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EU-Vorhaben: EZB soll in Zukunft Banken durchsuchen dürfen

dapdDie Pläne gelten als erster Schritt zu einer vollständigen Bankenunion in der Euro-Zone und jetzt werden immer mehr Details bekannt: Die Europäische Zentralbank soll in Zukunft Geldinstitute durchsuchen und kontrollieren dürfen. Sparkassen und Genossenschaften kritisieren das Vorhaben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...854629,00.html
  1. #1

    Hat sich SPON da vertippt?

    Als es den E.U Binnenmarktkomissar als "Bundesregierung" bezeichnet hatte? Kränk.
  2. #2

    Einfach toll, diese Idee mit der Kontrolle !!

    Einfach umwerfend, absolut irre, wunderbar!!
    Vor allen Dingen die Ankuendigung ab wann!!
    In einem Jahr werden die PRUEFER nichts finden!!
    Irre, einfach irre, wie das Volk verarscht wird!!
  3. #3

    Ein neuer Moloch wird geschaffen

    Und er wird teuer, da er um „hoch qualifiziertes Personal“ im Wettbewerb mit Banken steht. Und er wird ineffizient sein, wie alle Brüsseler Kontrollmechanismen (Siehe Troika). Sobald nationale Interessen ins Spiel kommen werden EU-Regeln notfalls in ihr Gegenteil interpretiert, und selbst die wenigen eindeutigen Gesetze gebrochen. Am Nationalstaat hat die EU-Integration ihre Grenzen. Zu viele Mentalitäten, Sprachen, Regionen. Das ist nicht Amerika. Weitergehende Integration wird immer unterlaufen werden und zahlen tun die Deppen, die daran glauben. Der Rest nutzt es aus. Oder glaubt hier jemand dass die Franzosen je ihre „Grande Nation“ in Europa aufgehen lassen werden?
  4. #4

    Mit welchem Ziel?

    Wie kann man denn der EZB, die gerade gegen EU-Recht verstößt, die Kontrolle über alle Banken anvertrauen und ihr sogar das Recht geben, Banklizenzen zu entziehen? Wahrscheinlich bleibt irgendwann nur noch die Bank Goldman Sachs übrig, die dann alles über die Finanzen der einzelnen Bürger weiß und dann so gnadenlos mit ihnen umgeht, wie mit ihren derzeitigen Kunden.




    Die Europäische Zentralbank (EZB) soll künftig Banken durchsuchen können. Zudem erhält sie eine Befugnis, Banklizenzen entziehen zu dürfen, wie aus einem EU-Entwurf hervorgeht, den eine italienische Wirtschaftszeitung am Freitag veröffentlichte.
  5. #5

    Das Leben des Brian

    So wird wahrscheinlich die Durchsuchung ablaufen:
    Hundertschaften werden das Gebäude stürmen und nach einer Weile wieder mit einer gefundenen Krawatte herauskommen.
    Die Politik betreibt Realsatire anstatt zu einzugestehen das die Finanzindustrie die Fäden in der Hand hält.
  6. #6

    Der Bock wird zum Gärtner

    Nur eine Frage, wenn die EZB jetzt andere Banken durchsuchen, überprüfen und schließen darf, wer überprüft dann eigentlich die EZB? Die Küstenwache?

    Genialer Schachzug von Goldman Sachs bzw. Draghi. So entledigt man sich der Konkurrenz und schöpft das Wasser direkt an der Quelle ab.
  7. #7

    nicht Marktkonform

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Pläne gelten als erster Schritt zu einer vollständigen Bankenunion in der Euro-Zone und jetzt werden immer mehr Details bekannt: Die Europäische Zentralbank soll in Zukunft Geldinstitute durchsuchen und kontrollieren dürfen. Sparkassen und Genossenschaften kritisieren das Vorhaben.

    Europäische Zentralbank soll bald Geldinstitute durchsuchen dürfen - SPIEGEL ONLINE
    Die wichtigste Aussage des Arikels ist wohl:
    "Kritik kam außerdem von den Sparkassen und Genossenschaften, die weiter nur der nationalen Aufsicht unterliegen wollen. Die Privatbanken stehen dagegen hinter Barniers Plänen"

    Offenbar sind die Sparkassen und Genossenschaftsbanken nicht marktkonform und müssen gegängelt werden um die Märkte zu beruhigen.

    "
  8. #8

    Kurzfristige Raffgier siegt gegen langfristige Vernunft

    Zitat von sportsman_g Beitrag anzeigen
    Und er wird ineffizient sein, wie alle Brüsseler Kontrollmechanismen (Siehe Troika). Sobald nationale Interessen ins Spiel kommen werden EU-Regeln notfalls in ihr Gegenteil interpretiert, und selbst die wenigen eindeutigen Gesetze gebrochen. Am Nationalstaat hat die EU-Integration ihre Grenzen. Zu viele Mentalitäten, Sprachen, Regionen. Das ist nicht Amerika. Weitergehende Integration wird immer unterlaufen werden und zahlen tun die Deppen, die daran glauben. Der Rest nutzt es aus. Oder glaubt hier jemand dass die Franzosen je ihre „Grande Nation“ in Europa aufgehen lassen werden?
    Stimme zu.

    Wer die Banken seines Landes - auf Kosten anderer Länder - retten will und kann, der lässt sich keine Banklizenz entziehen.

    Alle angekündigten Kontrollinstrumente werden sich als nicht so gemeint und wirkungslos erweisen.

    Es ist die Durchsetzbarkeit, auf die es ankommt und die ist nicht erreichbar für die Durchsetzung deutscher Interessen - und soll es auch gar nicht sein.

    Am besten ist die neueste Taktik des Spon, Artikel aus anderen Zeitungen (manager- magazin) zu übernehmen ohne Kommentarfähigkeit durch Spon-Leser. Der Name "Münchau" wurde offenbar ausgetauscht durch den Namen "Gottschalck", jedenfalls wird in dem unkommentierbaren Artikel das Bundesverfassungsgericht davor gewarnt, die Börsenparty zu beenden wg. "verheerender Auswirkungen" auf den Dax und andere Indizes.
  9. #9

    Draghi verrät Europa an Goldman-Sachs

    Erschreckend, wie systematisch der amerikanische Goldman-Sachs-Finazmoloch seinen Einfluss weltweit nicht nur auf dem Finanzmarkt ausbaut, sondern auch zunehmend Regierungen manipuliert und steuert. Nun lässt Draghi die Katze aus dem Sack, indem er versucht die absolute Kontrolle über den europäischen Finanzmarkt Goldman-Schachs zu übertragen .

    Dieses außer Kontrolle geratene Finanzungeheuer G-S hat auch schon lange in Europa ein wirksames Netzwerk gesponnen und mit eigenen einflussreichen Figuren besetzt. Der derzeitige Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, der italienische Ministerpräsident Mario Monti und der vorherige griechische Premierminister Lucas Papademos gehören in unterschiedlicher Prägung der europäischen Sektion des 'Goldman-Sachs-Imperiums' an. Auch der derzeitige griechische Ministerpräsident Antonis Samaras war seinerzeit aktiv in dem von Goldman-Sachs unterstützten griechischen Bilanzbetrug zur Erschleichung der EU-Mitgliedschaft verstrickt.
    Drei weitere Goldman-Sachs Schwergewichte in Europa sind Otmar Issing, von 1998 bis 2006 Chefökonom der der Europäischen Zentralbank und seit 1. Januar 2007 'International Advisor' von Goldman-Sachs, Jim O'Neill, Chairman von 'Goldman Sachs Asset Management' und Peter Sutherland , Ex-Präsident von Goldman Sachs International und ehemaliger EU-Wettbewerbskommissar.

    Da gibt es keine Zweifel mehr was hier abgeht und so manch eine bisher unerklärliche politische Entscheidung zum Nachteil insbesondere der deutschen Bevölkerung lässt sich erst angesichts dieser Zusammenhänge erklären. Aus allen europäischen Hilfsaktionen geht nur Goldman-Sachs mit Milliardengewinnen hervor. Deutschland muß unter allen Umständen verhindern, dass sich die EZB immer mehr Befugnisse widerrechtlich aneignet.


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