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EuGH-Urteil: Microsoft muss 860 Millionen Euro Strafe zahlen
REUTERSDer Europäische Gerichtshof hat ein Rekordbußgeld gegen Microsoft bestätigt. Die vor vier Jahren von der EU-Kommission verhängte Kartellstrafe sei rechtens. Nur minimal reduzierten die Richter die fällige Summe - der Softwarekonzern muss nun 860 Millionen Euro zahlen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...841195,00.html
- #1 27.06.2012 10:22 von
Na toll, das heißt ich darf jetzt wieder von Ubuntu zu Windows Server 2012 wechseln. Ein Bankrott von MS kann ich mir (als selbstständiger Unternehmer) auf Grund diverser Abhängigkeiten einfach nicht leisten.
- #2 27.06.2012 10:23 von
Strafe folgt der Missetat nicht umgekehrt!
die Strafe beziehe sich auf längst gelöste "Probleme der Vergangenheit"
Eine Strafe wird meist immer für Taten der Vergangenheit verhängt.
Umgekehrt wäre das nicht möglich.
Außer im Film Minority Report, den ein paar Anwälte von Microsoft scheinbar lieber gesehen haben, anstatt sich mit dem Fall zu beschäftigen. - #3 27.06.2012 10:27 von
Apple
Es ist immer wieder verwunderlich, wie Microsoft, für dass es tausende von Programmen gibt, mithilfe derer selbst ein Amateur wie ich eigene Software schreiben kann, so hohe Strafen bekommt,
während die blackboxes von Apple verschont bleiben. - #4 27.06.2012 10:32 von
Wohin?
Das würde mich interessieren was die EU mit diesen Strafgeld von Microsoft macht! wofür will sie damit ausgeben? Diät für europäischen politikern?
- #5 27.06.2012 10:32 von
Wohin?
Das würde mich interessieren was die EU mit diesen Strafgeld von Microsoft macht! wofür will sie damit ausgeben? Diät für europäischen politikern?
- #6 27.06.2012 10:36 von
- #7 27.06.2012 10:48 von
- #8 27.06.2012 10:50 von
- #9 27.06.2012 11:17 von
nur eine symbolische Strafzahlung
Diese Strafzahlung hat doch nur symbolischen Charakter. Allein im Geschäftsjahr 2011 hat Microsoft einen Gewinn von 23,2 Mrd $ erwirtschaftet. Ich rede hier von Gewinn, nicht von Umsatz (der nämlich lag bei 70 Mrd. $). Da schmerzen die Strafzahlungen zwar ein wenig, aber mehr als leichte Zahnschmerzen haben sie wohl nicht verursacht. Für gewöhnlich werden solche Strafzahlungen zusätzlich als planmäßige Abschreibungen verbucht und fließen somit direkt in den Preis der verkauften Produkte. Für Mircosoft ist diese Angelegenheit vmtl. eher eine Randnotiz wert. Es würde mich nicht wundern, wenn die Anwaltskosten für Microsoft fast so hoch sind, wie die Geldbuße.
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