Forum


 

Euro-Krise: Amerikanische Großkonzerne fliehen aus Südeuropa

REUTERSAlcoa, Kimberley-Clark, Merck: Auf breiter Front treten internationale Großkonzerne den Rückzug aus Südeuropa an. Wegen der Dauer-Rezession ist dort die Nachfrage zu stark gesunken. Immer mehr Manager fürchten zudem um die Stabilität der Region.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-871060.html
  1. #1

    All diese Länder waren vor dem Euro nichts

    und nach der Euroblase fallen sie in die alte Agonie zurück.
    Alles Richtig und Normal aus Scheisse lässt sich nunmal kein Gold machen,spätestens wenn man mit den Goldlieferungen aufhört,kommt die Scheisse wieder durch.Nur Deppen glauben an Änderung und Besserung.
  2. #2

    Fehlende Nachfrage, Eurodauerkrise und Rezessionen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Alcoa, Kimberley-Clark, Merck: Auf breiter Front treten internationale Großkonzerne den Rückzug aus Südeuropa an. Wegen der Dauer-Rezession ist dort die Nachfrage zu stark gesunken. Immer mehr Manager fürchten zudem um die Stabilität der Region.

    Unternehmen: Großkonzerne fliehen aus Südeuropa - SPIEGEL ONLINE
    Leider muss man diese Entwicklungen auch wieder dem Euro zuschreiben. Eine Wiedergewinnung der Wettbewerbsfähigkeit durch eine Abwertung einer eigenen Währung ist unmöglich geworden, zudem belasten starke Anpassungs- und Sanierungsprogramme die Einkommensentwicklungen und somit auch das Nachfrageverhalten.

    Diese Eurozone befindet sich in einer tiefen zyklischen und systemischen Krise. Steigende Arbeitslosigkeiten, ein kaum vorhandenes Wachstum in den noch wenigen leistungsfähigen Eurovolkswirtschaften, ein instabiles Bankensystem in den südlichen Eurostaaten, die noch mit einer nachhaltigen Rezession kämpfen müssen.

    Der Euro sollte Europa zu der dynamischsten Wachstumsregion der Welt machen. Nach einigen Jahren muss man aber feststellen, dass sich die Annahmen und Zielsetzungen ins Gegenteil verkehrt haben. Ökonomische Divergenzen, ökonomischen Ungleichgewichte, verschiedene Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeiten, viele Euroländer sind innerhalb dieser Währungsunion kaum oder gar nicht mehr existenz- und überlebensfähig. Ihre eigene Wirtschaftsleistung sinkt, ebenso die Nachfrage und die Einkommensentwicklungen. Dies alles müssen Investoren, aber auch die dort produzierenden Unternehmen berücksichtigen.

    Dazu einige wichtige volkswirtschaftliche Fakten und Zusammenhänge:

    Schuldenkrise: Europa passt nicht unter ein Dach - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    Gastbeitrag zur Schuldenkrise: Die Euroretter sind Lügner und Realitätsverweigerer - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    Währungsexperte Hankel: "Der Euro droht zum Transfer-Rubel zu werden" - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-11970687.html
  3. #3

    Das scheint mir der wahre Grund zu sein:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Alcoa, Kimberley-Clark, Merck: Auf breiter Front treten internationale Großkonzerne den Rückzug aus Südeuropa an. Wegen der Dauer-Rezession ist dort die Nachfrage zu stark gesunken. Immer mehr Manager fürchten zudem um die Stabilität der Region.

    Unternehmen: Großkonzerne fliehen aus Südeuropa - SPIEGEL ONLINE
    "Immer mehr Manager fürchten zudem um die Stabilität der Region."

    Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sich dort die Bevölkerung die EU-gesteuerte Verarmung nicht weiter widerspruchslos gefallen läßt.

    Die könnten aber alle beruhigt in D produzieren.
    Ehe hier der Michel den Allerwertesten von der Couch hoch bekommt,
    sind sämtliche Nordeuropäer pleite.
    Alles wird gut und Frau Murksel bekommt 97,8 %.
    An Erich H.: " keine Sorge Erich, vorerst bleibst du Spitzenreiter.
    Die fehlenden 12 "Basispünktchen" kriegt sie aber auch irgendwann noch."
  4. #4

    Braucht es

    noch weiterer Beweise, dass die ganze EURO-Retterei vollkommener Unsinn und hinaus geschmissenes Geld ist? Ja, denn unsere Politiker können nicht von 12 auf Mittag denken!
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Alcoa, Kimberley-Clark, Merck: Auf breiter Front treten internationale Großkonzerne den Rückzug aus Südeuropa an. Wegen der Dauer-Rezession ist dort die Nachfrage zu stark gesunken. Immer mehr Manager fürchten zudem um die Stabilität der Region.

    Unternehmen: Großkonzerne fliehen aus Südeuropa - SPIEGEL ONLINE
    Da kann was nicht stimmen. Ich habe schon von vielen Wirtschaftsexperten aus quasi allen deutschen Parteien gehört, daß ein flexibler Arbeitsmarkt und *nur* ein flexibler Arbeitsmarkt der Wirtschaft hilft. Ist der Arbeitsmarkt in Südeuropa etwa trotz hoher Arbeitslosigkeit immer noch nicht flexibel genug?
  6. #6

    Warum sinkt die Nachfrage? Weil diese strikte Austeriätspolitik dazu führt, dass alle sparen: Staat, Private Unternehmer. Gleichzeitig steigen in diesen Ländern -bei sinkendem BIP- die Schulden. Und D drängt -wegen Verststoß gegen die gemeinsame Regel zur Inflaionskonvergenz- die anderen EU-Länder an die Wand. Wenn wir diese Zusammenhänge nicht begreifen, wird die EU-Währungsunion keine Zukunft haben. Und Deutschland mit seinem Exportmodell den größten Schaden.
  7. #7

    Nur noch erschreckend

    Die 10% ausländischen Unternehmen in Italien bestreiten 30% der Forschung. Man könnte auch sagen dass italienische Unternehmen 3 mal weniger forschen und damit innovativ sind. Das sagt eigentlich alles.
  8. #8

    Das ist erst

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Alcoa, Kimberley-Clark, Merck: Auf breiter Front treten internationale Großkonzerne den Rückzug aus Südeuropa an. Wegen der Dauer-Rezession ist dort die Nachfrage zu stark gesunken. Immer mehr Manager fürchten zudem um die Stabilität der Region.

    Unternehmen: Großkonzerne fliehen aus Südeuropa - SPIEGEL ONLINE
    Das ist erst die Spitze des Eisbergs oder Verelendung. Globalisierung bedeutet nun einmal mit einer Einheitswährung anpassen- billiger werden sonst sterben. Sehr viele Global Player sind steuerlich in die Schweiz und produktiv aus den Südländern nach Osten gewandert. EU Subventionen abgreifen in Rumanien-Polen-Bulgarien und Dumpinglöhne bezahlen und Gewinne in der Schweiz versteuern, natürlich wird der Steuersatz ausgehandelt.
  9. #9

    Spanisches Beispiel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Alcoa, Kimberley-Clark, Merck: Auf breiter Front treten internationale Großkonzerne den Rückzug aus Südeuropa an. Wegen der Dauer-Rezession ist dort die Nachfrage zu stark gesunken. Immer mehr Manager fürchten zudem um die Stabilität der Region.

    Unternehmen: Großkonzerne fliehen aus Südeuropa - SPIEGEL ONLINE
    Es ist aber schon ein gewaltiger Unterschied ob in Spanien nach Ende des Baubooms Überkapazitäten abgebaut werden, oder ob, weil den Leuten das Geld fehlt um zu konsumieren oder staatliche Sparprogramme wirken, zB in der Gesundheitsfürsorge bei der Finanzierung Medikamenten, ein konjunkturellen Einbruch stattfindet. Dazu kommt dass man die Gelegenheit zu Restrukturationen nutzen wird, da wird dann der Konsument einfach durch die Produkte aus einer Konzernfirma in einem anderen Land versorgt.


TOP



TOP