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EU-Kritik: CSU verteidigt Camerons Europa-Rede

DPACSU-Generalsekretär Dobrindt hat die vielfach geäußerte Kritik am britischen Premier Cameron zurückgewiesen. Dessen Rede zur EU habe viele Punkte enthalten, "die Europa wirklich voranbringen würden", sagte er dem SPIEGEL. Auch der bayerische FDP-Wirtschaftsminister Zeil zeigt Verständnis.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-879937.html
  1. #1

    Cameron hat insofern Recht, dass EU sich zum Monster entwickelt

    d.h. immer mehr Macht an sich zu reissen, die Nationalstaaten, die Staerke Europas, immer mehr zu Befehlsempfaengern degradieren, goessenwahnsinn wohin man schaut um ein zentralistisches Gebilde zu vollenden, was bisher ueberall gescheitert ist - sofern man verschiedene Kulturen, Mentalitaeten, unterschiedliche Wettbewerbsverhaletnisse, Finanzverhaeltnisse, alle unter einem Hut zwingen will.

    Wir brauchen nicht mehr sondern sehr viel weniger zentralistisches Europa, (auch was die Personalien angeht) die Uhr muss zurueckgedreht werden, um ein planwirtschaftlich organissiertes Zwangsgebilde in letzter Minute zu verhinern.
  2. #2

    Nicht

    beleidigt sein, wenn Kritik von "aussen" kommt. Die EU ist über bürokratisiert, über sozial subventioniert und nicht genügend wirtschaftlich flexibel. Also warum sich aufregen? Ist doch gut, wenn jemand das zum Thema macht. Vielleicht handelt ja dann endlich die EU...
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    CSU-Generalsekretär Dobrindt hat die vielfach geäußerte Kritik am britischen Premier Cameron zurückgewiesen. Dessen Rede zur EU habe viele Punkte enthalten, "die Europa wirklich voranbringen würden", sagte er dem SPIEGEL. Auch der bayerische FDP-Wirtschaftsminister Zeil zeigt Verständnis.

    SPIEGEL: CSU unterstützt Camerons Europa-These - SPIEGEL ONLINE
    Das ist mal wieder typisch.
    Die Bayern CSU versteht sich als aufrichtiger Kämpfer für den nationalen oder auch regionalen Egoismus.
    Es ist schmerzhaft Trotteln zuzuhören die ihre Energie aus dem alle denken nur an sich doch ich, ich deke an mich - schöpfen.
  4. #4

    Zitat von NorthernOak Beitrag anzeigen
    d.h. immer mehr Macht an sich zu reissen, die Nationalstaaten, die Staerke Europas, immer mehr zu Befehlsempfaengern degradieren, goessenwahnsinn wohin man schaut um ein zentralistisches Gebilde zu vollenden, was bisher ueberall gescheitert ist - sofern man verschiedene Kulturen, Mentalitaeten, unterschiedliche Wettbewerbsverhaletnisse, Finanzverhaeltnisse, alle unter einem Hut zwingen will.

    Wir brauchen nicht mehr sondern sehr viel weniger zentralistisches Europa, (auch was die Personalien angeht) die Uhr muss zurueckgedreht werden, um ein planwirtschaftlich organissiertes Zwangsgebilde in letzter Minute zu verhinern.
    Wenn er die EU verbessern will soll er das sagen und dafür kämpfen.
    Sollte er diese Absicht gehabt haben, dann brauch der Mann dringend Nachhilfe in Rethorik.
  5. #5

    In Anbetracht der Krise

    sollte es in allen EU Ländern eine Volksbefragung geben damit jeder Wähler innerhalb der EU sich dazu äußern kann.Es ist undemokratisch daß Einige Bürger das Recht haben und daß es Anderen verweigert wird.
  6. #6

    Separatisten verstehen sich natürlich.

    Auch wenn Cameron in der Sache teilweise recht haben mag, gepaart mit der Androhung die EU zu verlassen, bleibt nur noch der üble Geschmack des separatistischen Spaltpilzes.
  7. #7

    Erst lesen, dann reden

    Zitat von lkm67 Beitrag anzeigen
    Wenn er die EU verbessern will soll er das sagen und dafür kämpfen.
    Nun, er hat es gesagt. Nur die deutsche Journaille durfte nicht sagen was er gesagt hat.
    Die Wahrheit tut eben weh. Zwischen SPON und dem Wortlaut seiner Rede lagen Welten!
  8. #8

    Dauert manchmal länger

    Zitat von lkm67 Beitrag anzeigen
    Wenn er die EU verbessern will soll er das sagen und dafür kämpfen.
    Sollte er diese Absicht gehabt haben, dann brauch der Mann dringend Nachhilfe in Rethorik.
    Wieso? Lesen Sie bitte die Rede. Das steht dort drin. Er hat auch gesagt, dass wenn die EU reformiert wird, er sich für einen Verbleib einsetzen will. Ansonsten gibt es eine Volksbefragung. Und erst dann - falls ein Austritt die Mehrheit findet - wird es eine Abstimmung im Parlament geben. Es ist sehr begrüßenswert, dass nun immerhin die CSU und die angeblich liberale Partei zu verstehen beginnt, dass das eine wirklich liberale Rede war.
  9. #9

    Hier könnte ein Titel stehen

    Zitat von albertdasschaf Beitrag anzeigen
    Auch wenn Cameron in der Sache teilweise recht haben mag, gepaart mit der Androhung die EU zu verlassen, bleibt nur noch der üble Geschmack des separatistischen Spaltpilzes.
    Ja, ganz doll schlimm, wenn Leute, die eine Fehlentwicklung erkannt haben, daraus dann auch Konsequenzen zu ziehen drohen.

    In Deutschland bleibt man da lieber bis zum Endsieg auf dem Holzweg.


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