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EU-Sondergipfel in Brüssel: Europa warnt die Griechen

REUTERSSpekulationen um einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion überschatten den EU-Krisengipfel. Die Staatenlenker stellen sich hinter Griechenland, aber nur, wenn das Land spart. Mehr Wachstum soll die Bürger von Europa überzeugen - und vom Euro.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...834847,00.html
  1. #1

    Mehr Wachstum durch Schulden

    Der Bürger weiss schon längst, dass damit nur die Staatsschulden wachsen, aber nicht sein Einkommen, damit er damit die Nachfrage anheizt.

    "Deficit spending" hat noch nie gesundes Wirtschafts-Wachstum erzeugt. Leider, Mr. John Maynard Keynes. Nur die Staatsführer haben eben noch diesen Kinderglauben.

    Der einzige "Erfolg" betrügerischer Staatsverschuldung war die Wirtschaftsbelebung in Deutschland ab 1933, um den Krieg vorzubereiten. Ein Strohfeuer, das dann das ganze Land abfackelte.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spekulationen um einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion überschatten den EU-Krisengipfel. Die Staatenlenker stellen sich hinter Griechenland, aber nur, wenn das Land spart. Mehr Wachstum soll die Bürger von Europa überzeugen - und vom Euro.

    EU-Gipfel knüpft Griechenlands Verbleib in der Euro-Zone an Sparauflagen - SPIEGEL ONLINE
    Langsam aber sicher nervt es nur noch das ganze "Tohuwabohu" um den Euro und um Griechenland.


    Das die Merkel und der Hollande doch nicht so gut können wie "das" ehemalige "Merkozy" kristallisiert sich wohl langsam heraus.


    Ergebnisse müssen endlich kommen...raus aus dem weiter so Dahinwurschteln...wozu wählt das Volk in einer Demokratie seine Volksvertreter und wozu schwören diese bei der Angelobung einen Eid auf die Verfassung ( oder das Grundgesetz)...einen Eid, welchen die "Volksvertreter" immer wieder brechen ???....leider....


    Dann muss man halt notfalls den Euro auflösen wenn es gar nicht mehr anders geht, zurückfahren..zurückrudern...zu einer Art EG vor 1989.

    Wenn es so weitergeht wird es langsam Zeit, die Bevölkerung aller Euro-Staaten , AUSNAHMSLOS, ALLER EURO-STAATEN in einer Volksabstimmung ENDLICH entscheiden zu lassen ob im Euro bleiben oder nicht.


    Das ist nicht nur mehr ein Problem der Griechen das geht die ganze Euro-Zone an , also faire Volksabstimmung aller Staaten der Euro- Zone, ( Aller)

    ( auch Deutschlands ) ob der Euro weiterbehalten werden soll oder aufgelöst werden sollte.

    Das sollten die Völker der Staaten innerhalb der Euro-Zone endlich entscheiden dürfen, die "Volksvertreter" erweisen sich dazu seit einigen Jahren schon als leider sehr unfähig.


    FG
  3. #3

    Was wirklich getan werden muss ist doch schon lange klar

    Trennbanken -> geordnete Staatsinsolvenz -> Zockerbuden die draufgehen gehen halt dann drauf. Alles andere ist Schwachsinn und verlängert nur den qualvollen Prozess des vollständigen Zusammenbruches unnötig.
    Stark regulierte Länderfinanzierung direkt über EZB, keine Privatbanken dazwischen -> Kein Einfluß der Ratingfuzzis auf Zinsen -> Keine künstlich angeheizte Megainflation von 25% und mehr (Leute die wissen was Inflation ist werden das verstehen, Inflation ist nicht nur wenn Preise steigen).
    Daneben muss ein nachhaltiger Marshallplan für die Südstaaten her weil eine Arbeitslosigkeit von 30% und 50% bei Jugendlichen ist schlicht und einfach nicht tolerierbar. Der Marschallplan wird ausschließlich von der Finanzwirtschaft finanziert als Buße für asoziales Verhalten, ohne Zinsen, versteht sich. Im Notfall enteignen, wenn sie es nicht freiwillig hergeben.

    Solange das nicht präzise so gemacht wird werden wir die Krise auch nicht los. Das traurige ist wir könnten schon längst da sein, wird aber ständig und absichtlich verhindert damit die Umverteilungsmaschine noch etwas mehr rauspressen kann. Bis alles kaputt ist.
  4. #4

    KLar doch...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spekulationen um einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion überschatten den EU-Krisengipfel. Die Staatenlenker stellen sich hinter Griechenland, aber nur, wenn das Land spart. Mehr Wachstum soll die Bürger von Europa überzeugen - und vom Euro.

    EU-Gipfel knüpft Griechenlands Verbleib in der Euro-Zone an Sparauflagen - SPIEGEL ONLINE
    "Mehr Wachstum soll die Bürger von Europa überzeugen - und vom Euro." Diese Märchen und Wahnvorstellungen unserer Politiker ziehen doch längst nicht mehr. Hoffentlich bleiben die Griechen Standhaft damit dieser Schwachsinn EU Und Euro endlich ein ende findet.
  5. #5

    Griechenland

    Das was mit Griechenland veranstaltet wird, zeigt wenn Euro-Bürokaratie, Privatbanken mit abhängigen Politikern über ein Land herfallen. Die deutsche Besetzung während des letzten Krieges ist von der Auswirkung und Dauer ein Klacks gegen die Räuberbande von IWF und Konsorten. Hinter "Sparen" verbirgt sich Ausplündern übelster Sorte. Die Merkel soll sich mal vorstellen (soweit dies möglich ist) wie ein Mann "sparen" soll, dem die Troika erst mal ein Drittel des Einkommens geraubt hat, dann die Bankenmafia die Wohnung. Die Kinder sind schon lange in SOS-Kinderdörfern untergekommen (da kriegen sie noch etwas zu essen). Die Dörfer selbst müßen inzwischen von deutschen (Kirchen-)Gemeinden gestützt werden; was soll dieser Mann noch "sparen" ?
  6. #6

    Die Staatenlenker?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spekulationen um einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion überschatten den EU-Krisengipfel. Die Staatenlenker stellen sich hinter Griechenland, aber nur, wenn das Land spart. Mehr Wachstum soll die Bürger von Europa überzeugen - und vom Euro.

    EU-Gipfel knüpft Griechenlands Verbleib in der Euro-Zone an Sparauflagen - SPIEGEL ONLINE
    Die meisten Wirtschafts-Fachleute sprechen sich für einen Austritt Griechenlands aus, nur ein paar griechische Oligarchen wollen ihn nicht haben. Auf Teufel komm raus, nicht! Und die EU tanzt nach deren Pfeifen!

    Profs. Apl. Dr. Heinz A. Richter Universität Mannheim
    "Athener Klientelismus"
    „Die politische Kultur Griechenlands und die Wurzel der Schuldenkrise“

    Prof. Dr. Thomas Straubhaar
    Fakultät WISO- Universität Hamburg
    „Professor fordert Protektorat für Griechenland“

    Profs. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz
    Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
    Experten über Griechen-Irrsinn
    „Europa droht Untergang“
    Bundestag stimmt heute über 130-Milliarden-Paket ab
    Bild.de


    Hans Werner Sinn Ökonom und Präsident des ifo Institut für Wirtschaftsforschung
    Griechenland-Krise
    "Der Austritt aus dem Euro wäre das kleinere Übel"
    Süddeutsche.de
  7. #7

    "Europa warnt die Griechen" ??

    "Warnen"? Ja, mit was denn, mit welchen Mitteln, und vor allem vor welchen Konsequenzen? Vor Logik und Berechenbarkeit?

    Fakt ist doch wohl, das "die Maerkte" die sog."E-Union" und "Euro-Zone" (dauer-)warnen, noch mehr Fehler und abermalige politische wie monetaere Absurditaeten zu begehen.
    Die naechsten Bonitaetsabstufungen kommen so sicher wie die -spaetere- Waehrungsreform.

    Und wenn die Kanzlerin richtig wiedergegeben wurde, die angeblich jetzt, also ganz ploetzlich, nach langem, politischem Dornroeschenschlaf, darauf verwies, dass ausgerechnet das "EU-Recht" "Eurobonds" aus "ihrer", also juristsch fundierten Vertragsexpertisensicht, nicht zulasse ("Die Verträge verbieten eine Übernahme gegenseitiger Haftung", sagte Merkel), und nachdem viele andere, sog. "Vertragsverbote" aus den "Euro"-Abkommen locker (auch von Frau Vertrags- & Rechtsexpertin Bundeskanzlerin) gebrochen und -von Bundesregierung & Bundestag- ignoriert werden konnten, ist mit weiter andauernden Vertragsmissachtungen eher vollumfaenglich und sicher zu rechnen.
    Welchen politischen Namen der erneute, vorsaetzliche, bandenmaessige Vertragsbruch dazu erhielte, ob "Wachstums-Fond" oder dergleichen, spielt dann keine Rolle mehr.
  8. #8

    Niemand hatte in der "EU" die Absicht ...

    "Die Kanzlerin verwies zudem auf das EU-Recht, das Eurobonds aus ihrer Sicht nicht zulasse. "Die Verträge verbieten eine Übernahme gegenseitiger Haftung", sagte Merkel."

    ... sich an "Vertraege" zu halten.

    "Vertraege" und "Recht" sind schliesslich nur etwas fuer den niederen, biederen, rechtstreudummen Plebs.
    Beim Plebs allein, muessen die (ordentlichen) Gerichte und Recht dafuer sorgen, dass bei Vertragsbruechen von Parteien die ganze Haerte des (Volks-)Gesetzes zur Geltung kommt.

    Die Politik indes scheint frei von alledem, und kann walten und schalten, wie es dieser beliebt. Denn, es gibt schlicht kein Gesetz noch Recht, kein Klaeger noch Gericht, die -auch vorsaetzliche- Rechtsbrueche der Politik verurteilen koennte. Die "Politik" scheint unantastbar.

    "EU" und "Euro", die Wiedergeburt des Absolutismus.
  9. #9

    Der Euro spaltet weiter...

    in einer immer verfahrener werdenden Situation um die schon zwanghafte Erhaltung einer kuenstlichen Waehrung ohne eine solides Fundament, wird es noch chaotischer. Man geht mittlerweile gar so weit die Vertraege willkuerlich misszudeuten, indem man behauptet die Vertraege gaeben etwas nicht her, was bereits seit 2 Jahren, breit oeffentlich diskutiert, praktiziert wird.Wenn ich mit Buergschaften hafte, dann bin ich im Ereignisfall, sprich der Pleite des Buergschaftprofiteurs und dessen Zahlungsunfaehigkeit in vollem Umfange haftbar.

    Diese Situation anders darzustellen ist dreist und entspricht nicht der Realiaet. Selbst fuer das Kaufen von Schrottanleihen der EZB haftet der deutsche Steuerzahler mit 27%. Die no bail out Regel ist bereits lange ausser Kraft gesetzt, da schuetzt den Steuerzahler auch keine filigrane Semantik. Auch die Transferaunion besteht faktisch ja seit geraumer Zeit und betrifft nicht nur die €, sondern alle 27 Laender der Union. Das verbundene Risiko ist in Konsequenz bereits teurer als €-Bonds, da die Rettungsschirme natuerlich dem realen Refinanzierungsbedarf und der hohen Verzinsung von Staatsanleihen Rechnung tragen muss. Die EZB kaufte ja lediglich die Spitzen, die ueberhaupt nicht mehr am Markt untergebracht werden konnten, auch fuer diese Differen haften wir anteilig.

    Es sieht nicht so aus als wenn der € es noch lange machen koennte, was man aber schon weiss, egal ob mit oder ohne €-Bonds, es wird sehr teuer und eine Loesung ist nicht in Sicht, da nuetzen auch handgedrehte Formulierungen ueberbezahlter EU-Diplomaten nichts. Ich vermute mal jetzt muss zuegig einer neuer Begriff fuer €-Bonds her, damit Mutti ihr Gesicht wahrt und die Presse brav darueber schreiben darf, wie "eisern" sie den wieder war..








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