Zitat von
SUPASLALOM
Man kann die eigentliche Problematik, nämlich den laienhaften Umgang in Firmen mit Daten generell, nicht durch Verbote und Meldepflichten in den Griff bekommen.
Es ist schon vom Konzept her unsinnig, Daten die "geheim" bleiben sollen, in einer global vernetzten Struktur (Internet) vorzuhalten.
Warum ist vom Rechner eines Redakteurs die Kontenführung der Buchhaltung zu erreichen? Oder warum hat die Chefredaktion den selben "Netzanschluß" wie der Empfang in der Firmenzentrale?
Man muss solche Topologien physisch auftrennen und mit einer vernünftigen Rechteverwaltung absichern und dafür sorgen, das wirklich nur die Menschen Zugang haben, auch physisch, die ihn brauchen.
Sicherheit ist eine Ilusion. Keine technische Vorrichtung ist durch Missbrauch 100% abzusichern, vor allem dann nicht, wenn sie in einer öffentlichen Umgebung aufgestellt ist und damit, wenn auch durch Abschottungsmaßnahmen wie Firewalls begrenzt, Zugangsmöglichkeiten bestehen (Internet).
Und nur weil der BWL-geschulte Abteilungseiter das Gegenteil glaubt, wird es nicht wahrer.
Eigentlich muss er den teuer bezahlten System-Admins die Möglichkeit geben, ihn als den Vorgesetzten nicht nur nach dem Mund zu plappern, sondern die Wahrheit zu sagen - auch wenn diese Unbequem ist und Kosten nachsichzieht.
Und dann sollte man die Angestellten nicht quälen durch Diffuse Verbote und Schuldzuweisungen, sondern aufklären durch Schulungen, wie man überhaupt im Netz sicher surft.
Und diese Rechner sollten auf keinen Fall mit dem internen Netz kommunizieren, wieder muss strukturell getrennt werden!
Wenn ich lese, das sich die Washington Post oder die New York Times mit Anti-Viren Softwarre versuchte sich zu schützen... ich kann nur sagen: OMG!
AV-Programme helfen nicht bei gezielten Angriffen. Sie erkennen nur bereits bekannte und identifizierte Schädlinge die seit Monaten oder Wochen im Netz kursieren... sonst gar nichts!
Das hilft eine über Download-Portale oder Werbenetzwerke massenhaft in Verbreitung gebrachte Malware zu erkennen, aber nicht speziell gefertigte Trojaner.
Die ernst zu nehmende Teil der IT Sicherheitsindustrie nennt Anti-Viren Software "Schlangenöl" ... jenes Öl was die Quacksalber vor 150 Jahren auf den Dorfmarktplätzen der dummen Bevölkerung gegen jedes Leiden für teures Geld verkauften... wohl wissend deren Vertrauen und Ängste zu missbrauchen um sich selbst zu bereichern.
Hört doch alle mal bitte auf jene Menschen die qualifiziert sind und beendet die ewigen Selbstlügen. Das gilt generell im Leben,nicht nur bei IT Problemen die dann mit unsinniger Politik bekämpft werden.
Was das dem Steuerzahler allein an Kohle wieder kostet, hier Verwaltungsstrukturen aufzubauen... für rein gar nichts! :-/