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Euro: "Das System wird gesprengt"

Der Ökonom Stefan Homburg über die Rettung Griechenlands um jeden Preis, die Profiteure der Krise und die Gefahr, dass die Politik das Problem verschärft

http://www.spiegel.de/0,1518,770569,00.html
  1. #1

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Ökonom Stefan Homburg über die Rettung Griechenlands um jeden Preis, die Profiteure der Krise und die Gefahr, dass die Politik das Problem verschärft

    http://www.spiegel.de/0,1518,770569,00.html
    Gregor Gysi hat die Lage zu Griechenland gestern Abend bei Anne Will ausreichend erläutert. Ich wüsste nicht, was es dazu ansonsten noch zu sagen gibt. Banksters conquerd the democracy.
  2. #2

    Ist der Ruf erst ruiniert.

    Lasst doch K.-T. zu Guttenberg den Euro auflösen. Er hat doch nichts zu verlieren. Blöd nur, daß er am Ende als Retter gefeiert wird.
  3. #3

    Bravo!

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Gregor Gysi hat die Lage zu Griechenland gestern Abend bei Anne Will ausreichend erläutert. Ich wüsste nicht, was es dazu ansonsten noch zu sagen gibt. Banksters conquerd the democracy.
    Naja, ich würde da schon differenzieren zwischen Populismus und vortragen reiner Fakten.
    Dieses Interview ist das Beste, was ich in letzter Zeit hier gelesen habe! Besser auf den Punkt bringen kann man es nicht.
  4. #4

    mal sehen.

    naja so negativ wie dieser Oekonom muss man die Sache aber auch nicht sehen, man wuerde den Schuldnerstaaten schon helfen, wenn diese sich ihr Geld nicht mehr bei den Banken, sondern direkt aus einem zu gruendenden EURO Fond zu niedrigen und vor allem festgelegten Zinsen leihen koennten. Als 2. Schritt muss dann die Wettbewerbsfaehigkeit der Griechen verbessert werden, was aber nicht moeglich sein wird angesichts eines Sparprogramms und der Wirtschaftsdominanz Deutschlands im EURO Raum.
    Wie man es dreht, der Schluessel zur Loesung liegt in Deutschland und ist dort festgefroren.
  5. #5

    Endlich mal Klartext im Spiegel - nach all den naiven Artikeln ein Lichtblick!

    Wir sollten die Griechen darin beflügeln, dass diese endlich die eigentliche Ursache ihrer Misere abstellen, nämlich die viel zu hohen Ausgaben für Beamte, Parteibonzen etc. im Verhältnis zu den Einnahmen.
    Unterstützen auch Sie die Onlinepetition gegen die Einführung des ESM, der teuflischen Organisation, die die Transferunion ermöglicht: https://epetitionen.bundestag.de/ind...petition=18123
    Denn wenn die Bundesregierung das im Bundestag durchpeitschen würde, wäre der Schaden für Deutschland nicht unter 100 Mrd. Euro pro Jahr.
  6. #6

    Zustimmung

    Zitat von axel h. Beitrag anzeigen
    Dieses Interview ist das Beste, was ich in letzter Zeit hier gelesen habe! Besser auf den Punkt bringen kann man es nicht.
    Man sieht auch an der (geringen) Zahl der Beiträge hier, dass dem nichts hinzuzufügen ist.
  7. #7

    Schulden

    "wenn diese sich ihr Geld nicht mehr bei den Banken, sondern direkt aus einem zu gruendenden EURO Fond zu niedrigen und vor allem festgelegten Zinsen leihen koennten."

    Ich höre/lese immer nur von Geld leihen, Geld leihen, Geld leihen. Wie wäre es wenn ein Staat zur Abwechslung nur mal das Geld ausgibt, das er vorher eingenommen hat? Ich kann mir als Normalbürgerin auch nicht ständig irgendwo Geld leihen um dann damit andere Kredite zu bedienen.
  8. #8

    oh Gott

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Gregor Gysi hat die Lage zu Griechenland gestern Abend bei Anne Will ausreichend erläutert. Ich wüsste nicht, was es dazu ansonsten noch zu sagen gibt. Banksters conquerd the democracy.
    Gregor Gysi als Retter der Marktwirtschaft! Tja, der weiß wie man die Griechen rettet. Für die Rettung Deutschlands weiß er auch leider nur den sicheren Weg in den Untergang, allerdings recht originell per bedingungslosem Grundeinkommen. Dabei haben doch die Griechen genau das grade versucht? Unser eigener Staat muß traditionell erst gründlich in Trümmern liegen, damit er reformierbar wird. Auf geht's!!
  9. #9

    Zitat von axel h. Beitrag anzeigen
    Naja, ich würde da schon differenzieren zwischen Populismus und vortragen reiner Fakten.
    Dieses Interview ist das Beste, was ich in letzter Zeit hier gelesen habe! Besser auf den Punkt bringen kann man es nicht.
    Was genau war jetzt an den Darlegungen von Gysi populistisch? Das den Banken Zeit und Gelegenheit gegeben wurde ihre Griechenlandpapiere der EZB sprich dem europäischen Steuerzahler im Allgemeinen und dem deutschen insbesondere aufzuhalsen? Oder das den Banken Gelegenheit gegeben wird, sich mit billigem Geld einzudecken um es gegen Horrozinsen an Griechenland weiterzureichen und das Problem damit zum eigenen Nutzen und zum Schaden des Steuerzahlers noch zu verschärfen? War das jetzt nur Polemik vom Herrn Gysi oder sind das einfach nur Tatsachen?


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