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EU-Urteil: Online-Reiseanbieter dürfen keine Versicherung aufdrängen

dapdDer Europäische Gerichtshof hat die Rechte der Kunden von Online-Reisevermittlern gestärkt. Laut einem Urteil darf künftig keine Versicherung in einem Angebot enthalten sein, die der Nutzer per Mausklick abwählen muss.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...845264,00.html
  1. #1

    unister

    die abzocker haben sicherlich schon genug neue ideen, um den menschen das geld aus der tasche zu ziehen.

    was sich diese "unternehmensgruppe" erlaubt, sollte strafbar werden.
  2. #2

    opt out, schön wär's

    Bei ryanair ist es am Schlimmsten. Da sind Versicherungen und sogar Koffer, die man käuflich erwerben kann, bei der Ticketbuchung bereits ausgewählt. Vor der Zahlung muss man auf unmöglich gestalteten und sehr unübersichtlichen Seiten diverse Kästchen abwählen, damit man auf den eigentlichen Ticketpreis kommt. Sogar beim späteren Online-Checkin müssen wieder ähnliche Produkte abgewählt werden. Ich hab noch nie einen mühsameren Online-Checkin gesehen. Ich will gar nicht wissen, wieviele Leute bereits versehentlich eine Versicherung über diese Seite abgeschlossen haben. Das o. a. Urteil ist mehr als begrüßenswert. Hoffentlich nehmen sich das die opt-out-Anbieter und -Vermittler zu Herzen und gestalten ihre Online-Angebote entsprechend um. Und hoffentlich gibt es noch weitere Kläger, die gegen diese Art von "Marketing" vorgehen.
  3. #3

    Da vergeht einem der Spaß

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Europäische Gerichtshof hat die Rechte der Kunden von Online-Reisevermittlern gestärkt. Laut einem Urteil darf künftig keine Versicherung in einem Angebot enthalten sein, die der Nutzer per Mausklick abwählen muss.

    EU-Gericht stärkt Rechte von Kunden - SPIEGEL ONLINE
    Mein Sohn hatte an Ostern eine Reise nach Fuerteventura gebucht. Dabei hatte er auch neben der Reiserücktrittversicherung, eine Reisekrankenversicherung angeschlossen.
    Einige Tage später kam ein Anruf – bei der Reisekrankenversicherung wäre im Falle eines Rücktransports 3000 Euro Selbstbehalt fällig. Ich habe dann zurückgerufen und es stellte sich heraus, dass der Versicherungsschutz komplett war. ( Man kann es ja einmal versuchen).
    3 Wochen nach Rückkehr aus dem Urlaub bekam mein Sohn eine Mail, dass er einen Teil des Reisepreise zurück bekomme, er solle seine Kontonummer und die Bankleitzahl bekannt geben(!).
    Weitere drei Wochen später rief der Reiseveranstalter an und wollte ihm eine Unfallversicherung andrehen.
    Frage: Kann man heutzutage nicht einmal mehr einen Urlaub buchen ohne das man belästigt und beschissen wird?
  4. #4

    gut so

    Es handelt sich wohl um fluege.de oder? Ich habe dort die Buchung abgebrochen, da ich die opt-out Funktion nicht gefunden habe und habe dann direkt beim Veranstalter gebucht und sogar noch Geld gespart...
  5. #5

    Zitat von hajo58 Beitrag anzeigen
    Mein Sohn hatte an Ostern eine Reise nach Fuerteventura gebucht. Dabei hatte er auch neben der Reiserücktrittversicherung, eine Reisekrankenversicherung angeschlossen.
    Einige Tage später kam ein Anruf – bei der Reisekrankenversicherung wäre im Falle eines Rücktransports 3000 Euro Selbstbehalt fällig. Ich habe dann zurückgerufen und es stellte sich heraus, dass der Versicherungsschutz komplett war. ( Man kann es ja einmal versuchen).
    3 Wochen nach Rückkehr aus dem Urlaub bekam mein Sohn eine Mail, dass er einen Teil des Reisepreise zurück bekomme, er solle seine Kontonummer und die Bankleitzahl bekannt geben(!).
    Weitere drei Wochen später rief der Reiseveranstalter an und wollte ihm eine Unfallversicherung andrehen.
    Frage: Kann man heutzutage nicht einmal mehr einen Urlaub buchen ohne das man belästigt und beschissen wird?
    Komisch, bei mir klappt's.
    Auch zu Opt-out-Zeiten habe ich keine ungewollte Versicherung abgeschlossen, "Belästigungen" per E-Mail habe ich erfolgreich durch Nichtsetzen / Abwahl des Häkchens beim Newsletter vermieden. Telefonisch belästigt wurde ich noch nie...
    Woran liegt es?
  6. #6

    Unnötige Versicherungen

    Wer solche Versicherungen abschließt, ist selber schuld. Es gilt die alte kaufmanns-Regel: "Versichere nur, was dich ruinieren kann". Das ist bei Reisen wohl kaum der Fall.
  7. #7

    Diese Leute machen die Branche kaputt!

    Wenn wir als Reiseunternehmen so mit unseren Kunden umsprigen würden, wären wir schon vor 6 Jahren bakrott gegangen.
    Abzocke lohnt sich nicht. Man muß jederzeit und mit gutem Gewissen den Kunden seine Preise erklären können. Auch wir hätten oft die Gelegenheit gehabt, Leute übern Tisch zu ziehen. Aber uns macht unser Job Spaß und wir wollen diesen Spaß auch unseren Gästen vermitteln. Und da ist Vertrauen das Wichtigste. Wir brauchen theoretisch keine Reisesicherugnsscheine, weil wir z.B. mit unseren Kundengeldern verantwortungsvoll umgehen. Die schwarzen Schafe der Branche machen nicht nur uns das Leben schwierig und kompliziert. Auch wir lernen jeden Tag dazu, weil wir alles selber machen und direkt mit den Kunden kommunizieren. Wir weisen auf Versicherungen hin, aber die Wahl hat der Kunde selbst. Wir können nur empfehlen, aber nicht aufdrängen. Das Internet ist für uns die wichtigste Basis unseren Geschäfts und unserer Kommunikation mit den Kunden. Unternehmen, die die Kunden bei der Flugbuchung schaden, schaden auch uns.
  8. #8

    Ich schließe Versicherungen nur dann ab

    wenn es gesetzlich vorgeschrieben ist. Alle anderen Versicherungen sind großer Unfug und Quark.
  9. #9

    meist auch zu teuer

    Die Angebote sind auch meist viel zu teuer, ein Vergleich z.B. unter www.vergleich-reiseruecktritt.de lohnt sich auf alles Fälle. Umfassender Beitrags- und Bedingungsvergleich der Marktführer. GUTE REISE!








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