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EU-Krisentreffen mit Merkel: Cameron wettert gegen "aberwitzigen" Haushalt
AFPDer britische Premierminister macht gegen die EU-Haushaltspläne mobil. Vor seinem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel bekräftigt David Cameron seine harte Haltung: Die EU-Kommission müsse den Haushalt kürzen - sonst werde Großbritannien ein Veto einlegen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-865736.html
- #1 07.11.2012 06:36 von
optional
Es ist ja nun auch nicht das Geld von Herrn Schulz was er da ausgeben möchte...
- #2 07.11.2012 06:43 von
Wer sagt den Briten mal...
... daß NICHTS und zwar GAR NICHTS konstruktives zu Europa mehr kommt ? WARUM sagt es ihnen niemand ? GB sieht Europa als Wirtschaftsföderation und will es nur so. Verständliches Anliegen, dem ich ebenso eine Weile gefolgt bin - aber darüber ist Europa hinaus und man MUSS die Realitäten anerkennen. Der Schaden, der auf diese Weise verursacht wird ist zu verurteilen!
Wenn GB eine Insel bleiben will, dann sollen sie es BITTE endlich kundtun, so daß man einen geordneten Ausstieg für beide verträglich in die wege leiten kann. - #3 07.11.2012 06:46 von
Merkel verlangt Etatkürzungen ?
Wenn ich mich recht erinnere, will Merkel, daß der geplante Etat, der eine saftige Erhöhung vorsieht, gekürzt wird. Meineswissens kommt dabei aber noch keine Etatkürzung heraus, sondern lediglich eine etwas geringere Erhöhung, aber eben eine Erhöhung und KEINE Kürzung.
Die Briten hingegen wollen eine Kürzung. - #4 07.11.2012 06:56 von
Für Murks sollte es keine Erhöhung geben
Das die EU-Karrieristen nach mehr Geld schreien ist ja verständlich.
Schliesslich brauchen die etwas zum "Spielen", respektive zum Nachweis der Darseinsberechtigung.
Die britische Etat-Haltung finde ich ok.
Der EU-Bürokratie-Koloss ist sonst nicht zu bremsen, und wenn alle sparen müssen, kann das die EU-Bürokratie auch, vor allen mal an sich selber praktizieren.
Denn das dieser ganze Verein in den letzen 20 Jahren nur Murks abgeliefert hat, beweist evident die derzeitige Euro-Krise. - #5 07.11.2012 07:02 von
Was für ein Unsinn. Gerade die harte Haltung ist ein konstruktiver Beitrag weil immer nur mehr Geld rauszuhauen und die Verwaltung immer weiter aufzublasen keine Lösung ist und der normale Bürger jetzt schon die Faxen dicke hat wenn er liest was für eine Luxusversorgung und Verschwendung in Brüssel gang und gäbe ist.
Es ist gut, dass es in der EU auch noch Mitglieder gibt die noch bei Verstand sind. - #6 07.11.2012 07:03 von
Cameron hat recht!
Hauptproblem ist der EU ist der, ganz nett ausgedrückt, uneffektive Umgang mit Geld, der eine Existenzbedrohung für uns alle darstellt. Hier hilft nur der Zwang zur Effektivität, der mit einer Straffung des Etats erreicht werden könnte. Eine Etaterhöhung würde das nur verschlimmern und zu noch mehr uneffektiver Verwendung der Mittel einladen. Amgela Merkel wäre gut beraten, dem zu folgen. Sicher sind die EU-Nehmerländer, die leider die Mehrheit bilden, aus naheliegenden Gründen anderer Ansicht, aber langfristig gibt es zur Konsolidierung einfach keine Alternative. Cameron dafür zu beschimpfen, ist einfach kurzsichtig und zudem ungehörig.
- #7 07.11.2012 07:03 von
- #8 07.11.2012 07:06 von
Moloch EU
M. E. sollte das Ansinnen von England dringend unterstützt werden. Dieser Brüsseler Moloch versagt, wenn es darauf ankommt (z. B. Aufnahme Gr. in Euro), mischt sich aber in alles ein und versucht Zuständigkeiten an sich zu ziehen, die besser auf Länderebene aufgehoben sind, betreibt eine stark lobbygeprägte, wenig zukunftsorientierte Politik (z. B. werden rd. 40 % der Mittel für die Subventionierung von Agrarfabriken oder Großgrundbesitzern wie Prinz Charles verbraten) und -natürlich, wo man "fremdes" Geld verwaltet, die Bezahlung des Brüsseler Beamtenwasserkopfes ist völlig überzogen und abgehoben (s. z. B. jetzt wieder Gehaltserhöhung um ca. 8,4 %, und das trotz Krise in Europa, an der dieser Wasserkopf erheblich mitschuld trägt).
- #9 07.11.2012 07:12 von
EG strategielos und unsichtbar
Es ist schon schwer nachzuvollziehen welchen Nutzen die EG Strukturen haben und warum dafuer viel Geld ausgegeben werden muss. M. E. hat die aktuelle EG keine Strategie ueber Ihre eigene Zukunft und hat ebenso wie die lokalen Regierungen und Politiker ein Akzeptanzproblem in der Bevoelkerung. In dieser Beziehung kann man die britische Position verstehen, auch wenn von britischer Seite auch nur dagegengehalten wird, ohne neue Ideen einzubringen.
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