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EU-Wachstumsrhetorik: Der Mogelpakt
AFPMerkel hat ihren Fiskalpakt, nun soll Hollande seinen Wachstumspakt bekommen: Der EU-Gipfel wird diese Woche Investitionen von 130 Milliarden Euro beschließen. Doch die Zahl ist reine Augenwischerei, für die Wirtschaft in den Krisenländern bringt die Vereinbarung nichts.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...841040,00.html
- #30 27.06.2012 08:37 von
Wer zahlt die Zeche?
Wer soll die 700 Milliarden denn aufbringen. Außer uns kann sich doch keiner mehr Geld besorgen. Also sollen wir das finanzieren!?
Ich bin weiter für eine Sparpolitik. Ich bin schon gespannt, wie diese funktioniert, sobald der erste EURO-Staat mit dem sparen anfängt! Bislang gibt es ja noch keinen Staat, der mehr einnimmt als er ausgibt. Zurzeit befinden wir uns also noch in einer Phase fremdfinanzierter Konjunkturprogramme! - #31 27.06.2012 08:43 von
???
[Zitat] [Zitat]
Ich hab selten so gelacht:-) Wachstumspakt! Nichts aber auch gar nichts wird beim einfachen Bürger ankommen, das schlucken alles die Banken.
Wir hauen Geld raus was wir gar nicht haben und warten auf ein Wunder! Schulden, Schulden Schulden und wer noch nicht völlig verblödet ist weis wer das alles bezahlen muss! Ist wie eine feuchtfröhliche Runde in der Kneipe, alle verpi...sich und der Letzte muss die Zeche zahlen.
Ratet mal wer der Letzte sein wird.
Gruß HP - #32 27.06.2012 08:46 von
Welcher Unternehmer oder Investor
Welcher Unternehmer oder Investor mit Verstand, soll in diesem Europa der Trickser, Täuscher, Tarner und Hinterzimmer "Demokraten" noch investieren?
Hier muss man doch mit allem rechnen. Die EU bricht geltendes Recht schneller als man gucken kann. Dagegen ist Russland schon fast eine sichere Investitionsplattform und da sind wenigstens noch Steigerungen zu erwaten.
Wir haben eine mafiöse Despotenstruktur in Europa aufgebaut. Hoch korrupt und Gesetze missachtend. Die südländische Krankheit hat sich ausgebreitet und genau so, wird das Europa der Zukunft aussehen.
Die Staaten der Osterweiterung haben einst mit Ehrfurcht und Hochachtung auf die EU geschaut und wollten unbedingt dabei sein. Jetzt ist es still geworden im Osten. Das große Erwachen hat begonnen und man hat gemerkt, dass man einer Mafia beigetreten ist, für die man keine Pläne hat um sich selbst zu verteidigen.
Deutschland war einst der Leuchtturm für Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit und somit ein Anker der EU, mit dem Kofferträger ist der wohl schlimmste Trickser und Vertragsverletzer ins Finanzministerium eingezogen, den man sich vorstellen kann.
Gute Nacht Europa. - #33 27.06.2012 08:50 von
Wachstumsimpulse für die französische Wirtschaft
können schnell ohne Kreditaufnahmen umgesetzt werden. 1. Weg mit der 35 Stunden Woche und 2. Rente erst ab 67 nicht bereits mit 60, wie jetzt beschlossen. Wir können doch nicht so naiv ( um nicht zu sagen: blöd ) sein, den Franzosen diesen Luxus - in Form einer Vergemeinschaftung der Schulden - zu bezahlen. Sitzen wir nicht alle in einem Euro-Boot - mit gleichen Rechten und Pflichten?
- #34 27.06.2012 08:53 von
Mit dieser Einschätzung werden alle entlarvt, für die Europa in erster Linie eine gemolkene Kuh ist, deren Wirtschaft gefälligst wachsen, wachsen, wachsen soll und aus der man immer und ewig seine Gewinne abziehen will. Dabei liegt es doch auf der Hand: es muss auch zwischen den EU-Ländern einen Finanzausgleich geben (so wie im deutschen Länderfinanzausgleich).
- #35 27.06.2012 08:55 von
Wann lernen unsere Politiker dazu
Das ist doch einfach unglaublich!
Wie oft müssen die noch gegen die Wand rennen bis die begreifen, dass man durch die Tür gehen muss um weiter zu kommen.
Handeln auf dem Niveau von Kleinkindern ist das.
Da kann ich mir auch die Augen zuhalten und sagen:
Ich sehe dich nicht Krise also gibt es dich auch nicht!
Es ist doch unfassbar, dass unsere Politik immer noch versucht mit Alibibi Politik und Etikettenschwindel durch eine der größten Krisen Europas zu schlittern.
Wenn ich nur wüsste wenn man wählen könnte um das zu beenden, ich würde es glatt tun! - #36 27.06.2012 08:57 von
Ja, das "Vertrauen der Märkte":
wasnn begreift denn endlich mal auch der Letzte, dass nicht Vertrauen, sondern Profite diese "Märkte" treibt? Zinsen haben mit ökonomischen Grunddaten schon lange nichts mehr zu tun, es geht allein um die Sicherung der Macht, erhöhte Zinsen auch durchsetzen zu können. Und was ist da hilfreicher als das Zusammenspiel von Ratingagenturen und "märkten", also Fonds wie Blackrock, Blackstone, Pimco usw? Und wie das funktioniert sehen wir ja just, nur die sogenannten Politiker sind zu blind und zu feige. Eine gemeinsame Währung funkltioniert nun mal nicht.
- #37 27.06.2012 09:03 von
Mich würde mal interessieren, mit welchen Massnahmen genau die Wirtschaft stimuliert werden soll, so dass der entsprechenden Volkswirtschaft das maximal mögliche Effektum zu kommt.
Ich denke dass werden sie wieder in Spanien über die Bauwirtschaft machen, LOL
in Frankreich und Italien kann das schon besser funktionieren, weil man dort echte Industriestruktur hat.
Bei Ländern wie Griechenland führt das zum direkten Transfer des Geldes in andere Volkswirtschaften...
Vielleicht sollte man die deutschen Autobahnen / Zugnetze / Stromtrassen von spanischen Firmen erneuern lassen? - #38 27.06.2012 09:10 von
Es bleiben nur Schulden
Gerade die Wachstumsprogramme haben einerseits zur Verschuldung und andererseits zur Blasenbildung beigetragen.
So gibt es etwa in Spanien inzwischen in fast jedem Regionalstädtchen einen Regionalflughafen und ein Kongresszentrum - die den Bauunternehmen hohe Gewinne brachten und den Städten nun hohe Kosten verursachen. - #39 27.06.2012 09:11 von
Beamtengehälter halbieren !
Staatspensionen dritteln !
Beamtenzahl halbieren !
Und das in allen großen EU-Ländern.
Alle Probleme würden sich dann in Luft auslösen.
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