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EU-Urteil zu befristeten Jobs: "Kettenverträge könnten deutlich zunehmen"

Ein EU-Urteil sorgt für Unruhe in der Berufswelt: Sogar Dutzende aufeinanderfolgende befristete Arbeitsverträge sind erlaubt - wenn es einen sachlichen Grund dafür gibt. Im Interview erklärt Arbeitsrechtsexperte Martin Krömer, welche Folgen der Richterspruch für Arbeitnehmer hat.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...811623,00.html
  1. #130

    Ich finde schon

    Zitat von Foersterderx Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zum BR bringen diese Instrumente aber direkt etwas für jeden AN ;)

    In einem 200 Mannbetrieb ist es übrigens auch möglich, dass 9 !!!! Arbeitnehmer einen BR gründen- sich selbst wählen- und dann rechtmäßig alle 200 AN vertreten und Betriebsvereinbarunen- zb Kurzarbeit- zu Latsen der Belegschaft abschließen dürfen.

    Ich löse das Rätsel einfach mal: Der BR wird ca. 150- 200.000€ kosten.
    daß Betriebsräte in der Regel wichtig sind und eine gute Arbeit machen. Im übrigen sind die genannten Kosten doch wohl kaum nennnenswert im Vergleich zu manchem Vorstandsgehalt.
  2. #131

    Zitat von Bärchen09 Beitrag anzeigen
    Was wird das erst, wenn die EU immer mehr Rechte hat, die Gesetz zu ändern oder nach ihrer Ansicht zu deuten.
    Der Gedanke Europa ist ja schön, aber so etwas macht eher Angst.
    Lesen Sie den Thread überhaupt?
    Der EuGH hat einfach nur deutsches Recht bestätigt. Und wenn ich Ihnen das mitteilen darf: Der EuGH und EGMR sorgen immer wieder dafür, dass deutsche GEsetzte menschen und verbraucherfreundlicher werden. Dann müssen Sie das aber einfach mal bewusst wahrnehmen wollen und nicht die europäische Politik mit der Rechtsprechung verwechseln.
  3. #132

    Zitat von titurel Beitrag anzeigen
    daß Betriebsräte in der Regel wichtig sind und eine gute Arbeit machen. Im übrigen sind die genannten Kosten doch wohl kaum nennnenswert im Vergleich zu manchem Vorstandsgehalt.
    Ach, Sie gehen davon aus, dass es in einem 200 Mannbetrieb einen großen Vorstand mit millionen Gehältern gibt? Natürlich nicht!

    Warum machen Betriebsräte in der Regel gute Arbeit? Das ist im Endeffekt genauso wahrscheinlich wie eine gute GEschäftsführung. Handelt die verantwortungsvoll ist ein BR oft hinderlich und wie gesagt teuer.

    Sie polemisieren ja gerne einmal mit den bösen Unternehmern- dann teile ich Ihnen einfach mal mit, dass es BEtriebsräte gibt, die ihre Schulungen gerne in 4*+ Hotels an der Nord/Ostsee oder den teuren Urlaubsregionen Deutschlands verbringen...
    und wissen Sie was? Der Arbeitgeber kann rechtmäßig dagegen nicht einmal immer etwas machen..
  4. #133

    Also

    Zitat von Foersterderx Beitrag anzeigen
    Ach, Sie gehen davon aus, dass es in einem 200 Mannbetrieb einen großen Vorstand mit millionen Gehältern gibt? Natürlich nicht!

    Warum machen Betriebsräte in der Regel gute Arbeit? Das ist im Endeffekt genauso wahrscheinlich wie eine gute GEschäftsführung. Handelt die verantwortungsvoll ist ein BR oft hinderlich und wie gesagt teuer.

    Sie polemisieren ja gerne einmal mit den bösen Unternehmern- dann teile ich Ihnen einfach mal mit, dass es BEtriebsräte gibt, die ihre Schulungen gerne in 4*+ Hotels an der Nord/Ostsee oder den teuren Urlaubsregionen Deutschlands verbringen...
    und wissen Sie was? Der Arbeitgeber kann rechtmäßig dagegen nicht einmal immer etwas machen..
    Das ist doch kleinkariert. Betriebsräte sind (noch) eine legale betriebliche Möglichkeit. Natürlich kosten die Geld. Glauben Sie, jemand von der Unternehmensleitung übernachtet in der Jugendherberge? Fährt als Dienstwagen einen Polo? Macht "Geschäftsessen" im Döner-Imbiß? Da wird doch genauso zugelangt und im Zweifel großzügiger.

    Ich polemisiere nicht gegen "böse Unternehmer" sondern kritisiere den zunehmenden Abbau von Arbeitnehmerrechten, angemessenen Löhnen und angemessenen Arbeitsbedingungen. Wobei ich persönlich heilfroh bin, daß ich in meinem Arbeitsleben von den von mir kritisierten Zuständen verschont geblieben bin. Aber wenn ich mich umgucke und mitbekomme, was heutzutage Leute verdienen die z.T. Fachausbildungen oder ein abgeschlossenes Studium haben und wie der Umgang mit ihnen ist, dann kommt mir die Galle hoch. Als Anwalt / Jurist wollen Sie doch auch einen angemessenen Lohn und vernünftige Arbeitsbedingungen.
  5. #134

    Zitat von titurel Beitrag anzeigen
    Das ist doch kleinkariert. Betriebsräte sind (noch) eine legale betriebliche Möglichkeit. Natürlich kosten die Geld. Glauben Sie, jemand von der Unternehmensleitung übernachtet in der Jugendherberge? Fährt als Dienstwagen einen Polo? Macht "Geschäftsessen" im Döner-Imbiß? Da wird doch genauso zugelangt und im Zweifel großzügiger.

    Ich polemisiere nicht gegen "böse Unternehmer" sondern kritisiere den zunehmenden Abbau von Arbeitnehmerrechten, angemessenen Löhnen und angemessenen Arbeitsbedingungen. Wobei ich persönlich heilfroh bin, daß ich in meinem Arbeitsleben von den von mir kritisierten Zuständen verschont geblieben bin. Aber wenn ich mich umgucke und mitbekomme, was heutzutage Leute verdienen die z.T. Fachausbildungen oder ein abgeschlossenes Studium haben und wie der Umgang mit ihnen ist, dann kommt mir die Galle hoch. Als Anwalt / Jurist wollen Sie doch auch einen angemessenen Lohn und vernünftige Arbeitsbedingungen.
    Ich verteidigfe auch keine schlechten Arbeitsbedingungen, sondern nur das Gesetz. Einen Abbau von Arbeitnehmerrechten kann ich nicht sehen- diese wurden eher verstärkt.

    Zum BR nochmal: Der "witz" an der Sache ist der, dass der Arbeitgeber im Endeffekt sogar die Klage gegen sich selbst bezahlen darf. Es gäbe auch keine Probleme mit BEtriebsräten, wenn wieder das Bild der Gemeinsamkeit und nicht des Gegeneinanders im Vordergrund stünde. Der BR ist nicht hauptsächlich nur den AN verpflichtet, sondern dem gesamten Unternehmen. Dazu gehört z.B. auch, dass man Kündigungen nicht per se widerspricht oder die AN zu Klagen drängt...
  6. #135

    Also das müssen Sie mir erklären

    Zitat von Foersterderx Beitrag anzeigen
    Ich verteidigfe auch keine schlechten Arbeitsbedingungen, sondern nur das Gesetz. Einen Abbau von Arbeitnehmerrechten kann ich nicht sehen- diese wurden eher verstärkt.

    Zum BR nochmal: Der "witz" an der Sache ist der, dass der Arbeitgeber im Endeffekt sogar die Klage gegen sich selbst bezahlen darf. Es gäbe auch keine Probleme mit BEtriebsräten, wenn wieder das Bild der Gemeinsamkeit und nicht des Gegeneinanders im Vordergrund stünde. Der BR ist nicht hauptsächlich nur den AN verpflichtet, sondern dem gesamten Unternehmen. Dazu gehört z.B. auch, dass man Kündigungen nicht per se widerspricht oder die AN zu Klagen drängt...
    Was haben Sie denn nur mit den Betriebsräten? Ist das bei Ihnen irgendein perönliches Trauma? Oder das aktuelle Thema einer Seminararbeit?

    Und: Was soll das Gejammer über die Probleme der Arbeitgeber? Die verwandeln doch derzeit (mithilfe der Gerichte) den Arbeitsmarkt dahingehend, das zunehmend befristete Jobs, Leiharbeit und Dumpinglöhne existieren.
  7. #136

    Zitat von klowasser Beitrag anzeigen

    Der Geist der Zeit: "Hauptsache Arbeit - egal unter welchen Umständen und zu welchem Preis"
    Darum gehts doch gar nicht. Es gibt einfach verschiedene Mentalitaeten. Ich hatte noch nie (ausser in der Lehre...) einen Arbeitsvertrag. Will auch keinen haben.
    Ich bin seit fast 20 Jahren selbstaendig und bin fuer meinen 'Mist' selbst verantwortlich.
    Ich habe eine (mittlere) kfz-Werkstatt; und wenn ich "Hilfe" brauche, dann nehme ich einen Mitarbeiter, der auch selbstaendig ist, und mir ganz einfach fuer seine Arbeitsleistung eine Rechnung schreibt.
    Gaengige Praxis seit Ewigkeiten... Ich kann da nichts verwerfliches dran finden.
    Natuerlich wird das von grossen Firmen ausgenutzt(Scheinselbstaendigkeit). Dagegen muss auch etwas unternommen werden.
    Trotzdem braucht/WILL nicht jeder einen Arbeitsvertrag. Schon gar nicht unbefristet.
  8. #137

    Zitat von titurel Beitrag anzeigen
    Was haben Sie denn nur mit den Betriebsräten? Ist das bei Ihnen irgendein perönliches Trauma? Oder das aktuelle Thema einer Seminararbeit?

    Und: Was soll das Gejammer über die Probleme der Arbeitgeber? Die verwandeln doch derzeit (mithilfe der Gerichte) den Arbeitsmarkt dahingehend, das zunehmend befristete Jobs, Leiharbeit und Dumpinglöhne existieren.
    Ich habe nur mal versucht die Polemisierung gegen eine andere Gruppe zu lenken ;)

    Jetzt nennen Sie mir doch mal Urteile oder Gesetztesänderungen, die den Arbeitsmarkt negativ verändert haben? zunehmend befristete Jobs machen keinen Sinn, weil dieses Gesetz schon immer da war und genutzt wurde. Leiharbeit ist auch nicht per se schlecht.. und Dumpinglöhne sind sowieso gegen das geltende Recht.
    Und bitte aufhören von DEN ARBEITGEBERN zu reden.








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