Schon der Euro zielte aus französischer Sicht darauf, die wirtschaftliche Vormachtstellung Deutschlands zu schwächen. Unter François Hollande nehmen die Franzosen mit neuem Elan ihr altes Projekt wieder auf.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...837524,00.html
Natürlich haben diese Leute ein Problem damit! Was meinen sie, warum diese Menschen ihr halbes Leben damit verbracht haben, um ihren Reichtum zu mehren?
Für viele der wirklich Reichen, aber vor allem für die vormals Armen gilt die 242. Erwerbsregel der Ferengi (die "Hedgefonds-Manager-Aliens" aus Star Trek): "Mehr ist gut, alles ist besser!"
Zitat Fleischhauer:
"...Gesegnetes Frankreich, kann man nur sagen, wo die mitleidlosen Gesetze der Ökonomie unter der ewigen Sonne des Sozialismus ihren Schrecken verlieren. Auch die Grande Nation setzt zu wenig Kinder in die Welt..."
Wer schummelt denn da...???
WELT vom 14.02.2009
"Frankreich ist Fruchtbarkeitseuropameister
In keinem europäischen Land ist die Geburtenrate so hoch wie in Frankreich: Statistisch gesehen bringt jede Frau 2,02 Kinder zur Welt. Das Land gilt als vorbildlich, was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie angeht..."
Gesegnete Werbe-Welt der kollabierenden Finanzindustrie, nach deren "Gesetzen der Ökonomie" die Einwohnern unserer schnuckligen Republik kaum noch auf umlagefinanzierte Rente hoffen dürften, weil sie zu wenig Kinder in die Welt setzten.
Weshalb den Bundes-Michels und -Michelienen eine "demographische Katastrophe" drohe. Der nun mittels bundesdeutscher Erhöhung des gesetzlichen Rentenalters und Absenkung der gesetzlichen Rentenhöhe begegnet werden müsse.
Und bittere Altersarmut nur mittels kapitalgedeckter Altersvorsorge verhinderbar sei.
Im gebärfreudig EU-spitzenplatzigen Frankreich bringt nun jede Frau nachweislich mehr als zwei Kinder auf die Welt.
Weshalb dort zwangsläufig genannte "demographische Katastrophe" ausbleiben muss, da dort zukünftig genügend französische Einzahler in die umlagefinanzierte Altersvorsorge existieren.
Was den emsig propagandistisch agierenden Herrn Fleischhauer nun erst recht zu bewegen scheint, das dortige Rentensystem am deutschen Wesen genesen lassen zu wollen.
P.S.:
Wir lernen:
(i.) Haben die Menschen zu wenig Kinder, droht eine "demographische Katastrophe".
(ii.) Haben die Menschen genügend Kinder, droht der "Sozialismus".
Beides erfüllt augenscheinlich nicht die Hoffnungen des Herrn Fleischhauer.
Das macht aus kapitalistischer Sicht auch Sinn!
Denn nur wenn die Menschen VIEL zu wenig, später dann gar keine Kinder mehr bekämen, könnten alle Vermögen real tatsächlich bei den letzten Überlebenden der aussterbenden Gattung immer weiter akkumulieren.
(iii.) Letzteres menschlches Aussterben wäre dann tatsächlich die einzig rational-denkbare Voraussetzung für einen nachhaltig funktionieren könnenden Kapitalismus.
aber es gibt auch Gegenargument: Deutschland hat seine Waren und oft auch die damit einhergende Finanzieung an die Länder verkauft die heute vor dem Bankrott stehen.
Wie dem auc sei: der Euro muss weg und eine Rückkehr zu de nationale Währungen mit kontrollierten Grenzen wäre den Transferleistungen vorzuziehen.
Wir in NL zahlen noch mehr als die Deutschen. Wir zahlen und zahlen. Als die Banken in den USA sich verzockt haben mussten wir nicht nur unsere Banken stuetzen sondern damit Belgien nicht den Konkurs anmelden musste auch Belgische Banken stuetzen. Waere ja schrecklich wenn das Land wo die Hauptstadt der EU liegt aufhoert zu existieren. Und nun, weitere Milliarden muessen folgen. Deutschland zahlt absolut am meisten, wir aber relativ pro Einwohner noch mehr. Aber ihr habt einen Vorteil:"Ihr habt eine grosse Industrie die schnell Ruestungsgueter herstellen kann wenn Frankreich bald Deutschland einmarschiert" aber unsere "Freunde" werden die Panzer auch richtung Den Haag und Amsterdam schicken, wir sind viel zu klein uns zu wehren gegen UK, F, It, usw..
Deutschland muss jetzt Staerke zeigen und sagen:"Nein, wir zahlen nicht" weil die kleine Staaten nichts anderes koennen als zu sagen:"gut, nimmt uns aus wie eine fette Ganse und schlachtet uns"
Nun in diesem Artikel ist entweder schlecht recherchiert worden, oder es ist bewusst Stimmungsmache betrieben worden. Denn in Frankreich gilt: nur wer mehr als 41 anerkannte Jahre in die Rente eingezahlt hat kann mit frühstens 62 Rente erhalten! Ausnahme bisher: wer jünger als 18 Jahre war als er angefangen hat in die Rente einzuzahlen und seine 41 Jahre voll hat kann kann mit 60 in Rente gehen. Jetzt wird diskutiert ob diese Sonderregelung auch auf Menschen ausgedehnt welche mit 18 und 19 Jahren beruflich aktiv wurden und 41 eingezahlt haben (wobei noch über die Anerkennung von Zeiten wie Mutterschaft, Arbeitslosigkeit etc. verhandelt wird).
Es wird also nicht das generelle Renteneintrittsalter in Frankreich auf 60 gesetzt so wie die Kolumne glauben machen will. Also Stimmungsmache mit falschen Infos. Spiegel wo sinkst du hin...
Einen schönen Tag noch.
bevor Sie sich aufregen, sollten Sie zur Kenntnis nehemen, dass es gerade "die Franzosen" oder "die Griechen" selbst sind, die sich als solche verstehen.
Das
will außer wenigen deutschen Idealisten (denen es zudem primär darum geht, die Last der Vergangenheit abzustreifen) niemand sonst in Europa.Dabei haben wir endlich mit dem Euro und einer weiteren wirtschaftlichen und politischen Integration in Europa die Chance, das überflüssige, unsinninge und schädliche Konzept der "Nation" im Sinne des "Nationalstaats" loszuwerden und anzufangen in der Kategorie "Mensch" zu denken,...
Kann der Befürchtung nur zustimmen. Der Großteil des deutschen Volkes fragt sich in der Euro-Krise eh schon lange "Warum soll ich dafür zahlen, wenn die anderen nicht wirtschaften können?". Wir sind und wir können nicht der Retter von allen sein, dafür reicht unsere Wirtschaftsmacht auch nicht. Die Krisenländer haben noch immer nicht verstanden, dass sie sich nicht einen Luxus rausnehmen können, den die Bezahlenden nicht haben. Dieses Problem haben wir aber nicht nur in der EU - sondern auch innerhalb Deutschlands. In BaWü muss man Sperrmüll, Kindergarten etc. bezahlen - aber in Berlin, die Soli bekommen ist, das alles kostenlos.