EuGH-Urteil: Microsoft muss 860 Millionen Euro Strafe zahlen

REUTERSDer Europäische Gerichtshof hat ein Rekordbußgeld gegen Microsoft bestätigt. Die vor vier Jahren von der EU-Kommission verhängte Kartellstrafe sei rechtens. Nur minimal reduzierten die Richter die fällige Summe - der Softwarekonzern muss nun 860 Millionen Euro zahlen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...841195,00.html
  1. #1

    Na toll, das heißt ich darf jetzt wieder von Ubuntu zu Windows Server 2012 wechseln. Ein Bankrott von MS kann ich mir (als selbstständiger Unternehmer) auf Grund diverser Abhängigkeiten einfach nicht leisten.
  2. #2

    Strafe folgt der Missetat nicht umgekehrt!

    die Strafe beziehe sich auf längst gelöste "Probleme der Vergangenheit"
    Eine Strafe wird meist immer für Taten der Vergangenheit verhängt.
    Umgekehrt wäre das nicht möglich.
    Außer im Film Minority Report, den ein paar Anwälte von Microsoft scheinbar lieber gesehen haben, anstatt sich mit dem Fall zu beschäftigen.
  3. #3

    Apple

    Es ist immer wieder verwunderlich, wie Microsoft, für dass es tausende von Programmen gibt, mithilfe derer selbst ein Amateur wie ich eigene Software schreiben kann, so hohe Strafen bekommt,

    während die blackboxes von Apple verschont bleiben.
  4. #4

    Wohin?

    Das würde mich interessieren was die EU mit diesen Strafgeld von Microsoft macht! wofür will sie damit ausgeben? Diät für europäischen politikern?
  5. #5

    Wohin?

    Das würde mich interessieren was die EU mit diesen Strafgeld von Microsoft macht! wofür will sie damit ausgeben? Diät für europäischen politikern?
  6. #6

    Die Aussage ist so falsch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Europäische Gerichtshof hat ein Rekordbußgeld gegen Microsoft bestätigt. Die vor vier Jahren von der EU-Kommission verhängte Kartellstrafe sei rechtens. Nur minimal reduzierten die Richter die fällige Summe - der Softwarekonzern muss nun 860 Millionen Euro zahlen.
    Microsoft musste das geld schon vor Jahren bezahlen (bzw. hinterlegen). Tatsache dürfte sein, dass sie nun 40 Mio. von der EU wiederbekommen.
  7. #7

    Zitat von spongie2000 Beitrag anzeigen
    Es ist immer wieder verwunderlich, wie Microsoft, für dass es tausende von Programmen gibt, mithilfe derer selbst ein Amateur wie ich eigene Software schreiben kann, so hohe Strafen bekommt,

    während die blackboxes von Apple verschont bleiben.
    Es geht dabei um die Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung, diese ist bei MS gegeben.
    Die paar Apples/Mac sind eine vernachlässigbar geringe Größe.
  8. #8

    Zitat von spongie2000 Beitrag anzeigen
    Es ist immer wieder verwunderlich, wie Microsoft, für dass es tausende von Programmen gibt, mithilfe derer selbst ein Amateur wie ich eigene Software schreiben kann, so hohe Strafen bekommt,

    während die blackboxes von Apple verschont bleiben.
    Was hat das jetzt alles mit Apple zu tun und warum vergleichen Sie hier "Apple" mit Birnen? Haben Sie überhaupt gelesen um was es bei dem Urteil geht?

    Oder wollten Sie nur Apple in die Diskussion einstreuen und ich bin darauf reingefallen?
  9. #9

    nur eine symbolische Strafzahlung

    Diese Strafzahlung hat doch nur symbolischen Charakter. Allein im Geschäftsjahr 2011 hat Microsoft einen Gewinn von 23,2 Mrd $ erwirtschaftet. Ich rede hier von Gewinn, nicht von Umsatz (der nämlich lag bei 70 Mrd. $). Da schmerzen die Strafzahlungen zwar ein wenig, aber mehr als leichte Zahnschmerzen haben sie wohl nicht verursacht. Für gewöhnlich werden solche Strafzahlungen zusätzlich als planmäßige Abschreibungen verbucht und fließen somit direkt in den Preis der verkauften Produkte. Für Mircosoft ist diese Angelegenheit vmtl. eher eine Randnotiz wert. Es würde mich nicht wundern, wenn die Anwaltskosten für Microsoft fast so hoch sind, wie die Geldbuße.