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Euro-Krise: Bis Deutschland die Nerven verliert

Schon der Euro zielte aus französischer Sicht darauf, die wirtschaftliche Vormachtstellung Deutschlands zu schwächen. Unter François Hollande nehmen die Franzosen mit neuem Elan ihr altes Projekt wieder auf.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837524,00.html
  1. #120

    Es kann einem nur noch schlecht werden....

    .
    wenn man die Mehrzahl der beiträge hier liest. Die deutschen Proleten, wollen offensichtlich zum dritten Mal, die Kriege Ihrer Herren führen.
    .
    Herr schmeiß Hirrrrn herrrunter. Statt sich endlich gegen seine Sklavenhalter ala Schlecker zu wehren, lässt sich der deutsche Pöbel gegen Leute aufhetzen die Ihm nichts getan haben.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schon der Euro zielte aus französischer Sicht darauf, die wirtschaftliche Vormachtstellung Deutschlands zu schwächen. Unter François Hollande nehmen die Franzosen mit neuem Elan ihr altes Projekt wieder auf.

    Euro-Krise: - SPIEGEL ONLINE
  2. #121

    wer auf seine Nationalität ( also auf einen zufall )stolz ist

    der hat in aller Regel nichts Anderes, worauf er stolz sein könnte.
    Vive la France
    Zitat von homosapjens Beitrag anzeigen
    Hollande möchte sich mit seiner Politik vor seinem eigenen Volk als Heiland porfilieren, in dem er wirtschaftlich falsche aber populäre Entscheidungen trifft und der Grande Nation das Selbstwertgefühl und Nationalstolz einer (längst vergangenen) Weltmacht wieder zurückgibt und Deutschland und die EU sollen das ganze bezahlen. .....
  3. #122

    Rein interessehalber

    Zitat von Ion Beitrag anzeigen
    Ja eben die bösen Schuldenmacher.Es ist verlogen mit Exportüberschüssen zu prahlen und die Länder die diese Überschüsse kaufen als unsolide Schuldenmacher zu beschimpfen.Hätten alle Länder ausgeglichene Haushalte, hätte Deutschland keine Exportübeschuse machen können..................
    Bekommen Sie diesen blühenden Unsinn von Ihren Lehrern erzählt?
    Es gab vor Jahrhunderten mal das merkantilistische Modell, nach dem es wichtig war, mehr zu exportieren als zu importieren. Das ist heute widerlegt. Die USA wachsen wirtschaftlich stärker als Europa und haben einen chronischen Importüberschuss. Es ist auch völlig unsinnig, zu glauben, dass Staaten Schulden machen um deutsche Maschinen zu kaufen. Die deutschen Werkzeugmaschinen werden von Firmen gekauft. Nicht mit Staatsschulden, sondern mit eigenem Geld. Und auch nicht um den Deutschen einen Gefallen zu tun, sondern um selbst auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Staatsschulden haben mit Exportüberschüssen oder Importüberschüssen nicht das geringste zu tun.
  4. #123

    EM und Politik

    Zitat von artikel.5 Beitrag anzeigen
    ....
    Warten wir ab, was in den nächsten Wochen durchgewunken wird, wenn alle so richtig schön fussballbesoffen sind!
    Die EM kommt für die Eurokraten wie gerufen und sie werden die Gunst der Stunde in ihrem Sinne nutzen. In den nächsten Wochen müssen die entscheidenden Weichen gestellt werden, so oder so. Da man für diesen Zeitraum eine grosse, ideale europäische Gemeinschaft ist, werden unsere Bürger erst nach dem Spektakel verwundert ihre Augen reiben und sich mit der neuen Siuation auseinandersetzen. Das kann noch heiter werden.
  5. #124

    Die Logik hinter dem Ganzen

    @Spiegelkritikus (S.12): Sie haben recht und GENAU das wollte ich eigentlich auch sagen:

    Der Steuerzahle (aka "kleiner Mann") hat nicht nur große Teile seines Arbeitsplatzes selbst bezahlt, in dem er bei der sogenannten "Euro-Rettung", die nichts anderes als eine Bankenrettung ist, die Kredite übernommen hat, mit denen seine Waren gekauft wurden (vorher gehörten die Kredite übrigens Fonds, die sie jetzt an die Staatsbanken abgetreten haben. Besten Dank Frau Merkel!), sondern eben auch die Fonds, Spekulanten und Einkommensmillionäre.

    Es wäre netto billiger gewesen, man würde 50% der deutschen Exportarbeiter zuhause sitzen lassen und ihnen den Lohn direkt aus Steuergeld bezahlen. Dann fließt wenigstens nichts in die ganze Welt und an die Milliardäre dieser Welt.
  6. #125

    Wer ist Deutschland ? wer ist Frankreich ???

    .
    Natürlich die 10% denen diese Länder samt Medien gehören und die in diesen Medien, Ihren Untertanen erzählen, dass die jeweils anderen Untertanen Ihre Feinde sind.


    Zitat von RogerRabit1962 Beitrag anzeigen
    Reisende soll man nicht aufhalten.
    Ich habe bisher aber im Gegensatz zu Ihren Ausführungen noch kein südliches Land erlebt, in dem die Menschen sozialer wären als in Deutschland.
    Aber es ist nicht die Aufgabe Deutschlands Sozialarbeiter oder Geldgeber für andere Länder -die das sowieso nicht wollen- zu spielen.
    Die wirklich sozialen Länder sind nach extremen Neoliberalen Korrekturen in Skandinavien zu finden.
  7. #126

    das mag ja so sein

    Zitat von Ion Beitrag anzeigen
    Rente mit 60 gibt es aber nur für Menschen die 41 Jahre lang gearbeitet haben.Herr Fleischahuer, wissen Sie das nicht?, oder Sie wissen und verschweigen ?
    gibt es aber hier leider nicht --mit 60 in die Rente??o.k 18% Abschlag lebenslänglich....
  8. #127

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schon der Euro zielte aus französischer Sicht darauf, die wirtschaftliche Vormachtstellung Deutschlands zu schwächen. Unter François Hollande nehmen die Franzosen mit neuem Elan ihr altes Projekt wieder auf.

    Euro-Krise: - SPIEGEL ONLINE
    Ein sehr guter Kommentar, Herr Fleischhauer, vielen Dank dafür.
    Es ist ja auch mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass der Euro genaugenommen nichts anderes war als der Preis für die Einwilligung Frankreichs (bzw. der damaligen Regierung Mitterand) zur Wiedervereinigung Deutschlands.
    Die französische Urangst (die aufgrund der leidvollen Geschichte beider Völker natürlich durchaus ihre Berechtigung hat), besteht nun einmal in einem wirtschaftlich übermächtigen Deutschland, welches Frankreich sozusagen "an die Wand" drückt.
    Als Bürger einer Gemeinde in der deutsch-französischen Grenzregion, die selbst mit drei französischen Orten eine Partnerschaft hat, ist mir diese Furcht seit meiner Schulzeit mit Schüleraustauschen absolut bewusst.
    Zurecht gilt daher die deutsch-französische Freundschaft als Grundlage und Kernbestandteil der Einigung und des Friedens in Europa.
    Aber wodurch zeichnet sich Freundschaft aus? Durch Vertrauen, durch Verständnis für die Fehler und Schwächen des Anderen, natürlich durch uneingeschränkte Hilfsbereitschaft, wenn es dem Anderen schlecht geht, durch Altruismus. Und sind das genau die Eigenschaften, die Frankreich jetzt von Deutschland in der Euro-Krise einfordert, oder handelt es sich hier um etwas ganz anderes? Um ein Ausnützen der Freundschaft?
    Wenn ich meine Kreditkarte überzogen habe und keine besonders gute Bonität mehr habe, und ich dann zu meinem Freund gehe und ihn bitte, mir seine Kreditkarte mit besserer Bonität zu leihen, weil ich mir etwas dringend Notwendiges kaufen muss, so wird er mir diese Bitte nicht abschlagen. Wenn ich dann mit seiner Kreditkarte aber genauso umgehe wie mit meiner, so dass auch die Bonität meines Freundes leidet, was aber ist das dann?
    Und wenn der Freund dann die Nase voll hat und mir die Kreditkarte entzieht (wenn Deutschland aus dem Euro austritt), werde ich ihm dann die alleinige Schuld an meiner Misere zuweisen und sagen: "Das war ja vorherzusehen: Du hast schon wieder Unglück über Europa gebracht."??
  9. #128

    Bravo Herr Fleischhauer

    Manchmal fühle ich mich wie im Märchen "Des Kaisers neue Kleider". Das was jeder nüchterne Betrachter nicht übersehen kann, Sie sprechen es aus. Leider sind Sie einer der wenigen deutschen Kolumnisten, die noch bei klaren Verstand sind. Griechen, Spanier, Franzosen, Briten - jeder tut das, was er gemessen an seinen Interessen für richtig hält. Nur die Deutschen sagen noch Danke, wenn ihnen in den Hintern getreten wird. Und da soll Sarrazin falsch liegen mit seiner Holocaust-These ? Ich glaube nicht.
  10. #129

    tja - da wäre es gut...

    Zitat von mm71 Beitrag anzeigen
    Das ist nicht das Problem, Hollande kann sich einsetzen für was er will. Niemand hindert ihn daran, gemeinsame Anleihen mit Griechenland oder Portugal herauszugeben. Der Punkt ist, er will dass D zahlt (sonst kann ja auch keiner). Den Menschen in D geht es verglichen mit den Pleite-Südländern recht gut. Wer sich als für "die Menschen" einsetzen will, sollte sich an D orientieren.

    Hollande wird lernen müssen: F bestimmt, D zahlt (so wie er es noch selbst zu Mitterand-Zeiten gelernt hat) funktioniert mehr.
    die Südländer incl. F geben eigene gemeinsame Bonds heraus. Da F dabei ist sollten sich die Zinsen für E und I und GR deutlich reduzieren
    LOL--war ein Scherz...ohne die Zahlmeister aus dem Norden (D, Skandinavische Länder, NL Österreich etc) wird das nix werden








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