Schon der Euro zielte aus französischer Sicht darauf, die wirtschaftliche Vormachtstellung Deutschlands zu schwächen. Unter François Hollande nehmen die Franzosen mit neuem Elan ihr altes Projekt wieder auf.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...837524,00.html
Nun kommen Sie Fleischhauer nicht mit Fakten, die seine holzschnittartigen, populistischen Äusserungen zum politischen Gegner in Frankreich widerlegen! Damit kann er nichts anfangen, er lässt nicht an seiner Basis-Ideologie rütteln: Schwarz = gut, alles andere = schlecht.
Daran hält er nicht nur wegen des Schwarzen Kanals und seinem Honorar fest, sondern auch aus tiefer Überzeugung. Fakten und Vernunft stören da nur.
NOCH MEHR "auf den Punkt" geht nicht. Hut ab, Herr Fleischhauer.
Ich schließe mich sowohl der wieder einmal ebenso treffenden wie guten Kolumne Jan Fleischhauers ebenso an wie dem Kommentar #211 von Jasro. Leider ist unsere Politkaste derart hörig, unterwürfig und machtversessen, daß sie es schlicht ablehnt, den Deutschen die Wahrheit zu sagen. Die ganze Euro(pa)-Nummer dient einzig und allein dem Zweck, unser Land anzuketten, auszunehmen und an die ganz kurze Leine zu nehmen, damit die anderen in jeder Hinsicht freie Hand haben und dabei von uns alimentiert/finanziert werden. Euro und EU sind für uns verheerende Unterdrückungs-Automaten. Wir werden erst an dem Tage frei sein, wenn wir dieses Joch abgeworfen haben - fraglos werden wir dann auch sicher zum "Schurkenstaat" erklärt, welcher von einer "Koalition der Willigen" niedergekämpft werden müsste. Hirochirac hat nun die D-Mark mit dem Euro abgeschossen, aber die Franzosen sind noch immer nicht zufrieden und wollen, daß wir länger arbeiten, damit sie früher in Rente gehen können? Über welche Dimensionen müssen wir mittlereile reden, wenn wir über das Ausmaß des Verrates nachdenken, den unsere(!) Politik an uns beging?
Tun wir doch aber. Deshalb wurden ja auch alle Initiativen zur Begrenzung der globalen Ungleichgewichte, wie es auch das Grundgesetz fordern würde, von Deutschland und anderen Staaten bis zuletzt blockiert. Es ist natürlich unangenehm, wenn das "nationale Interesse" anscheinend gegen das eigene Wohlergehen gerichtet ist, aber dafür kann man schwerlich das Ausland verantwortlich machen.
Nun, wenn man die "deutschen Tugenden" auf irrationalen Masochismus beschränkt, ist der Teil auch nicht ganz von der Hand zu weisen. Allerdings ist die Definition von "Reichtum" sehr fragwürdig, wie man auch an der Unzufriedenheit in Deutschland sehen kann. Und "Macht" hat man als Gläubiger eben eigentlich auch keine, auch wenn man in Deutschland meint, dass es so sein sollte. Insgesamt hat man am Ende einfach nur weniger konsumiert als die anderen und mehr gearbeitet, und das war es dann auch schon.
Artikel 262, in Verbindung mit der Zwölften Erklärung (also auslegungsweisende Anordnung un insofern GLEICHRANGIG!)
http://www.ecb.int/ecb/legal/pdf/de_lisbon_treaty.pdf
(Bin mir nicht sicher, ob die den eigentlichen Artikel entstellende Erklärung hier auch zu finden ist....soviel zur heilsversprechenden Komplexizität...)