Wenn Fachkräfte in Griechenland, Spanien und Italien fehlen, würde sich das strukturelle Ungleichgewicht innerhalb der Union noch weiter verschärfen.
Genau so sieht es aus. Der Süden Europas wird mehr und mehr zum Armenhaus dieses Kontinents. Das kann auf Dauer auch nicht in Deutschem Interesse sein. Denn bezahlt werden muß dieser brain drain später mit "Entwicklungshilfe" für ebendiese Staaten. Auf der anderen Seite könnte ich mir vorstellen das die Ausgewanderten viel Geld in ihre Heimatländer überweisen um ihren Verwandten zu helfen. Das könnte die Binnennachfrage dort ankurbeln und einige Not lindern. Ein zweischneidiges Schwert das ganze. Man muß die Entwicklung abwarten. Letzendlich kann hier die Politik ausnahmsweise auch nicht wirklich etwas mitentscheiden, ein großer Vorteil wie ich denke.

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