zitat von glen13 Beitrag anzeigen
    Deutsche sind von Natur aus Pessimisten und das Gejammer immer groß. Was sollen denn die anderen sagen, denen es viel schlechter geht.? Deutschland geht es gut und deshalb muss niemand Angst vor der Zukunft haben. Die nachfolgenden Generationen werden ihren Weg finden, wie ihn die davor auch gefunden haben.
    Ich gebe ich Ihnen absolut recht! Es gibt wohl kaum ein Land auf dieser Welt, wo die Bäuche so voll und die Sorgen so groß sind wie in Deutschland. Die Generation die nach dem 2. Weltkrieg tatsächlich vor dem absoluten Nichts stand, hat wahrscheinlich weniger rumgejammert als diese Überflussgesellschaft!
  2. #21

    Deutsche sind Realisten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Besonders pessimistisch sind die Deutschen dagegen, wenn sie nach ihren Kindern befragt werden: Nur noch 13 Prozent glauben, dass der Nachwuchs es einmal besser haben wird als man selbst.
    Ich würde das nicht Pessimismus nennen, sondern lieber Realismus. Es ist doch eigentlich jedem, der bei Verstand ist, klar, dass bald Schluss mit Lustig ist.
    Die Frage ist - wen wird es treffen? Es darf spekuliert werden: Die Krise - ausbaden müssen sie kommende Generationen!
  3. #22

    Die böse Zukunft hat schon längst begonnen !

    Allerdings die grösste Gefahr droht von international und national organisierten Verbrechen, von Terrorismus und seine Netzwerke organisierter Kriminalität und von nationaler und internationaler Korruption! Es gibt internationale Netzwerke der Sklaverei, angefangen von Kidnapping, Vergewaltigung, Erpressungen, Menschenhandel, und vieles mehr! Diese Netzwerke werden immer reicher und einflussreicher! Es gibt Länder in Europa die Diese Netzwerke unterstützen und dabei die internationale Korruption verdient riesige Mengen Geld! Rette sich wer kann !
  4. #23

    Zitat von muellerthomas Beitrag anzeigen
    Wir leben nicht über unseren Verhältnissen, sondern darunter: Deutschland produziert weit mehr als wir selbst verbrauchen. Und die Welt insgesamt kann ohnehin (ökonomisch, nicht unbedingt auch ökologisch) in ihren Verhältnissen leben, es wird das verbraucht, was produziert wurde, nicht mehr und nicht weniger.
    Zitat von denkdochmalmit Beitrag anzeigen
    ...selten so ein dummes Zeug gelesen !
    Anfangen die Reichen zu besteuern und die Erbschaftssteuer auf 100% erhöhen.
    Dann hätte der Staat alle Mittel zur Verfügung und unsere Kinder eine Zukunft, weil dann nämlich kein "Wachstum" mehr generiert werden muß um die Zinsen für die Guthaben zu erzielen.
    Wir haben nämlich keine Schuldenkrise sondern eine Guthabenkrise.
    Daran ändere ich nichts wenn ich mit dem Farrad zur Arbeit fahre...
    Darin liegt das Problem:
    Unseren Volkswirtschaftslehre, die sich eine 'Wissenschaft' nennt, untersucht eifrig die ökonomischen Systeme, die unsere Welt zunehmend verbindet, lässt dabei aber das eigentliche 'Ur-Gut', die Grundlage aller Produktivität aus: Die Natur (nennen sie es: Rohstoff, Energie und Umweltzerstörung). Sie kommt in all den "wissenschaftlichen" Gleichungen nicht vor. Warum?

    Wir schwatzen von Wachstum, Krediten und sorgen uns vielleicht dabei um die 12-fache Geldwertmenge, die im globalen Umlauf ist, im Vergleich zu den Gesamt-Assets dieses Planeten, aber denken wir dabei auch an den Kredit und den Raubbau, den wir unwiederbringlich an der Natur betreiben?

    Sie können so viele Reiche besteuern, wie sie wollen, eine ausgestorbene Spezies können sie sich auch mit den zusätzlichen Einnahmen nicht zurück kaufen. Und Scheißen und Wasser verbrauchen tut der Reiche hierzulande genauso, wie der Arme.
  5. #24

    Schuld ist das Wirtschaftssystem

    Nicht die Regierung ist Schuld, sondern das Wirtschaftssystem. Es hat versagt, Wohlstand für alle zu garantieren. Es kann vielen nicht mal mehr ein meschenwürdiges Dasein verschaffen.
  6. #25

    Zitat von mr_krisentalk Beitrag anzeigen
    Ich würde das nicht Pessimismus nennen, sondern lieber Realismus. Es ist doch eigentlich jedem, der bei Verstand ist, klar, dass bald Schluss mit Lustig ist.
    Die Frage ist - wen wird es treffen? Es darf spekuliert werden: Die Krise - ausbaden müssen sie kommende Generationen!
    Schulden sind kein Generationenproblem: Die kommende Generation erbt Schulden und dazugehörige Forderungen (z.B. die Staatsanleihen).
  7. #26

    Zitat von kaiser-k Beitrag anzeigen
    Darin liegt das Problem:
    Unseren Volkswirtschaftslehre, die sich eine 'Wissenschaft' nennt, untersucht eifrig die ökonomischen Systeme, die unsere Welt zunehmend verbindet, lässt dabei aber das eigentliche 'Ur-Gut', die Grundlage aller Produktivität aus: Die Natur (nennen sie es: Rohstoff, Energie und Umweltzerstörung). Sie kommt in all den "wissenschaftlichen" Gleichungen nicht vor.
    Das stimmt ja schlicht und einfach nicht. Ökosteuern etwa werden mit der Internalisierung externer Effekte begründet, d.h. der Marktpreis ohne Steuern spiegelt nicht sämtliche Kosten etwa in Form von Umweltzerstötung wider und muss daher durch eine Steuer so abgehoben werden, dass der Preis die tatsächlichen Kosten (und nicht nur die betriebswirtschaftlichen) abbildet.
  8. #27

    Angst = sparen?

    Eines verstehe ich nicht so ganz. Die Menschen haben Angst vor der Eurokrise und das das ganze System zusammenbricht und legen deswegen Geld zurück? Müsste man die Kohle nicht stattdessen mit beiden Händen zum Fenster rauswerfen solange sie noch was wert ist?

    Man muss weniger Angst vor der Zukunft haben wenn man sich Dinge aneignet die einem der Staat oder sonst irgendwer nicht wegnehmen kann. Bildung, Weisheit und praktischer Sachverstand sind in jeder Weltordnung ein Vorteil. Ob jetzt in Euro oder in Kartoffeln bezahlt wird.

    Gruß
  9. #28

    Future-Zocker und heiße Luft

    Angst ist angebracht wenn keiner mehr als einen Monat in die Zukunft planen kann. Vielleicht ist bis dahin die Firma pleite, der Job weg und/oder das nächste Euroland macht es sich unterm Schirmchen gemütlich... Unsere Zukunft wird verzockt.
    ...und Facebook ist mehr Wert als BMW, Deutsche Bank und Siemens zusammen!? Sagt das nicht alles?
  10. #29

    Ich fürchte mich nicht um die Zukunft meiner Kinder, da ich keine habe...und daran ist die aktuelle Gesellschaftssituation schuld.

    Nur weil meine Frau und ich Kinder haben wollen, sind wir nicht so egoistisch, einen Menschen dieser Lebenssituation auszusetzen.

    Egal wo man hinschaut und welche Nachrichten man liest, es gibt nichts Positives mehr und ich finde diesen Zustand einfach nicht lebens- und erstrebenswert.

    Und jetzt kommen Sie mir bitte nicht mit "Und wer soll Ihre Rente zahlen?"... Ich gehe mein Leben lang, ohne Unterbrechung arbeiten und wahrscheinlich werde ich das auch noch tun, bis ich direkt "in die Kiste falle".

    Tendentiell wird es in rund 25 Jahren entweder eh keine Rente mehr geben oder ich krepiere vorher an Burnout (respektive eine andere Modekrankheit). Von daher, nehme ich mir diesen Vorwurfes nichts an...


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