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Euro-Krise: Der Teufel steckt im Kleingedruckten

REUTERSMontis Triumph, Merkels Demütigung? Von wegen! Auf dem EU-Gipfel am Freitag hat die Kanzlerin in Wahrheit keine entscheidenden Positionen preisgegeben. Was auch bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Währungsunion zerbricht, ist weiter gestiegen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,842488,00.html
  1. #1

    Ende des Euro?

    Wenn die Eurozone auseinander fällt, wird man die Schuld natürlich auf die gemeinsame Währung und die Politiker schieben. Doch der tiefere Grund, weshalb Europa nach mehr als 50 Jahren mühevoller Anstrengungen noch immer nicht vereint ist, liegt vermutlich woanders. Man kann einfach nicht mit Gewalt zusammen zwingen, was nicht zusammen gehört.
  2. #2

    Ah, der "EU"-Lobbyist Münchau wieder mit eigennütziger Märchen-Propaganda. Kann er denn nicht schnell seine toxischen Papiere abstossen & einsehen, daß der Euro fertig ist, Geschichte?
    Peinlich, Spiegel, daß ihr solchen Amateuren wie Münchau & Augsteinjunior eine Plattform bietet.
  3. #3

    Weiter so!

    Zitat von Wolfgang Münchau
    Ich komme daher zu dem Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit eines Auseinanderbrechens des Euros seit dem Gipfel eher noch gestiegen ist.
    Endlich mal eine gute Nachricht!
  4. #4

    Raus aus dem Euro!

    Je schneller desto besser.
    Die Deutschen haben vom Euro nie profitiert.
    Und jetzt wird er als Hebel für Erpressungen missbraucht.
    In Höhe der Target-2-Salden kann sich die Bundesbank selbst erkennen und auch in Höhe der verlorenen ESM-Milliarden.
    Dann kommen wir mit einem blauen Auge raus.
    Die Exporte flutschen noch besser als vorher - denn das Abwerten einer Währung ist extrem einfach. DM drucken und verkaufen.
    Dann verringern sich sogar die Staatschulden.

    Also. Raus aus dem Euro! War eh nur eine Kopfgrille vom Kohl.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Montis Triumph, Merkels Demütigung? Von wegen! Auf dem EU-Gipfel am Freitag hat die Kanzlerin in Wahrheit keine entscheidenden Positionen preisgegeben. Was auch bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Währungsunion zerbricht, ist weiter gestiegen.

    Wolfgang Münchau: Merkel hat auf dem Euro-Gipfel nichts aufgegeben - SPIEGEL ONLINE
    Bei "Dilbert" (The official Dilbert website with Scott Adams' color comic strips, animation, mashups and more!) wurden die solche Voraussagen, wie sie der Author dieser Kolumne in schöner Regelmässigkeit hier absondert, mal kurz und treffend als "Blinding flash of th obvious" bezeichnet. Niemand sonst kann so wenig Neuigkeitengehalt und so viele sich erfüllende Prophezeihungen vorweisen wie Herr Münchau. Da er ja eh alles besser weiss, wird er wohl jede Woche mindestens um eine Million Franken reicher, wenn er so investiert wie er schwadroniert. Euro werden es ja nicht sein, weil der ja laut seiner Aussage schon tot ist!

    Schaun mer mal, wie der "Kaiser" sagt.
  6. #6

    Frieden???

    Das was jetzt in Europa stattfindet ist lediglich eine neue Variante der Kriegführung:

    Krieg hat traditionell den Zweck Resourcen und Arbeitskraft des Gegners für sich arbeiten zu lassen.

    Genau dasselbe ist jetzt im Gange - nicht mehr militärisch sondern wirtschaftlich. Und das was früher "Gegner" hieß heißt jetzt "Freund der Solidarität fordert". Das Ziel ist aber unverändert - den anderen, in diesem Falle Deutschland für sich arbeiten zu lassen, zu eigenen Gunsten auszubeuten.

    Und außerdem treten die Banken jetzt auch als eigenständiger Kriegsteilnehmer auf, der ganz einfach die "kleinen Bürger" für ihre Boni bluten lassen will.

    Und Kollaborateure hat es auch schon immer gegeben.
    Und wahnsinnige Visionäre die nur ihren Dogmen folgen ebenfalls.
  7. #7

    Schon wieder

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ich komme daher zu dem Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit eines Auseinanderbrechens des Euros seit dem Gipfel eher noch gestiegen ist.

    Wolfgang Münchau: Merkel hat auf dem Euro-Gipfel nichts aufgegeben - SPIEGEL ONLINE
    Gleichgültig, was man von den "Erkenntnissen" und Meinungen des Herrn Münchau hält, aber warum bezahlt der Spiegel einen Kommentator, der Woche für Woche den gleichen Kommentar schreibt. Herr Münchau ist zum 1000sten Mal der Meinung der EURO geht unter, falls die EZB nicht Geld in Massen druckt und wir für alles haften. Was ist der Neuigkeitswert?
  8. #8

    Nanu?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Montis Triumph, Merkels Demütigung? Von wegen! Auf dem EU-Gipfel am Freitag hat die Kanzlerin in Wahrheit keine entscheidenden Positionen preisgegeben. Was auch bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Währungsunion zerbricht, ist weiter gestiegen.

    Wolfgang Münchau: Merkel hat auf dem Euro-Gipfel nichts aufgegeben - SPIEGEL ONLINE
    Also wenn selbst Herr Münchau jetzt schon anfängt sachlich richtige Schlüsse zu ziehen, kann man ja ggf. doch noch hoffen. ;-)

    Dass die PIIGS-Staaten sich doch noch reformbereit zeigen, scheint für Herrn Münchau aber wohl immer noch außerhalb des Vorstellbaren zu liegen. Na, ja...
  9. #9

    Zwei Billionen?????

    ...nur Italien in Umlauf??? Unglaublich und spannend. Das kann doch niemand mehr bezahlen wenn man die Gesamtschulden der EU zusammen betrachtet. Es ist ein Wahnsinn weitermachen zu wollen. Sind wirklich alle von allen guten Geistern verlassen oder haben sie nur Angst ihren hoch dotierten Jobs zu verlieren. Wohin es fuehrt sieht man gerade heute in Karlsruhe. Die einfachen Menschen werden an die Wand gedrueckt und den Banken oder korrupten Regierungen werden Milliarden nachgeworfen. Sehr spannend wie sich alles entwickelt.


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