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EU-Finanzminister: Planspiele für die Griechenland-Pleite

Bereitet die Europäische Union*die Märkte auf eine Pleite Griechenlands vor? Beim Treffen der EU-Finanzminister sei ein Schuldenschnitt "intensiv" diskutiert worden, sagt Wolfgang Schäuble. Auch seine Kollegen tabuisieren das Thema nicht mehr. Doch die Risiken eines solchen Befreiungsschlags wären enorm.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...789932,00.html
  1. #10

    Ich kann nicht mehr!

    Die Band möge mir bitte verzeihen! (s.u.)

    ("Du machst kleine Schritte, wenn du dich am Tage unter ihnen bewegst
    Und noch im Dunkeln hör ich die Ketten rasseln, die du lang schon nicht mehr trägst
    Kein heißes Blech mehr unter deinen Füßen, doch du tanzt
    Nicht weil du tanzen willst, sondern weil du nicht anders kannst

    Die Wege, auf denen du kamst, waren größtenteils vermint
    Deine Wunden haben wir verbunden, das Nötigste geschient
    Ich hab mein Brot, mein Wasser, mein Morphium seitdem mit dir geteilt
    Obwohl ich weiß, dass meine Nähe das ist, was dich am besten heilt

    Refrain:
    Doch ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr,
    mein Blick ist trocken, meine Hände leer
    ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr,
    und ich weiß, es ist nicht fair
    Und ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr,
    mein Herz wird taub, mein Kopf wird schwer
    Ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr,
    und wir tun so, als ob’s ein Anfang wär

    Du zeichnest die Konturen von Türen mit Kreide an die Wand
    Stößt sie auf und rennst ins Dunkel, mit dem Messer in der Hand
    Du ziehst in immer neue Kriege und es ist doch dieselbe Schlacht
    Ich hab so viele dieser träume mitgekämpft und mit bewacht

    Refrain:
    Ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr,
    mein Blick ist trocken, meine Hände leer
    ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr,
    und ich weiß, es ist nicht fair
    Und ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr,
    mein Herz wird taub, mein Kopf wird schwer
    Ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr,
    und wir tun so, als ob’s ein Anfang wär

    jeder nächste Schritt ist ein Schritt zu weit, jeder Schritt zu zweit
    und ich komm nicht mit, es tut mir leid, es tut mir leid
    doch dieses Schloss bleibt unsaniert
    die Tapeten sind beschmiert mit Angst und Neid
    es tut mir leid

    Mit jedem Augenaufschlag droht
    Ein neuer Kampf ein neuer Tod

    Refrain:
    Ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr,
    mein Blick ist trocken, meine Hände leer
    ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr,
    und ich weiß, es ist nicht fair
    Und ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr,
    mein Herz wird taub, mein Kopf wird schwer
    Ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr,
    und wir tun so, als ob’s ein Anfang wär

    Alle Rechte liegen beim jeweiligen Interpreten bzw. Verlag
    Jennifer Rostock")

    Auch ich kann nicht mehr. All diese Lügen. All die holen Phrasen. All diese leeren Versprechungen. All diese Inkompetenz. All diese "Posten-Krallerei", all dieses "Verarschen und Missachten des gesunden Menschenverstandes".
    Schluss damit.

    Aufstehen ist angesagt.
  2. #11

    Risikominimierung

    Alternativvorschlag zur Risikominimierung: Sämtliche Konten in der Bundesrepublik Deutschland werden im Verhältnis 1:1 in Neue Deutsche Mark umgestellt. Die Währung der Bundesrepublik Deutschland ist die Neue Deutsche Mark.
  3. #12

    Unerheblich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bereitet die Europäische Union*die Märkte auf eine Pleite Griechenlands vor? Beim Treffen der EU-Finanzminister sei ein Schuldenschnitt "intensiv" diskutiert worden, sagt Wolfgang Schäuble. Auch seine Kollegen tabuisieren das Thema nicht mehr. Doch die Risiken eines solchen Befreiungsschlags wären enorm.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...789932,00.html
    Es ist unerheblich welche Massnahmen ergriffen werden.
    Das Land ist schlicht und ergreifend nicht mehr zahlungsfähig.
    Die Guthaben müssen unausweichlich abgeschrieben werden.
    Egal wem man jetzt den Schwarzen Peter zuschiebt, am Ende zahlen wir alle.
    Entweder Direkt oder in indirekter Vorm.
    a.)Steuern
    b.)Mit weiterer Geldwertverdünnung über Notenbanken.
    c.)Allgemeinem Investitionsrückgang.
    d.)Allmemeinem Nachfragerückgang mit den entsprechenden
    Auswirkungen auf den Absatz und Arbeitsmarkt.
    Die Auswirkungen müssen nicht unbedingt in direkter Vorm wirken, sondern können auch über Umwege ervolgen.
    Zb.indem andere Bereiche Wirtschaftszweige oder Staaten in der innzwischen voll Kybernetisch vernetzten Welt involviert sind.
    Zu glauben es gäbe einen hokus-pokus-verschwindibuss-Ausweg ist einfach obernaiv.
  4. #13

    Das XXL-Kartenhaus....

    ...fällt zusammen.

    Und bald wird auch dem letztem Gewahr, dass der Handelskrieg, fußend auf Agenda 2010 und Dumping-Mentalität, am Ende nur darin münden kann, dass sozialere Staaten mit Exporten beschenkt werden - auf Rechnung der hiesigen Lohngedumpten.

    Oskar Lafontaine hatte mal wieder jahrelang das richtige prophezeit.
  5. #14

    Nicht die "Märkte"...

    Was passiert, wenn die Märkte als nächstes Portugal, Irland oder gar Italien attackieren? Dann könnte die Euro-Zone ganz rasch auseinanderfallen. Dann hätte Griechenland, das wirtschaftlich eine zu vernachlässigende Bedeutung hat, die Währungsunion gesprengt.
    ..die USA sind es, die den Euro attackieren. Denn sie wissen: Auf Dauer können der Dollar und der Euro nicht zusammen existieren. Ein stabiler Euro ist eine ständige Bedrohung der Vorherrschaft des Dollar. Wann immer der Dollar oder die US-Wirtschaft in einer Krise ist, wird der Euro angegriffen. Die Probleme der USA werden verschwiegen oder klein geredet, die des Euro aufgebauscht.

    Die Talfahrt des DAX und anderer europäischer Indizes begann im August, als alle Welt von der Schuldenkrise der USA redete. An der Schuldensituation in Europa hatte sich gar nichts geändert, aber die USA brauchte eine Entlastung. Ich vermute, die US-Finanzmafia hat die Geldmarktfonds angewiesen, den europäischen Banken den Hahn zuzudrehen. Die Großanleger wurden gezielt in Panik getrieben und in die Annahme, verglichen mit Europa seien US-Staatsanleihen noch immer ein "save heaven".

    Der Euro, und nicht der Yen oder der Renminbi, ist eine Bedrohung für den Dollar, denn Europa ist ein ähnlich großer Wirtschaftsraum wie die USA. Das gilt auch für China, aber der Renminbi ist zu stark vom Dollar abhängig. Die Europäer sollten den USA zu verstehen geben, daß sie wissen was gespielt wird. Zur Lösung des Konfliktes gibt es drei Möglichkeiten:
    Erstens, Ausgleich: Dollar und Euro teilen sich die Macht, und die USA verzichtet auf Positionskämpfe.
    Zweitens, Kooperation: Die beiden Währungen arbeiten zusammen zur Lösung des Weltfinanzproblems, die Weltwirtschaft wächst sowieso immer weiter zusammen, im Endeffekt werden wir irgendwann den Globo als Weltwährung haben.
    Drittens, Kampf: Dann kriegen wir eine Situation wie in den 1930er Jahren, als die Weltwirtschaft in drei Währungssysteme zerfiel, die sich gegenseitig herunterzogen: den Gold-Block, den Sterling-Block und die Devisenzwangsbewirtschaftung.

    Um es noch einmal zu wiederholen: Die USA führen einen Kampf gegen uns, und wir benehmen uns wie wehrlose Hühner.
  6. #15

    naiv oder dreist ?

    Zitat von Argentinien_Holdout Beitrag anzeigen
    Ich bin pro Gläubiger und plädiere für Recht und Vertragserfüllung und nicht für Enteignungen und Vertragsbruch. Der einzige G20 Staat im Default Argentinien wurde jetzt von der Obama Administration unmissverständlich aufgefordert, den Default endlich zu beenden, auch hinsichtlich des möglichen Dominoeffekts in Europa.
    Ich weiss nicht aber entweder ist ihr Statement naiv oder dreist:

    Wenn ich sie richtig verstehe, sollen die Forderungen in jedem Fall bezahlt werden. Wie der Artikel jedoch m.E. zurecht feststellt, ist ein Schuldner wie Griechenland nie in der Lage dazu. Also Schuldenschnitt.

    Wenn ihre Forderung auch dann noch gelten soll, würde dies bedeuten: der Staat, also der Steuerzahler, also ICH und Lieschen Müller von nebenan, sollen ihre bzw. der Gläubiger Fehlinvestitionen retten und zahlen, damit sie ihre Schäfchen ins Trockene bringen...

    Danke - no way - nicht mit mir.

    Das (man kann es auch Sozialisierung/Vergesellschaftung der Verluste nennen) ist schon viel zu oft passiert - und es ist das Krebsübel unserer falschen Regulierung des aktuellen Finanzsystems. Indem notwendige Bankrotte und Marktbereinigungen verhindert werden, glauben die Investoren (und das gilt ausnahmslos für alle und jeden, für Banken, Fonds, Versicherungen, institutionelle und private Investoren, inkl. wieder Lieschen und Michel von nebenan), da sei kein Risiko und sie kaufen blind jeden Schrott der irgendwie ein paar Prozente mehr verspricht (wie zB. Griechen-Anleihen vor einigen Jahren...). Mit dieser Sorglosigkeit und Ignoranz sind solche Schuldenkrisen erst möglich...diese Volltrottel von Investoren die erst die Prozente kassieren wollen (oder zu können glauben) und hinterher nach dem Staat und Steuerzahler krähen, damit er ihre Verluste abdeckt - das ist eine schamlose Frechheit !

    Und diese Fehlinvestitionen (inkl. das berühmte too big too fail) machen Krisen wie Griechenland erst möglich.....das galt übrigens genauso wie Argentinien.

    Sämtliche Investoren müssen endlich mal wieder daran erinnert werden, dass sie VOR dem Investment eine EIGENE Risikoanalyse machen müssen - und dafür auch die HAFTUNG übernehmen und bei Fehlern eben abschreiben....
  7. #16

    ohne

    [QUOTEFinanzsystems!!!! Ich hoffe bei den nächsten Wahlen
    werden CDU, SPD und FDP aus den Bundestag gefegt.[/QUOTE]

    Und dann bleiben wir glücklich bei IHRER SED, pardon LINKE,
  8. #17

    Unsinn

    Zitat von Argentinien_Holdout Beitrag anzeigen
    Ich bin pro Gläubiger und plädiere für Recht und Vertragserfüllung und nicht für Enteignungen und Vertragsbruch. Der einzige G20 Staat im Default Argentinien wurde jetzt von der Obama Administration unmissverständlich aufgefordert, den Default endlich zu beenden, auch hinsichtlich des möglichen Dominoeffekts in Europa.
    Wer dumm genug ist sein Geld ohne Sicherheiten gegen Zinsen zu verleihen ist selbst schuld. Schulden die nicht bezahlt werden koennen werden auch nicht bezahlt, so einfach ist das. Naechste Mal eben nicht nur auf die Rendite schauen sondern auch mal Hirn einschalten und ueberlegen ob das Geld jemals zurueck gezahlt werden kann. Tja, dumm gelaufen.
  9. #18

    EU-Finanzminister: Planspiele !

    Langsam aber sicher EU-Finanzminister merken, dass die Lage dramatisch ist! Man hätte vor einem oder zwei Jahren Atombomben explodieren lassen sollen um die Regierungen der EU-Ländern zu wecken! Wer soll das jetzt bezahlen und wie? Das habe ich schon so oft geschrieben, wer es wissen will soll meine Beiträge nachlesen!
  10. #19

    Blödsinn

    Zitat von Argentinien_Holdout Beitrag anzeigen
    Ich bin pro Gläubiger und plädiere für Recht und Vertragserfüllung und nicht für Enteignungen und Vertragsbruch. Der einzige G20 Staat im Default Argentinien wurde jetzt von der Obama Administration unmissverständlich aufgefordert, den Default endlich zu beenden, auch hinsichtlich des möglichen Dominoeffekts in Europa.
    Mit was soll den Argentinien die Schulden bezahlen ? NAchdem Chavez keine finanziellen Hilfen mehr an Frau Fernandez zahlt ?








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