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Euro-Debatte: Willkommen zurück in der Krise!

APGut eine Billion Euro hat die EZB in die Banken gepumpt, um die Lage zu stabilisieren. Doch die Idee, sich damit Zeit zu kaufen, erweist sich als Illusion. In Spanien verschärft sich die Lage, an den Finanzmärkten herrscht Nervosität. Wir sind jetzt wieder an dem Punkt, wo wir vor Weihnachten waren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...826868,00.html
  1. #30

    Pawlow laesst gruessenb

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gut eine Billion Euro hat die EZB in die Banken gepumpt, um die Lage zu stabilisieren. Doch die Idee, sich damit Zeit zu kaufen, erweist sich als Illusion. In Spanien verschärft sich die Lage, an den Finanzmärkten herrscht Nervosität. Wir sind jetzt wieder an dem Punkt, wo wir vor Weihnachten waren.

    Euro-Debatte: Willkommen zurück in der*Krise! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Muenchau der Pawlow bettaetigt die Glockke und die "Hunde" reagieren. Wie kann man nur so ubgeschickt sein und auf das dumme Gewaesch des Muenchau reagieren.
  2. #31

    falsche Lösung

    Zitat von Dr. Fuzzi Beitrag anzeigen
    Das bedauerliche an dieser Situation ist, das der internationalen Finanzmafia es auch weiterhin noch möglich ist, durch zweifelhafte Finanztransaktionen massenhaft Geld, auf Kosten der "allgemeinen" Bürger zu scheffeln.

    Es ist mehr als an der Zeit, Finanztransaktionen, die Dank Computertechnik heute sogar im Millisekundenbereich ablaufen können, exakt so zu besteuern, wie jedes andere Handelsgeschäft. Geld ist spätestens seit der Zeit der Fugger, eine ganz banale Ware und exakt so zu besteuern!

    Es ist mehr als an der Zeit, das Produktionsverlagerungen innerhalb der EU, nicht weiterhin mit massiven Förderungsgeldern seiner Bürger finanziert wird.
    So lange Banken das Geld aus dem NICHTS erschaffen können und diese Banken nicht dem Volk gehören (jede Steuer wäre dann überflüssig weil der Staat sich über diese Bank finanzieren könnte) werden die Menschen dieser Welt ihren eigenen Untergang selber finanzieren. Bei Geld mit 1:1 Edelmetall Deckung könnten all die "demokratischen" Marionetten Politik Verbrecher keinen Krieg mehr führen!
  3. #32

    Deutschland wird Hauptlast tragen müssen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gut eine Billion Euro hat die EZB in die Banken gepumpt, um die Lage zu stabilisieren. Doch die Idee, sich damit Zeit zu kaufen, erweist sich als Illusion. In Spanien verschärft sich die Lage, an den Finanzmärkten herrscht Nervosität. Wir sind jetzt wieder an dem Punkt, wo wir vor Weihnachten waren.

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    Wenn die drei grössten spanischen Banken Schulden in Höhe des 2.5-fachen des spanischen BIP haben, ist das Schicksal bei der jetzigen Arbeitslosenquote besiegelt. Spanien wird kaum mehr zugemutet werden können.

    Somit werden die Schulden verallgemeinert werden müssen. Die EZB wird Eurobonds herausgeben.

    Als "Exportankurbelung" muss der Euro gegenüber dem US$ um rund 20% abgewertet werden.

    Welche Auswirkungen dies auf die deutsche Innenpolitik haben wird, sei dahingestellt. Wird es eine neue, konservative Partei geben? Die Piraten sind meiner Meinung nach eine kurzfristige Protesterscheinung ohne grosse Perspektive.
  4. #33

    ach sieh an, vor ein paar Wochen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gut eine Billion Euro hat die EZB in die Banken gepumpt, um die Lage zu stabilisieren. Doch die Idee, sich damit Zeit zu kaufen, erweist sich als Illusion. In Spanien verschärft sich die Lage, an den Finanzmärkten herrscht Nervosität. Wir sind jetzt wieder an dem Punkt, wo wir vor Weihnachten waren.

    Euro-Debatte: Willkommen zurück in der*Krise! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    klang das noch ganz anders, die schnelle und billige Liquiditaetsspritze der EZB wurde begruesst und die Zocker im Kasino gaben schnell wieder Gas und was hat das gebracht - nichts, im Gegenteil die Probleme wurden groesser und Spanien, noch vor 2 Wochen aufgrund seiner Sparbemuehungen gefeiert, zeigt uns jetzt wie man in kuerzester Zeit eine Volkswirtschaft an die Wand faehrt. Ich lebe nicht weit von der spanischen Grenze und bin haeufiger dort und behaupte, dass es nur noch eines Fuenkchen bedarfs und die Leute fangen an die ersten Politiker aufzuhaengen. Die Arbeitslosigkeit ist atemberaubend und junge, selbst gut ausgebildete Menschen sind chancenlos. Eine Bankenrettung in Spanien wird das Fass zum ueberlaufen bringen und bald gibt es wieder Peseten im Geldbeutel. Na ja, bin gespannt was Mutti dazu sagt und wie lange dieses Dauerkrisenmanagement noch groessere Schirme aufspannen will. Der € ist laengst am Ende, es wird Zeit ihn entschlossen zu begraben, bevor er uns alle begraebt. Eine Kunstwaehrung nur fuer Multis und Banken, ergibt fuer die Buerger Europas keinen Sinn.
  5. #34

    Wir zahlen nicht für Eure Krise

    War das nicht einmal die Devise zu Beginn der Bankenkrise, damals, als Lehman crashte?

    Und heute: Die Arbeitnehmer zahlen sich dumm und dämlich. Ihre Löhne werden gekürzt, ihre Renten beschnitten, ihre Ansprüche auf Arbeitslosenunterstützung gekürzt, ...

    Und was zahlen die, die auf dem Geld sitzen und so viel davon haben, dass sie es verleihen können?

    Was bedeutet dieses Ausmaß an institutionalisierter Staatsverschuldung – für die Gläubiger? Es geht um den Traum vom Schlaraffenland, vom Leben ohne Anstrengung und ohne Risiken und nennt sich im modernen Finanzkapitalismus „von den Zinsen leben können“.

    Die Gläubiger, die den Staaten die Fantastilliarden geliehen haben, wollen doch in Wirklichkeit das Geld gar nicht zurückhaben. Sie wollen nur damit drohen, in Wirklichkeit aber die Schuld bis zum St.Nimmerleinstag verlängern – ewiges Fegefeuer für die Schuldner, Paradies für Gläubiger. Es wird Zeit zum Jüngsten Gericht: Nennen wir es nicht Staatsbankrott. Das klingt so böse, ist eine Wortschöpfung eben jener Finanzmarktakrobaten, denen das wirkliche Leben zu Gunsten ihrer Tabellen und Kontoauszüge scheißegal geworden ist.

    Es wird Zeit für den Schuldenschnitt auf Staatsschulden – haircut auf 10% für ganz Euroland! Und dann werden diejenigen gestützt, bei denen das tatsächlich zu einer finanziellen Notlage führt. Diese Unterstützung Bedürftiger ist zentrale Aufgabe eines modernen Staates, nicht das Aufrechterhalten einer Voodoo-Rechnung über Schuldenquotienten und Kreditausfallwahrscheinlichkeiten. Wenn dann der Eine oder andere von uns, der jeden Tag zum Leben 1.000 Euro braucht, nicht mehr täglich 2.000 bekommt, geht davon die Welt nicht unter, selbst wenn ihm sein Banker etwas anderes erklärt – zur Not auch mit Beratungsprotokoll.

    Und für die Zukunft sollten es alle wieder lernen: Geld ist nicht sicherer als Sachwerte: im Zweifelsfall ist die Aktie von Telefonica und das halbgebaute Haus in Malaga mehr wert als die Millionen auf dem Konto. Wenn wir das alle wieder begriffen haben, klappt es auch mit der Zukunft. Außer für Banker – und das ist auch gut so!
  6. #35

    Och Joh!

    Zitat von pkokot1 Beitrag anzeigen
    Ein kleiner Helmut in der Grundschule weißt bereits, dass man in einer Wirtschaftskrise nicht sparen darf, weil man die Situation nur noch verschlimmert........
    Auch der kleine Helmut an der Grundschule weiß bereits heute, das lediglich das hemmungslose Öffnen der Geldschatulle, lediglich den Abzockern dieses Wirtschaftssystems nutzt und seine Bürgern rein gar nichts bringt!

    Schauen Sie sich doch einfach mal um, wo die Abermilliarden Fördergelder der EU versickert sind. Das ist die pure Mafia!
  7. #36

    Krisen werden herbeigeredet.....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    .....von den Medien. Kapitalismuskritische und berufsdefätistische Blätter wie der Spiegel sind da immer ganz vorneweg. Motto: Wenig Fakten aber viel Gesinnung.

    An der Spanischen Lage hat sich nichts geändert, außer das die Sparmaßnahmen greifen. Richtig ist, daß dadurch der Verschuldungsquotient kurzfristig (wie geplant) steigen muß....

    Ansonsten gilt für das Medienverhalten das Gleiche wie für die Spekulantenschar. Nachdem Griechenland erstmal safe ist, stürzt man sich auf den nächsten und redet ihn in die Krise......
  8. #37

    Zitat von fr.rottenmeier Beitrag anzeigen
    finde die Wahl des Titelbildes zu diesem Artikel interessant. Gibt es da einen Zusammenhang? […]
    Die Verwendung dieser Fotografie ist im Zusammenhang mit der tatsächlichen Nachrichtenlage ein Skandal. Seriöser Journalismus sieht anders aus.

    Das die deutsche Presse überwiegend in Inkompetenz verharrt ist keine Überraschung, aber das man sich wichtigtuerisch dazu hergibt (auch mal strategisch motiviert) Sensationsgier zu schüren ist nicht nur nicht hilfreich - es ersetzt keinen Journalismus. Die Lage wird komplizierter - dafür wird der Spiegel immer simpler.

    Nichts für ungut und herzliche Grüße,
    T. Schacht
  9. #38

    Tasche

    Dass die Spanischen schulden entstanden sind durch 30 jahre baubetrug (gemeinden, korruption, Makler, Notare, Banken (wie in Irland) (ua Marbella) dass haben die meisten schon vergessen.

    Und.. dass geld fliest nie in ein fass ohne boden , jemanden hat es immer in seine tasche!!
  10. #39

    Der dumme Hund verfolgt brav seinen eigenen Schwanz und merkt nicht...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gut eine Billion Euro hat die EZB in die Banken gepumpt, um die Lage zu stabilisieren. Doch die Idee, sich damit Zeit zu kaufen, erweist sich als Illusion. In Spanien verschärft sich die Lage, an den Finanzmärkten herrscht Nervosität. Wir sind jetzt wieder an dem Punkt, wo wir vor Weihnachten waren.

    Euro-Debatte: Willkommen zurück in der*Krise! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Der dumme Hund verfolgt brav seinen eigenen Schwanz und merkt nicht dass er sich ständig im Kreis dreht, so ähnlich kann man sich die Euro-Krise bildlich vorstellen. Aber schuld ist nicht der dumme Hund, der nicht realisiert, dass er seinem eigen Schwanz hinterherjagt sondern seine `Herrchen` (EZB, Merkel, Sarkozy und Konsorten) die ihm einreden sobald der Schwanz `gefangen` sei sind alle Probleme gelöst. Was haben die ganzen Rettungsmassnahmen von EZB, EMF und Euro-Schutzschirm gebracht? Die ganze Billion die in die maroden `Zombibanken` gepumpt wurde ist auf der Börse in dunkle Kanäle und den Taschen der Börsenspekulanten verschwunden ohne einen einzigen neuen Job in Spanien, Griechenland, Portugal oder Irland zu kreieren. Aber was kann der arme dumme Hund dafür wenn seine Besitzer dümmer sind?








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