Leider einer der Gründe, warum in Deutschland die Todesrate bei Brustkrebs weit über dem Durchschnitt liegt.
Meine Frau ist letztes Jahr an den Folgen von Brustkrebs verstorben.
Wenn ich es nicht selbst erlebt hätte, dann würde ich nie glauben, dass Krankenkassen in Deutschland die von den Experten vorgeschlagenen Medikamente und Behandlungen aus Kostengründen verweigern bzw. die Zusagen so lange hinauszögern bis es zu spät ist.
Ich konnte mir auch nicht vorstellen, das Krankenkassen erst einmal prüfen müssen, ob die Kosten für die Fahrten zu einem Brustkrebszentrum das Erfahrungen mit der Brustkrebsbehandlung bei Schwangerschaft hat übernommen werden können, nur weil dieses 70 km weiter weg ist vom Wohnort und Frau sich gegen eine Abtreibung im sechten Monat entscheidet.
Ich rede mir jeden Tag ein, dass der Tod meiner Frau unvermeidbar war. Denoch ist da auch immer der Gedanke, dass sie wohmöglich noch leben könnte, wenn sich die Krankenkasse nicht so quer gestellt hätte bzw. die Verwaltungswege nicht so langwierig wären.
Noch ein Wort zur Vorsorge. Da wir das Kind geplant hatten, war meine Frau im September bei den Vorsorgeuntersuchungen. Im Dezember waren die ersten Anzeichen des Krebses für das Auge sichtbar. Der Krebs war auch später nur bei Sonographie nicht aber bei der Mammographie zu erkennen

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