Schon der Euro zielte aus französischer Sicht darauf, die wirtschaftliche Vormachtstellung Deutschlands zu schwächen. Unter François Hollande nehmen die Franzosen mit neuem Elan ihr altes Projekt wieder auf.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...837524,00.html
Nunja, eine gemeinsame EP Fraktion kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass man sich wie in Deutschland als Opfer "der Deutschen / der Ausländer / der Franzosen / der Griechen" sieht.
Joa, die Position findet man nicht nur links unten sondern auch rechts unten, dort im Ausland stellenweise auch noch mit altmodischem Antisemitismus. Aber im Zweifelsfall schützt man dann eben doch oft seine eigenen per Definition edlen Banker vor den sicherlich niederträchtigen Ausländern (siehe UK/Schweiz/Deutschland...). Die Alternative wäre ja, dass die eigenen mit positiven Attributen versehenen Landsleute das Geld ohne Not verzockt hätten, evtl noch gegen ausländische Warnungen. Das führt dann wieder zu der Frage, ob man den Fehler nicht im eigenen Land suchen muss, und das tun diese Leute überhaupt nicht gern, außer indem sie behaupten die eigene Regierung sollte endlich mal nationale Interessen vertreten. Die kommen nämlich anscheinend auch alle gleichzeitig jeweils aus dem einen Land dass das nicht wirklich tut.
Das funktioniert nicht wenn wir eine Fülle verschiedener guter oder schlechter Ideen sammeln.
Das funktioniert vielleicht aber dann, wenn wir endlich mehr Demokratie und Transparenz in Europa umsetzen.
Wir könne nicht immer darauf hoffen, daß irgendwelche Gipfeltreffen die besten Ergebnisse erreichen.
Wir brauchen starke demokratische Verankerung und daher letztlich auch demokratische Wahlen in Europa.
Diese Wahlen gibt es bisher nicht, es gibt nur den schlechten Witz , den "Teaser" der EU Parlamentswahlen, aber das ist keineswegs demokratisch, denn es gibt ein gleiches Stimmrecht.
Die Gleichheit ist aber das wichtigste Kriterium jeder Demokratie.
ob sie diese frage immer noch so nonchalant abtun würden, wenn sie feststellten, das beim währungswechsel ein großteil ihrer ersparnisse verschwunden sind - wohl kaum, oder?
der kollaps des euro ist gar nicht so unwahrscheinlich und sie haben mich daran erinnert, dass dieser fall in den medien kaum von der praktischen seite her diskutiert wird.
ich wüsste gar nicht, was zu tun wäre, um meine schäfchen ins trockene zu bringen - sie offensichtlich auch nicht, oder wollen sie es mir nur nicht verraten? ;-)
Ja das stimmt, aber es waren, vor allem, die deutschen Linken, die dagegen waren, wenn jemand sagt dass er stolz sei und das immer diffamiert haben, als etwas latent Rechtadikales.
Aber das ist auch schon seit Langem passe...Kanzler Kohl hat es schon merhamls gesagt oder Berti Vögts noch in den frühen 90-er als er BT war.
Den Nationalstolz disskutiert auch keiner mehr weg. Spätestens seit der WM 2006 nicht mehr..Ich habe damals auf den Fan-Mailen auch unzählige Migranten mit deutschen Fahnen und Bemalungen im Gesicht gesehen.
Nationalstolz ist sichrelich eine Realität, nur ob man es viel oder wenig hat, das löst die Probleme in keinem Land. Die vielen Leute ion Europa sind nun mal so gewöhnt, wenn es eine Krise gibt, daß man versucht sich mehr unter der jeweilige Nationalflagge zurückzuziehen.
Ich glaube leider immer noch daran, daß wenn Patriotismen in Nationalismen übergehen, und zwar in vielen Ländern gleichzeitig, das könnte Europa ca. 100 Jahre zurückwerfen...und daß die Nationalismen, die es in Europa Anfang des 20. Jahrhunderts, bzw, zwischen zwei Weltkriegen gegeben hat, auch heute immer möglich sind, in einer grösseren Krise.
wenn Sie ihr Geld auf einem Konto in Deutschland haben, müssen Sie sich darum keine Sorgen machen. Bei einer Währungsumstellung wird es zum gefixten Wechselkurs getauscht. Ich könnte mir vorstellen, dass die DM 20% aufwertet. D.h. Sie bekommen für einen Euro 0,833 DM. Also ungefähr pari zum Pfund