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EU-Richtlinie für Energieeffizienz: Deutschland torpediert europäischen Stromsparplan

DPAOffiziell erklärt die Bundesregierung Energieeffizienz zu einem wichtigen Baustein des Atomausstiegs - doch in Brüssel sperrt sie sich dagegen: Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen bemühen sich deutsche Vertreter um immer neue Schlupflöcher in einer EU-Richtlinie, die den Stromverbrauch senken soll.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...836489,00.html
  1. #10

    Was ist das denn für ein Unfug?

    Die Marktwirtschaft strebt automatisch nach Effizienz, weil jeder ihrer Akteure nach Effizienz strebt. Deswegen nutzt die Bahn auch schon seit mehr als 15 Jahren ausschließlich energiesparende Beleuchtung in ihren Zügen und das ganz ohne Richtliche oder europäischen Stromsparplan.
  2. #11

    Hmmm - gerade das

    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    aber eine pauschale Senkung des Energieverbrauchs sollte sich auf die Nutzung umweltschädlicher Energieerzeuger beschränken. Das kann man ganz einfach mit einer EU-Steuer auf fossile Brennstoffe erreichen. (imho)
    dürfte für Deutschland extrem teuer werden. Immerhin hat man ja die CO2 freie Brückentechnologie Atomkraft durch die "neue" Parole Brückentechnologie Kohle und Gaskraft ersetzt. Soll heißen - fast 80% des deutschen Stroms basiert auch nach der Wende für Jahrzehnte auf fossilien Brennstoffen.

    Im Übrigen - soooo weit kann man fossilie Brennstoffe gar nicht besteuern, dass sie teurer als die EEG finanzierten Erzeuger sind. Immerhin kostet eine kWh an der Strombörse um die 5 Cent, die EEG kWh an die 40 Cent.

    Also kein wirklich gangbarer Weg.
  3. #12

    Nichts ist so ineffizient ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ..doch in Brüssel sperrt sie sich dagegen: .. EU-Richtlinie, die den Stromverbrauch senken soll. ..
    ... wie die "EU"-Buerokratie und "Plaenen fuer niemanden, ausser im Eigennutz". Den Kapitalverbrauch fuer diesen hohlen Buerkratiemoloch "EU" komplett auf Null zu senken hiesse, dass allen Zwangs-"EU"-Buergern ausreichend zinsloses Kapital fuer vernuenftige Immobilien- und Energieeffizienzrenovierungen, und zwar fuer private & oeffentlich-rechtliche Projekte, zur Verfuegung stuenden. So aber wird gutes Geld hierbei fuer einen aufgeblaehten, unfreiheitlichen, undemokratischen Zwangsdummschwaetzerirrsinn namens "EU" verbrannt. Schildbuerga laesst gruessen.
  4. #13

    Das ganze politische Fingerhakeln...

    ...ist völlig überflüssig. Anstatt Effizienzwerte vorzuschreiben ist es viel sinnvoller alle Bereiche des Energiekonsums mit den gleichen Steuern und Abgaben zu belasten. So wird dann jegliche Wettbewerbsverzerrung eliminiert und der Umwelt ist es eh wurscht, ob das klimaschädliche CO2 aus dem Autoauspuff, dem Kraftwerksschornstein oder der heimischen Heizung kommt. So muss nur die Mineralölsteuer auf alle fossilen Brennstoffe entsprechend ihrer CO2-Emmision erhoben werden, und zwar EU-weit. Den Rest regelt dann die Marktwirtschaft und die Eigeninitiative der Bürger schnell und effizient. Heisa! Da wird sich die Umwelt aber freuen!
  5. #14

    klein-klein statt groß-groß

    ...und während sich die Eurokraten bemühen, Kaffeemaschinen das Stromsparen beizubringen, will Berlusconi mal eben, dass entweder D oder Italien aus dem Euro austreten und dass die Staatsverschuldung direkt aus der Notenpresse kommt.
    Die Titanic sinkt, aber das Orchester spielt weiter.
    Und zum Thema: Lasst das den Markt regeln. Eine Energiesteuer nach Energigehalt auf alle Energieträger einheitlich (ja, auch Diesel), und schon weiß jeder, an welcher Stelle er selbst sparen kann. Und diese Steuer europaeinheitlich....
    Und eine letzte Frage: selbsterzeugter und selbstgenutzer Strom, muss der auch eingespart werden? :-)
  6. #15

    Deutschland torpediert europäischen Stromsparplan

    Und das ist gut so!

    Ich wundere mich (nicht), dass SpOn gar nichts über die Hintergründe eruiert, die den Deutschen Verbraucher tausende von Euro extra kosten würden. Hier werden Länder wie Rumänien und Bulgarien in eine Topf mit Deutschland geworfen. Deutschland, das Land, das an Nummero eins steht bei Energiesparen und Atomausstieg.

    1,5% Energie orp Jahr sparen kostet in Bulgarien vielleicht 5 € pro Person, in Deutschland erst 1.000 € und in steigenden Kosten dann im zehnten Jahr um die 5.000 € pro PRIVATEM Verbraucher. Die Industrie wird auch in Zukunft - wie jetzt schon - ausgenommen. Die Industrie verbraucht am meisten zahlt aber die geringsten Preise!

    Schön, dass es noch eine Politik gibt, die gegen die Eurokraten angeht. Gott beschütze uns vor einer Rotgrünen Regierung, die alles, was aus Brüssel kommt, einfach abnickt!

    So viel Energie kann gar kein Bürger einsparen, um auch nur annähernd die Kosten für die energiesparenden Maßnahmen zu decken.
  7. #16

    Industrievertreter wenden sich gegen Stromsparmaßnahmen weil der Strom eh schon so teuer ist.

    Wie bitte?!
  8. #17

    Naja

    Zitat von Reqonquista Beitrag anzeigen
    Liebe CDU Politiker,

    spekulieren Sie schon auf einen schönen Posten in einem Energieunternehmen?

    Wollen sie dafür im Sinne des zukünftigen Arbeitgebers den Stromverbrauch hochhalten (mehr Umsatz und Gewinn)?

    Und soll das auf Kosten der Umwelt gehen, die Ihnen egal ist?

    Ist ihnen das eigene Portemonaie näher als die Umwelt und das Energiesparen?

    Sie sollten sich schämen und hätten statt eines idealsitischen Politikerjobs lieber gleich in der Industrie anfangen sollen.

    Langsam fliegen diesen ganzen Strategien auf!

    Das VOLK ist nicht mehr so dumm!
    Naja, ohne ihre Lobby"arbeit" wäre doch keine Firma/Konzern/Bank daran interessiert, solche Nulpen eizustellen.
  9. #18

    Energieeffizienz

    Alles in Ordnung mit den Vorgaben für Energieeffizienz. Nur einen Punkt soll man sagen: es wird sozialen Sprengstoff liefern, denn die Haushalte müssen auch liefern. D.h. energiereduzierende Sanierung mit Umlagen auf die Mieter, Arbeitsplatzabbau von energieintensiven Arbeitsplätzen etc., denn nicht alles wünschenswerte kann auch finanziert werden. Ich beobachte mit Spannung die Energiewende, wir sind am Anfang und die Entwicklung sehe ich mit Sorgen. Der grüne Kapitalismus ist nicht sozial gerecht! Wir können ja alles im Staat überlassen, nur unrealistisch einen Erfolg zu erreichen. Wachstum und Energieverbrauch korrelieren, das ist so. Wir wollen einerseits hohe Wachstumsraten wegen dem sozialen Sprengstoff in Europa und Welt, andererseits Energieverbrauch stark reduzieren. Das passt nicht. Entweder bezahle ich für die Umwelt oder die soziale Katastrophe. Die das verneinen, die lügen.
  10. #19

    Zitat von walter_e._kurtz Beitrag anzeigen
    Diese Regierung, hier speziell die FDP, ist an Doppelzüngigkeit kaum zu überbieten; Wasser predigen und Wein trinken.
    Man erinnere sich nur an Brüderle, der Vertretern der Wirtschaft versicherte, das AKW-Moratorium sei, als Beruhigungspille für die Massen, nur vorübergehend.
    Statt im wahrsten Sinne des Wortes liberal nach vorn zu schauen und innovative Ideen zu vermarkten (z.B. dt. Energiespartechniken), soll der Status Quo gesichert werden (D verlöre an Wettbewerbsfähigkeit, zögen die anderen EU-Staaten beim Energiesparen nach) - völlig Hirnrissig!
    Wenn diese Rückwärtsgewandheit so weitergeht, schaffen es Union und Liberale innerhalb ihrer Restlaufzeit, uns in die Steinzeit zurückzukatapultieren!
    Vielleicht liegt es auch daran das Sie derjenige sind der in die Steinzeit zurückkatapultieren würde.
    Sie lesen einen Artikel und Bilden sich aufgrund dessen Inhalts eine Meinung

    Das Sie dabei jedoch nur zeigen das die Intelligenz des Schreibers Ihrer massiv überlegen zu sein scheint da er Sie leicht manipulieren kann merken Sie (und andere) Foristen gar nicht.

    Eckdaten die Nicht angesprohen werden:

    A: Substitution AKW vs andere Quellen
    B: Aufwand/Einsparungen Nord-Süd
    C: Aufpreis gemessen am jetzigen Standart

    Kleines Beispiel Südfrankreich: Um in Südfrankreich Energiesparmaßnahmen an Gebäuden zu erreichen reicht zum Bsp:
    Einbau eines Fensters-viele Gebäude haben offene Gebäudeteile
    oder
    Austausch eines Einfachglases

    um den gleichen prozentualen Einspareffekt hier (bei viel kälteren Wintern und bereits guter Dämmung) zu erreichen ist der Zusatzaufwand ungleich höher

    Leider zeigt es ssich aber das die meisten Foristen so weit gar ncht denken wollen sondern pauschal vorverurteilen-beschämend








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