bis sie die Dümmere war.
APIn der langen Nacht von Brüssel hat Angela Merkel deutsche Positionen aufgegeben - aber nur solche, die ohnehin unhaltbar waren. Im Gegenzug gewährt sie Monti einen Sieg, den der italienische Ministerpräsident innenpolitisch dringend braucht.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...841672,00.html
bis sie die Dümmere war.
1. SPD will Eurobonds und keinen Fiskalpackt. Dieser hat Auswirkungen auf die SPD regierten Schuldenänder und stört (Beispiel NRW).
2. SPD Troika fährt zu Hollande der will das auch nicht. Die denken sich zusammen Gegenmaßnahmen aus.
3. SPD fordert 130 Milliarden Konjunkturprogramm
4. Kanzlerin stimmt den 130 Milliarden zu um Fiskalpackt nicht zu gefährden.
5. Nur Spanien und Italien stimmen diesem Konjunkturprogramm nicht zu falls die Kanzlerin ihr OK für Bankenfinanzierung nicht gibt. Das braucht Sie aber um die Stimmen im Bundesrat zu bekommen. Hollande hält sich zurück.
6. Opposition schreit auf und fordert von Merkel Ihre 180gradwende zu erklären.
7. Bürger sind Stocksauer auf Merkel. Wiederwahl jetzt fraglich. Schuldenländer können sich jetzt ohne Einschränkungen über Ihre Banken weiterfinanzieren ohne Sanktionen fürchten zu müssen.
Von SPD lernen heißt siegen lernen. Siehe GasSchröder. Genial eingefädelt ich wähle ab sofort auch SPD!
Die ständige Wiederholung des Unbewiesenen, "ohne Euro stünde deutschland schlechter da" oder "Deutschland profitiert am meisten",
hilft auch nicht weiter.
Wir und und andere Länder haben Probleme, die wir vor Einführung des Euros nicht hatten.
Deutschland rettet den Euro nicht, sondern Deutschland kauft ihn, auf Kosten des Volkes, der kommenden Generation und der Rentner.
Ach ja, wenn es in Zukunft keine Auflagen mehr gibt für Schuldenstaaten ist dem Euro geholfen. Wenn Banken direkt finanziert werden können aus dem Steuertopf, weiß man heute schon, daß es keine Risiken gibt, die werden ja kontrolliert (wie weiß man zwar noch nicht, aber das werden gaaanz scharfe Kontrollen)....
Und Merkel konnte ja auch nicht anders, man hatte ja gedroht, die 120 Milliarden aus dem Wachstumspakt nicht anzunehmen....
Die Hütchenspieler-Tricks der EU werden dummerweise von den Finanzmärkten schnell als vorgegebener falscher Schein erkannt und nicht akzeptiert. Das Wunschdenken konnte keinen Sinneswandel bei der Zockerbande hinterlassen. Man ist seit Jahren am Probieren, eingeschlagen hat überhaupt nichts - im Gegenteil wurden sinnlos Milliarden Steuergelder verbraten, den Zockern in den Rachen geworfen. Wie in der Spielbank - der letzte Einsatz soll alles retten, jedoch das Glück blieb auch dieses Mal abhold. Man muss eigentlich den federführenden EU-Staaten Spielsucht attestieren. Genau dieses wollen die Politiker dem Otto-Normalverbraucher bewahrend fürsorglich einreden. Jetzt leuchten sie als das große negative Beispiel.
Eigentlich scheinen die USA daran interessiert zu sein, den € als US$-Konkurrenten auszuschalten. Deswegen sollten wir alles daran setzen, die künstliche Weltwährung der USA enden zu lassen.
Die Klügere gab nicht nach, sie ist zerrieben worden. Merkel, die Fehlbesetzung ohne wirtschaftliche Ader und Weitsicht.
Italien wid Geld erhalten, genau wie Spanien. Die Auflagen werden nicht eingehalten werden. Der Fiskalpakt ist eine Farce. Bei einer maximalen Strafe von 0,irgenwas Promille des BSP kann man einem Prozeß gelassen entgegen sehen.
Dirk Müller hat es heute auf den Punkt gebracht. Der ESM wird den Karren weiter in den Dreck fahren. Auch nur eine ansatzweise Benennung der Gründe für die Krise findet nach wie vor nicht vor statt. Mann muß sich mittlerweile ja schon amüsieren über das Blabla, das auf diesen Krisengipfeln entsteht.
Wann werden wir in den MainStreamMedien endlich einen Kommentar lesen, der über den Tellerrand des bestehenden Systems hinausschaut? Wann werden die Bürger dieses Lavieren zu Gunsten der Besitzstandswahren nicht mehr akzeptieren?
Ja, und so lässt sich Deutschland für völlig zweifelhafte Sparversprechen echtes Geld abhandeln. Es ist nicht nur teuer, ich finde es auch entwürdigend, dass sich die deutsche Regierung so behandeln lässt.Zitat von aus dem Artikel
Schlimmer ist noch, dass die europäische Polit-Elite rum-eiert, ohne an den Kern der Krise zu gehen. Die Krise ist keine Staatsschuldenkrise, die mit ein paar Liquiditätshilfen zu reparieren wäre, es ist eine Strukturkrise, die sich in den massiven Zahlungsbilanzungleichgewichten ausdrückt. Seit mindestens zwei Jahre kuriert man an den Symptomen herum, ohne diese tieferen Ursachen anzugehen - dass ist, wie Wasser in ein Sieb gießen. Und genau deshalb - nicht weil irgendwelche Sparvorgaben nicht eingehalten wurden - wird die Krise verschleppt und vertieft, und jeden Tag ein wenig teurer.
die gibt es nur im Krieg - in einer Verhandlung geht das sehr wohl - das Zauberwort heisst "NEIN". Das kann doch nicht sein dass Länder die von D etwas wollen drohen!! Dann sollen sie doch mit Frankreich zusammen einen eigenen Laden aufmachen und Bonds ausgeben. Die will bloss keiner-also sind die Kameraden auf D angewiesen!! Herrschaft aber auch hat denn die Ossi-Tante es noch nicht begriffen?WER zahlt sagt der Musik was gespielt wird". Aus und Punkt. Sie hat immer wieder bei Verhandlungen mit EU das Scheckbuch gezückt. GB lacht sich einen Ast; da hat die Thatcher "No" gesagt und schwupps haben sie immer noch Sonderkonditionen bei der EU Finanzierung-----so geht das frau Merkel!!!!Seit ihrem Beitritt 1973 haben sie es immer wieder versucht - und bisher hatten sie damit auch meistens Erfolg: So bekamen sie beispielsweise einen Rabatt auf ihre Beiträge für den EU-Haushalt und müssen seit 1984 weniger Geld nach Brüssel überweisen als alle anderen Staaten - gemessen am Bruttoinlandsprodukt.
66 Prozent dessen, was die Briten eigentlich zahlen müssten, übernehmen seitdem Deutschland und die übrigen Nettozahler. Margaret Thatcher hatte diesen Kompromiss damals ausgehandelt, weil ihr Land nicht im gleichen Maße von den Agrarsubventionen profitierte wie die übrigen Mitgliedstaaten. Dieses Ungleichgewicht ist aber mittlerweile weitgehend verschwunden; die Briten bezahlen trotzdem immer noch weniger in die EU-Kasse ein.
Link:Londons Sonderweg in der EU: Schluss mit den Extrawürsten - taz.de