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Euro-Krise: Bis Deutschland die Nerven verliert

Schon der Euro zielte aus französischer Sicht darauf, die wirtschaftliche Vormachtstellung Deutschlands zu schwächen. Unter François Hollande nehmen die Franzosen mit neuem Elan ihr altes Projekt wieder auf.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837524,00.html
  1. #220

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Was Sie da schreiben, ist Rechtspopulismus nach Haider und LePen Art.
    Und da steigen Ihnen die Kollegen nicht aufs Haupt?
    Nein, das kann nicht sein. Le Pen behauptet schließlich die Franzosen wären in Europa das Opfer. Also muss sie lügen, die Lega Nord etc. genauso, sonst machen Fleischhauers Artikel und ein Großteil der Kommentare doch gar keinen Sinn ;-)
  2. #221

    Faktenscheu

    Zitat von alfred-paris Beitrag anzeigen
    Bin schon erstaunt mit welcher Hartnäckigkeit, und sei es indem man Fakten verbiegt, auf immer wieder die gleichen, veralteten und widerlegten Geschichten neu aufbaut wird.

    ....
    Nun kommen Sie Fleischhauer nicht mit Fakten, die seine holzschnittartigen, populistischen Äusserungen zum politischen Gegner in Frankreich widerlegen! Damit kann er nichts anfangen, er lässt nicht an seiner Basis-Ideologie rütteln: Schwarz = gut, alles andere = schlecht.

    Daran hält er nicht nur wegen des Schwarzen Kanals und seinem Honorar fest, sondern auch aus tiefer Überzeugung. Fakten und Vernunft stören da nur.
  3. #222

    Ein journalistischer Blattschuss

    NOCH MEHR "auf den Punkt" geht nicht. Hut ab, Herr Fleischhauer.
  4. #223

    Guter Kommentar

    Ich schließe mich sowohl der wieder einmal ebenso treffenden wie guten Kolumne Jan Fleischhauers ebenso an wie dem Kommentar #211 von Jasro. Leider ist unsere Politkaste derart hörig, unterwürfig und machtversessen, daß sie es schlicht ablehnt, den Deutschen die Wahrheit zu sagen. Die ganze Euro(pa)-Nummer dient einzig und allein dem Zweck, unser Land anzuketten, auszunehmen und an die ganz kurze Leine zu nehmen, damit die anderen in jeder Hinsicht freie Hand haben und dabei von uns alimentiert/finanziert werden. Euro und EU sind für uns verheerende Unterdrückungs-Automaten. Wir werden erst an dem Tage frei sein, wenn wir dieses Joch abgeworfen haben - fraglos werden wir dann auch sicher zum "Schurkenstaat" erklärt, welcher von einer "Koalition der Willigen" niedergekämpft werden müsste. Hirochirac hat nun die D-Mark mit dem Euro abgeschossen, aber die Franzosen sind noch immer nicht zufrieden und wollen, daß wir länger arbeiten, damit sie früher in Rente gehen können? Über welche Dimensionen müssen wir mittlereile reden, wenn wir über das Ausmaß des Verrates nachdenken, den unsere(!) Politik an uns beging?
  5. #224

    Zitat von weltsichtig Beitrag anzeigen
    Sie mögen es rechtspopulistisch finden daraus zu folgern, dass wir nicht die einzigen in Europa sein sollten, die NICHT ihre eigenen Interessen formulieren,
    Tun wir doch aber. Deshalb wurden ja auch alle Initiativen zur Begrenzung der globalen Ungleichgewichte, wie es auch das Grundgesetz fordern würde, von Deutschland und anderen Staaten bis zuletzt blockiert. Es ist natürlich unangenehm, wenn das "nationale Interesse" anscheinend gegen das eigene Wohlergehen gerichtet ist, aber dafür kann man schwerlich das Ausland verantwortlich machen.
  6. #225

    Die Geschichte

    Zitat von forumgehts? Beitrag anzeigen
    Ein Bekannter aus Jordanien erzähle mir diese Geschichte:
    Ein Skorpion sass am Ufer eines Flusses, den er überqueren wollte. Er bat daher eine Kröte, ihn auf dem Rücken zu nehmen und hinüberzuschwimmen. Aber dann stichst du mich und ich bin tot! - Aber wenn ich dich steche, ertrinke ich doch und bin auch tot! Die Kröte liss sich überreden und der Skorpion stach in der Mitte des Flusses. Sterbend Fragte die Kröte: Warum hast du das getan, jetzt sterben wir beide! Der Skorpion: Wir haben auch beide vergessen, dass wir im Nahen Osten leben!

    Inzwischen passt die Geschichte auch zur EU
    geht aber eigentlich anders, denn Skorpion sagt:

    Es ist meine Natur

    Und insofern passt es dann wieder zu Frankreich.
  7. #226

    Zitat von landnahme Beitrag anzeigen
    Deutschlands Exporteure profitieren massiv vom guenstigen Euro.
    Könnten Sie das näher erläutern? Meines Wissens hat Deutschland mehr exportiert als es die D-Mark noch hatte.
  8. #227

    Zitat von Jasro Beitrag anzeigen
    Somit seien “die deutschen Tugenden zur Ursache der Unordnung in der Welt” geworden. “France-Soir”: “Deutschland ist zu reich, seine Industrie ist zu mächtig, weil die Deutschen wenig verbrauchen, wenig ausgehen, selten in Ferien fahren, geduldig darauf warten, daß ihnen der Arbeitgeber eine kleine Lohnerhöhung gewährt. Und sie streiken niemals. Es wäre alles so einfach, wenn sie es so wie alle Welt machten.”[/b]


    (…)[/i]

    DER SPIEGEL*48/1968 - Deutsche Frage
    Nun, wenn man die "deutschen Tugenden" auf irrationalen Masochismus beschränkt, ist der Teil auch nicht ganz von der Hand zu weisen. Allerdings ist die Definition von "Reichtum" sehr fragwürdig, wie man auch an der Unzufriedenheit in Deutschland sehen kann. Und "Macht" hat man als Gläubiger eben eigentlich auch keine, auch wenn man in Deutschland meint, dass es so sein sollte. Insgesamt hat man am Ende einfach nur weniger konsumiert als die anderen und mehr gearbeitet, und das war es dann auch schon.
  9. #228

    Neoliberalismus feiert in China fröhliche Urständ - die schalten dem-

    Zitat von nick2011 Beitrag anzeigen
    Die Stärken von Populismus, Chauvinismus und politischem Größenwahn liegen darin, dass sie vermeintlich einfache Antworten auf alle Probleme bieten. Das haben sie mit dem Neoliberalismus gemein, der nicht tot zu kriegen ist, obwohl er sich immer wieder als falsch erweist. Bin mal gespannt, wie weit Fleischhauer und seine Brüdern und Schwestern im Geiste mit der verführerischen Einfachheit noch kommen. Hinterher will's dann wieder keiner gewesen sein.
    nächst sogar auf Ultra-Neoliberalismus und starten den Turbokapitalismus als Nachbrenner.
    Der Erfolg gibt China recht.
  10. #229

    Nachtrag:

    Zitat von nick2011 Beitrag anzeigen
    Die Stärken von Populismus, Chauvinismus und politischem Größenwahn liegen darin, dass sie vermeintlich einfache Antworten auf alle Probleme bieten. Das haben sie mit dem Neoliberalismus gemein, der nicht tot zu kriegen ist, obwohl er sich immer wieder als falsch erweist. Bin mal gespannt, wie weit Fleischhauer und seine Brüdern und Schwestern im Geiste mit der verführerischen Einfachheit noch kommen. Hinterher will's dann wieder keiner gewesen sein.
    Artikel 262, in Verbindung mit der Zwölften Erklärung (also auslegungsweisende Anordnung un insofern GLEICHRANGIG!)
    http://www.ecb.int/ecb/legal/pdf/de_lisbon_treaty.pdf
    (Bin mir nicht sicher, ob die den eigentlichen Artikel entstellende Erklärung hier auch zu finden ist....soviel zur heilsversprechenden Komplexizität...)








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