Forum: Blogs
Euro-Debatte: Willkommen zurück in der Krise!
APGut eine Billion Euro hat die EZB in die Banken gepumpt, um die Lage zu stabilisieren. Doch die Idee, sich damit Zeit zu kaufen, erweist sich als Illusion. In Spanien verschärft sich die Lage, an den Finanzmärkten herrscht Nervosität. Wir sind jetzt wieder an dem Punkt, wo wir vor Weihnachten waren.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...826868,00.html
- #340 15.04.2012 10:07 von
Wachstumsprogramm statt Liquiditätszufuhr an die Banken
Wachstumsprogramm statt Liquiditätszufuhr an die Banken
Die Krise ist nicht vorbei. Für die EU 27 prognostiziert eurostat Stagnation, während die Eurozone gar in ein Minus rutscht.
Umso gefragter sind Impulse, die aus dieser Situation herausführen. Die skandalös hohe, europäische Arbeitslosenquote und die daraus resultierende neue Armut, die Statistiken kaum abbilden, verdeutlichen die Dramatik.
In der Neuen Züricher Zeitung fordert Andreas Uhlig hingegen eine Rückkehr „möglichst nahe zur alten Orthodoxie“ der Zentralbanken und die Grenzen zwischen Geld- und Finanzpolitik wiederherzustellen. Trotz der massiven Liquiditätszufuhr in das Bankensystem durch die Europäische Zentralbank kann von neuen Ideen keine die Rede sein. Was fehlt, ist ein Wachstumsprogramm - #341 15.04.2012 10:14 von
Eurobonds müssen her
Statt die Banken mit billigen Krediten zu "pämpern", welche diese dann schnell wieder zu höheren Zinsen an die Staaten weiter verliehen haben, hätte man statt dessen lieber den Ländern dieses dieses Geld geben sollen. Mit der stricktenVorgabe von Verwendungszwecken nämlich Investitionen. So aber machen Banken noch Gewinne, mit den Problemen die sie selber durch die Zockerei verursacht haben. Auch hätten die Banken zu Strafzahlungen herangezogen werden müssen. So wie in den USA, dort wurden Banken zu 200 Milliarden Strafzahlungen verurteilt. Fast 60 verantwortiche Manager wurden bereits angeklagt und verurteilt. Und in Deutschland? Da gibt es nicht einmal Gesetze, auf dessen Grundlage man eine Anklage formulieren könnte.
- #342 15.04.2012 13:49 von
vollkommen richtig
es wird noch schlimmer, bevor es besser wird. denn die jetzt nicht nur in deutschland angesagte schuldenbremse, das strenge regiment über länder wie griechenland behindert wirtschaftswachstum. deshalb wird mit einem weiteren anstieg der arbeitslosigkeit gerechnet. europa
m u s s nun dringend rezepte für wirtschaftswachstum und arbeitsplätze entwickeln. wo sind die großen projekte, die menschen weiterbringen und mobilisieren? wo ist die zukunft? darauf muss europa zwingend eine antwort finden. nur kühles krisenmanagement marke merkel reicht bei weitem nicht aus. - #343 15.04.2012 18:48 von
Es muss ohne "Wachstum" gehen ...
Arbeit gibt es genug - nur keine bezahlten Arbeitsplätze daraus. Es gilt also die neuen Beschäftigungsfelder zu Arbeitsplätzen zu machen, von denen die, die die Arbeit ausführen, ordentlich leben können.
Die vorhandene Arbeit muss sich selbst besser verteilen! Das geht nur, indem es sich nicht mehr lohnt, aberwitzige Mengen von "Kapital" auf wenige Menschen zu vereinen. Das können Vermögens-, Erbschafts- und Schenkungssteuer leisten.
Und wer so viel Geld auf seinem Konto hat, wie ein Normalverdiener in 5 Jahren nicht an Einkommen erzielt, hat keine Garantie auf die Sicherheit seines Geldes verdient - es sei denn gegen Zahlung einer deftigen Versicherungsprämie. Aber heute bekommen ja große Vermögen bei der Anlage bessere Konditionen als kleine?!
Wir haben nur eine Krise des Geldes! Unsere Politiker versuchen hieraus eine Staatskrise zu machen, damit die kleinen Leute zur Bezahlung mit ins Boot geholt werden können. Hiergegen gilt es sich zu wehren - überall und jederzeit!
WIR ZAHLEN NICHT FÜR EURE KRISE!!!
Die Reichen müssen auf die Idee kommen ihr Geld auszugeben, bevor es für sie wertlos wird. Das ist alles, und schon war die Krise gewesen - hier, in Griechenland, Portugal, Italien und Spanien.
Nur für die Banken bleibt dann weniger zu tun, aber ist das nicht Sinn der Sache? - #344 12.05.2012 08:17 von
Und völlig logisch ...
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

