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EU-Klimaschutz: E.on-Chef Teyssen fordert Fundamentalreform

dapdE.on-Chef Johannes Teyssen geht hart mit dem europäischen CO2-Emissionssystem ins Gericht - und geißelt es als teuer und ineffizient. Abhilfe soll eine Reform bringen. Für die soll sich der neue Umweltminister Peter Altmaier stark machen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...834641,00.html
  1. #1

    " Denkbar seien 50 Prozent CO2-Einsparung in den kommenden knapp 18 Jahren. "
    ...sagt E.on Chef Johannes Teyssen.

    Daraus ersieht man, dass den "Grossen" der Strompreis völlig wurst ist.
    Im Gegenteil, je teurer der Strom, desto mehr Freude macht das Geschäft.
  2. #2

    Eine Frage des Muts

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    E.on-Chef Johannes Teyssen geht hart mit dem europäischen CO2-Emissionssystem ins Gericht - und geißelt es als teuer und ineffizient. Abhilfe soll eine Reform bringen. Für die soll sich der neue Umweltminister Peter Altmaier stark machen.

    E.on-Chef Teyssen fordert Reform für EU-Klimaschutz - SPIEGEL ONLINE
    Um wieder Sinn in die CO²-Zertifikate zu bringen wäre es nötig die Menge an Zertifikaten stetig zu reduzieren.
    Die Menge sollte sich an den Zielen der Regierung richten und nicht an dem Bedarf der Firmen.
    Nur so würden sie überhaupt Sinn machen.

    Grundsätzlich wird alles was dem Umweltschutz dient der Wirtschaft schaden. Solange die Politiker dies nicht endlich akzeptieren und richtig vermitteln wird sich an der Situation nichts ändern.

    Da aber die Politik von der Wirtschaft diktiert wird weiß ich schon jetzt wie auch zukünftige Umweltprojekte aussehen werden: Der Bürger darf zahlen und die Wirtschaft wird geschont.
  3. #3

    Hmm, kann ich so nicht sehen...

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    " Denkbar seien 50 Prozent CO2-Einsparung in den kommenden knapp 18 Jahren. "
    ...sagt E.on Chef Johannes Teyssen.

    Daraus ersieht man, dass den "Grossen" der Strompreis völlig wurst ist.
    Im Gegenteil, je teurer der Strom, desto mehr Freude macht das Geschäft.
    Stromerzeugung mit weniger CO² Ausstoss muss nicht teurer sein.
    Wen man die Effizienz steigert und es genügend Konkurrenz gibt sinkt der Preis.

    Bleibt man bei endlichen Ressourcen (die werden nicht billiger, ob man nun Mosert oder nicht) und muß dann im Hau-Ruck Verfahren von Heute auf Morgen umstellen, dann wird es richtig teuer.

    Was ich herauslese:
    Die Konzerne wollen Planungssicherheit auf Jahrzehnte da auch die Investitionen Jahrzehnte brauchen
    Die Konzerne wollen Verschmutzungsrechte aus Industrien die in Länder gewandert sind die nicht am EU-Emissionshandel teilnehmen herausnehmen.
  4. #4

    optional

    @günter1934: Bisher sind 40% bis 2020 geplant. 50% bis 2030 würde bei linearem Verlauf bis 2020 22% bedeuten ...
  5. #5

    Emissionssystem eine Umweltverschmutzung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    E.on-Chef Johannes Teyssen geht hart mit dem europäischen CO2-Emissionssystem ins Gericht
    E.on-Chef Teyssen fordert Reform für EU-Klimaschutz - SPIEGEL ONLINE
    Was hier so schön Emissionssystem genannt wird , sind sicherlich die Rechte welche man käuflich erwerben kann um unsere Umwelt zu verschmutzen und Dreck in die Luft zu blasen.

    Solche "Rechte" gehören abgeschaft und durch die Pflicht ersetzt, seine Kraftwerke so herzurichten, dass eine Verschmutzung von vornherein ausgeschloßen ist .

    Ein Großteil unserer Mitbürger (ca.Eine Million) ist schon jetzt an
    Multiple Chmical Sensitivity = MCS erkrankt und muss mit einer Atem schutzmaske herumlaufen.Selten im Stadtbild zu sehen ,aber es gibt sie,Und kein Arzt ist in der Lage zu Helfen.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    E.on-Chef Johannes Teyssen geht hart mit dem europäischen CO2-Emissionssystem ins Gericht - und geißelt es als teuer und ineffizient. Abhilfe soll eine Reform bringen. Für die soll sich der neue Umweltminister Peter Altmaier stark machen.
    Das klingt in meinen Ohren ganz danach, dass Energiekonzerne mal wieder bereits unterschriftsreife Gesetzesentwürfe in der Schublade liegen haben, welche nur noch durchgewunken werden müssen.
  7. #7

    Es kann mir doch keiner weismachen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    E.on-Chef Johannes Teyssen geht hart mit dem europäischen CO2-Emissionssystem ins Gericht - und geißelt es als teuer und ineffizient. Abhilfe soll eine Reform bringen. Für die soll sich der neue Umweltminister Peter Altmaier stark machen.

    E.on-Chef Teyssen fordert Reform für EU-Klimaschutz - SPIEGEL ONLINE
    ...dass irgendeiner von denen an einer Reform interessiert ist, die ihnen das Geschäft vermiest.
    Wenn der Gewinn stimmen soll (so wie es die Aktionäre verlangen) dann wird nicht nach links und rechts geschaut.
    Es muss gespart werden, heisst es allerorts. Ja woran denn eigentlich?
    Gibt es nicht genug Arbeit?
    Gibt es zu viel Arbeitnehmer?
    Gibt es zu wenig Fachkräfte?
    Gibt es zu wenig Menschen oder dann wieder zu viele?
    Ja was den nun??
    Ich lese eigentlich immer nur von Gewinnen der grossen Energiekonzerne und trotzdem werden die Preise erhöht und Belegschaften entlassen.
    Dann heisst es wieder die Leute verbrauchen zu viel Energie und dann wiederum, Deutschland und seine Menschen seien nicht produktiv genug und überhaupt gibt es zu wenig Nachwuchs (zumindest unter den Deutschen).
    Dann wieder wird an der Ausbildung gespart und im nächsten Augenblick über das schlechte Abschneiden bei der Pisa gemeckert.
    Dann wird gerade von dem grössten Energielieferer eine "Fundamentalreform" gefordert.
    Verbrauchen wir etwa nicht genug von seinem Zeugs, oder wie??
  8. #8

    Ahja

    Zitat von pförtner Beitrag anzeigen
    Was hier so schön Emissionssystem genannt wird , sind sicherlich die Rechte welche man käuflich erwerben kann um unsere Umwelt zu verschmutzen und Dreck in die Luft zu blasen.

    Solche "Rechte" gehören abgeschaft und durch die Pflicht ersetzt, seine Kraftwerke so herzurichten, dass eine Verschmutzung von vornherein ausgeschloßen ist .

    Ein Großteil unserer Mitbürger (ca.Eine Million) ist schon jetzt an
    Multiple Chmical Sensitivity = MCS erkrankt und muss mit einer Atem schutzmaske herumlaufen.Selten im Stadtbild zu sehen ,aber es gibt sie,Und kein Arzt ist in der Lage zu Helfen.
    also wenn es eine Million (>1% der Bevölkerung) von dieser merkwürdigen Krankheit betroffen sind und Atemschutzmasken tragen müssen, dann haben die sich bislang sehr gut vor mir versteckt ;) In D ist es (im Gegensatz zu einigen asiatischen Ländern) bislang noch unüblich mit Staubschutzmasken rumzurennen - die im übrigen allenfalls vor Partikeln und nicht vor Gasen schützen. Aber hier geht es sicher eher um eine psychologische "Schutzwirkung" (aka Placeboeffekt).

    Ihre Forderung, die Verschmutzungsrechte abzuschaffen und jegliche Emissionen zu verbieten läuft auf eine Stillegung aller Gas- und Kohlekraftwerke hinaus. Dann gehen in D tatsächlich die Lichter aus. Konsequenterweise müsste man dann übrigens auch alle Kraftfahrzeuge und Gas- und Ölheizungen stillegen. Willkommen in der Steinzeit.
  9. #9

    Nein -

    Zitat von johnnychicago Beitrag anzeigen
    ...dass irgendeiner von denen an einer Reform interessiert ist, die ihnen das Geschäft vermiest.
    Wenn der Gewinn stimmen soll (so wie es die Aktionäre verlangen) dann wird nicht nach links und rechts geschaut.
    Es muss gespart werden, heisst es allerorts. Ja woran denn eigentlich?
    ...
    Dann wieder wird an der Ausbildung gespart und im nächsten Augenblick über das schlechte Abschneiden bei der Pisa gemeckert.
    Dann wird gerade von dem grössten Energielieferer eine "Fundamentalreform" gefordert.
    Verbrauchen wir etwa nicht genug von seinem Zeugs, oder wie??
    die Gegner der Energiewende formieren sich und finden im neuen Umweltminister einen willfährigen Partner. So sehe ich das Ganze.


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