AFPDer Aufstand gegen die Merkels Eurokrisen-Politik dominiert die Kommentare in Europas Zeitungen. "El Pais" feiert François Hollande als "Asterix gegen das germanische Reich der Sparmaßnahmen". Aber was soll werden, "wenn Deutschland das einzige Land ist, das sich noch an Regeln hält?" fragt "Trouw".
http://www.spiegel.de/politik/auslan...830111,00.html
Kaum zu glauben, daß ein Land, das jedes Jahr viele Mrd. Euro Schulden macht, aufgrund seiner Sparsamkeit am Pranger steht ... Armes Europa!
Auch wenn ihr die Räuberpistole vom verarmten deutschen Volk und den wenigen superreichen ständig wiederholt: wahr wird sie dennoch nicht.
Natürlich ist auch nicht alles rosig und gespart wird oft am ganz falschen Ende - Tatsache ist aber trotzdem, die Wahrheit ist sehr viel weiter von deiner Version entfernt als andersum.
Sparen bedeutet Ausgabenkürzungen.
Bei Nationen, die hauptsächlich von der Inlandsnachfrage lebt, ist sparen ein Risiko, da dann auch die Konsumenten weniger ausgeben.
Hierdurch entsteht ein Teufelskreis.
Bei Länder die (wie Deutschland), vom Export leben, ist dieses Risiko nicht ganz so hoch.
Sehr durchsichtig das Ganze.
Alle rufen um Hilfe, die 1000 Milliarden fließen und hinterher meutern sie gegen das angebliche diktat.....
Lasst uns das Geld zurück holen und die Bürgschaften kündigen, wenn die Nutznießer sich nicht an Absprachen halten wollen.
Das ist auf der ganzen Welt Gang und Gäbe.
Da können wir uns dann ja freuen: Was wir in Deutschland nicht schaffen, das machen die anderen für uns. Dem Euro wird durch den Sparunwillen der wenigen Verbündeten von Frau Merkel und ihrer ahnungslosen Regierungsriege endlich der Garaus gemacht.
Hätte man die Deutschen vor der Einführung des Euros gefragt, wären uns diese 11 Jahre erspart geblieben.
Wie schön, daß wir uns wenigstens auf unsere Nachbarn verlassen können.
Meinen Kindern erkläre ich das so: Sparen bedeutet, Geld was man "über" hat, z.B. ins Sparschwein oder aufs Sparbuch zu legen - kann man später für etwas "Schönes" verwenden.
Nun zu Ihnen:
Solange man Schulden macht, ist das Wort "sparen" ganz und gar unangebracht. Ihre Ausführen entlarven sich selbst. Sparen könnte ein Risiko sein, wenn es denn sparen wäre.
Im Moment sehen und spüren wir die Risiken von "Schulden machen".
Wer auch nur eine Sekunde glaubt, die Lösung der derzeitigen Krise wäre weiter Schulden anzuhäufen, der sollte seinen Verstand sachkundig überprüfen lassen. Ernstzunehmen ist der nicht. Es gibt kein deutsches Diktat, es gibt ein Diktat des Verstandes. Jedes Land kann sich daran beteiligen. Wenn die Franzosen daran nicht teilhaben wollen, bitte sehr: dann arbeiten sie in Zukunft noch mehr zur Bezahlung ihrer Zinsen. Ist das die Sozialpolitik, die Ihnen vorschwebt?
Die EU wird entweder sozialer sein, oder sie wird zu Recht zerbrechen! Die Haltung Merkels in der Euro-Krise hat alle EU-Ländern sehr viel Geld gekostet und Deutschland selbst natürlich auch. Dieser durch Merkels Ungeschicklichkeit und Sturheit verursachte Schaden hat uns viel Prestige gekostet und wird nachhängen, noch lange nachdem Merkel ihre unverdiente Pension verzehrt!