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Euphorie beim Fußball: Warum Fans fiebern

DPAObjektiv gesehen ist Fußball völlig unbedeutend: 22 Menschen laufen einem Ball hinterher. Subjektiv gesehen ist Fußball die größte Sache der Welt: gebündelte Leidenschaft auf dem Platz und auf den Rängen. Drei Ursachen, die Fußball so emotional machen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/psy...834557,00.html
  1. #10

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Objektiv gesehen ist Fußball völlig unbedeutend: 22 Menschen laufen einem Ball hinterher. Subjektiv gesehen ist Fußball die größte Sache der Welt: gebündelte Leidenschaft auf dem Platz und auf den Rängen. Drei Ursachen, die Fußball so emotional machen.

    Warum Fußball-Fans so mitfiebern - SPIEGEL ONLINE
    Der Hauptgrund ist sicher der, daß es ein einfaches Spiel für einfach gestrickte Leute ist, die ihre "Eigenidentifikation" und ihren Lebensinhalt bei Leuten finden, die sie nicht kennen und von denen sie im wahren Leben auch mit dem Arsch nicht angeguckt würden. Fussball"fans", und zwar spez. Fussballfans, da bei denen noch dazu kommt, daß 90%+ keine Ahung vom Spiel haben, sind schon tolle Leute... :-)
  2. #11

    ....

    Der Begriff Massenhysterie fehlt in dem Artikel. Es ist doch ganz einfach im Stadion: Wenn um dich herum tausende aufspringen und jubeln, dann gehst du einfach mit.
  3. #12

    Man

    Zitat von habnixsagnix Beitrag anzeigen
    Wohl eher nicht. Seit ich als Kind in einer der Arenen mitansehen durfte, wie der Kopf eines Zuschauers keine zwei Meter von mir entfernt von einem Pflasterstein getroffen wurde und wie eine Melone aufplatzte, gehe ich jeder Fußballveranstaltung aus dem Wege. Und Leute die Fußball brauchen um Emotionen erleben oder auch soziale Kontakte knüpfen zu können ... gehört mein Beileid.

    Der einzig brauchbare Satz des Artikels:

    Was ansonsten gänzlich fehlt ist der Hinweis auf die Schattenseiten dieses ach so einfachen Spieles. Von der üblichen Randale und Gewalt angeblicher Fans (muß wohl doch von Fanatiker abgeleitet werden) vor, während und nach "Brot und Spiele" ist keine Zeile zu lesen. Geschweige denn von den imensen Kosten, die die Allgemeinheit anstatt der Veranstalter in Form von Hundertschaften der Polizei, medizinischer und sonstiger Hilfskräfte zu tragen hat.

    Da dürften pro "Spieltag" etliche Milliönchen beisammenkommen.

    kann sich auch nach Feierabend alleine zu Hause in die Ecke setzen und schmollen. Macht aber doch kein Spaß, oder?
  4. #13

    ...

    Objektiv gesehen ist Tennis auch völlig unbedeutend: 2 Menschen schlagen stundenlang einen kleinen Ball über die Schnur...

    so what...
  5. #14

    ... und noch was Wichtiges:

    Zitat von Oberfinanzdirektion Beitrag anzeigen
    20 laufen dem Ball (jeweils) hinterher, 2 wollen ihn nicht haben und 3 kommen grad von 'ner Beerdigung (erkennbar an den schwarzen Klamotten).

    Wenn man es noch genauer nimmt: eigentlich laufen alle 25 (jeweils) mehr oder weniger dem Ball hinterher...
    Der Ball ist rund!
  6. #15

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Objektiv gesehen ist Fußball völlig unbedeutend: 22 Menschen laufen einem Ball hinterher. Subjektiv gesehen ist Fußball die größte Sache der Welt: gebündelte Leidenschaft auf dem Platz und auf den Rängen. Drei Ursachen, die Fußball so emotional machen.

    Warum Fußball-Fans so mitfiebern - SPIEGEL ONLINE
    Könnte man die Untersuchung auch mal in, sagen wir, Gummersbach, Flensburg, Kiel und Lemgo oder Friedrichshafen oder Bamberg oder Füssen, Landshut und Riessersee machen? Die dort herrschenden Sportarten sind auch nicht komplizierter als Fußball.
  7. #16

    Titel

    Zitat von Iknowbetter Beitrag anzeigen
    Es gibt schließlich genügend andere Sportarten. Aber in vielen Ländern ist der Fussball Sportart Nummer eins. Die Begründung dafür ist, dass der Fussball relativ einfache Regeln hat, die von jedem schnell begriffen werden können.
    Ein wichtiger Punkt ist noch, dass jeder auch selbst Fußball spielen kann, es braucht nur einen Ball und irgendeine Wiese, wo jeweils 2 Jacken oder Rucksäcke die "Tore" markieren. Hinter dem Ball herrennen und gegentreten kann auch jeder sofort, wo der Ball dann landet, ist natürlich eine andere Sache. :)
    Andere Sportarten verlangen viel mehr Aufwand und Material oder Können, um überhaupt erst mal loslegen zu können.
  8. #17

    Drei Ursachen, die Fußball so bedeutend machen:

    1. Der Zuschauer kann sich imaginär an die Leistung ihm fremder Personen dranhängen ohne als passiver Konsument selbst Leistung erbringen zu müssen. Sein Anteil besteht lediglich aus bequemen Glotzen.
    2.Durch die Berichterstattung und Werbung werden die Konsumenten wie Schafe praktisch zur Teilnahme an diesem Milliardengeschäft von Klein auf erzogen. Der Gruppenzwang tut sein sonstiges, versuchen sie mal morgen den Arbeitskollegen diese Meinung zu erklären.
    3. Politik = Brot und Spiele. Wen es schon sonst nichts auf nationaler Ebene zu feiern gibt. Es ist sicherlich auch kein Zufall, das über die Einführung des ESM kurz vor dem Finale und der Sommerpause abgestimmt werden soll. Beim letzten Mal war es ein massives Sparpaket.
  9. #18

    Kriegsersatz?

    Fußball soll angeblich Kriegsersatz sein? Fußball gibt es seit ca. 150 Jahren, und in dieser Zeit wüteten weltweit die schlimmsten Kriege, die die Menschheit jemals erlebt hat. Und heute ist die Kriegsgefahr wieder so groß wie seit der Kubakrise 1962 nicht mehr. Trotz Fußball. Oder auch wegen Fußball? Die Hooligan-Aktivitäten tragen jedenfalls viel zu Gewalt, Intoleranz, Rassismus bei, so daß sich Kriege damit ganz sicher nicht verhindern lassen. Fußball ist kein Kriegsersatz, sondern Krieg. Und das ist einer der Gründe, weshalb ich Fußball, und alles was damit zusammenhängt, aus tiefstem Herzen ablehne, ja verabscheue.
  10. #19

    Zitat von Stäffelesrutscher Beitrag anzeigen
    Könnte man die Untersuchung auch mal in, sagen wir, Gummersbach, Flensburg, Kiel und Lemgo oder Friedrichshafen oder Bamberg oder Füssen, Landshut und Riessersee machen? Die dort herrschenden Sportarten sind auch nicht komplizierter als Fußball.
    Sie haben den Nachteil, dass sie in einer Halle gespielt werden und beim Eishockey ist die Ausrüstung recht teuer.

    Fußball wird draußen gespielt, wodurch schon einmal mehr Zuschauer möglich sind. Zudem kann man Fußball auf einer Straße, auf einer Wiese, auf nem Schlackeplatz und sonstwo spielen. Es braucht nicht viel, vier Stöcke für zwei Tore und nen Blall, los geht's.


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