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EU-Debatte um Konjunkturhilfen: Zum Wachsen zu arm
dapdDas neue Zauberwort in Europa heißt Wachstum. Neben dem Sparen soll ein zweiter Akzent gesetzt werden - wie es der designierte französische Präsident François Hollande fordert. Doch für eine ambitionierte Konjunkturagenda mangelt es am Geld.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...832329,00.html
- #50 10.05.2012 10:09 von
Die Kirchensteuer sollten Sie hier abziehen, die ihr Ihr Privatvergnügen. Es würde Sie nur einen Gang zum Amt kosten, um diese zukünftig einzusparen.
Die 75% Steuer für Reiche stammen von Hollande. Der will Einkommen von über 1 Million jährlich mit diesem Steuersatz besteuern. Was hierzulande sofort gerne aufgegriffen wurde.
Mit Ihren 53 TEUR sind Sie da also sowas von weit weg, dass Ihr Panikbeitrag schlichtweg überflüsig ist. - #51 10.05.2012 10:23 von
Die durchsichtige Masche, den vermeintlich dummen kleinen Männern und Frauen die Angst einzujagen, dass sie allein am Ende zahlen werden. Glauben Sie wirklich, das Volk, selbst der viel zu duldsame deutsche Michel, wurde es mitmachen, wenn solche notwendigen Überweisungen etc. nicht explizit von einer Transaktionssteuer ausgenommen wären?
- #52 10.05.2012 10:27 von
Alternative Strukturreformen
- einfachere Steuergesetze, keine Steuerschlupflöcher
- bessere Verbrechensbekämpfug, die Mafia kostet Milliarden
- die Abschaffung von Bargeld spart Geld + weniger Schwarzgeld
- Börsenumsatzsteuer bekämpft Spekulation und bringt Geld ein
- Förderung von KI und Robotik - #53 10.05.2012 10:41 von
Es sind nicht die Beamten und es sind auch nicht die Sozialleistungen die größten Kostgänger der Realwirtschaft - es sind die Teile der Finanzwirtschaft, die behaupten, ein Mehrfaches von dem Wert, der von der weltweiten Realwirtschaft gedeckt ist, mit ihren Finanzgeschäften "erwirtschaftet" zu haben. Da ebendiese Teile der Finanzwirtschaft aber ganz genau wissen, dass dies unmöglich ist, geht es vor allem darum, so viel ihrer virtuellen Vermögen wie eben möglich in reale Werte umzutauschen.
Und ja, Sie haben Recht: je massiver dieser Umtausch von virtuellem Vermögen in reale Werte betrieben wird, umso schlechter geht es den Menschen. Um das zu sehen, brauchen Sie sich nur die steigenden Reallohnverluste seit vielen Jahren bei gleichzeitigen teilweise massiven Preissteigerungen anzusehen. Gemessen am damals normalen Lebensstandard ging es den Menschen hierzulande vor 30 Jahren besser als heute! - #54 10.05.2012 11:46 von
Streiten wir uns nicht drum, lassen wir das Kind doch in den Brunnen fallen !
Man bedarf keiner Gehirnwäsche, um zweifelsfrei zu erkennen, dass dieser Staat nach altertümlichen Methoden gemanaged wird und hoffnungslos überschuldet ist. Logischerweise ist er nicht mehr kreditwürdig.
Das Problem wird sich (hoffentlich früher als später) durch seinen Bankrott erledigen.
Dann werden alle mitessenden Beamten verschwinden und der Rest wird einen verschlankten Staat nach modernen Methoden so ausrichten, dass er den langfristigen Bedürfnissen der Bevölkerung dienen wird und nicht länger der schaffung immer neuer Pöstchen, Pfründe und Pensionen des Beamten"Adels".
- #55 10.05.2012 12:28 von
Also soweit ich weiß, bekommt unser Staat von den Ratingagenturen immer noch die besten Noten. "Nicht mehr kreditwürdig" sieht anders aus.
Nicht der Staat allein, sondern alle Sektoren der Volkswirtschaft sind mehr oder weniger verschuldet. Das liegt an unserem Geldsystem, das wirtschaftliches Wachstum nur über neue Schulden zuläßt. Hier nochmal die Zahlen von 2007, extra für Sie:
Staat: 1.500 Mrd
Privathaushalte: 1.500 Mrd
Unternehmen: 4.500 Mrd
Ausland: 5.000 Mrd
Finanzsektor: 9.000 Mrd
Wie Sie sehen, ist der Staat noch nichtmal der Schlimmste, ganz im Gegenteil. Achten Sie auf die Finanzwirtschaft: Am meisten hat sie selbst sich bei sich selbst verschuldet (au backe, wat für'n Satz). Zusammen sind das 21,5 Billionen Euro Schulden - exakt dasselbe wie die Summe aller Guthaben. Ergo, wenn alle Sektoren alle ihre Schulden abbauen, haben wir in diesem System keinerlei Geld mehr. Da wird sich die Schwäbische Hausfrau aber strecken müssen, um nicht mehr auszugeben als sie hat.
Da könnten Sie allerdings recht haben; ich sehe auch nicht, wie sich die Krise lösen läßt, indem man so schnell wie möglich alles wieder genauso macht wie davor...Das Problem wird sich (hoffentlich früher als später) durch seinen Bankrott erledigen. - #56 10.05.2012 12:43 von
Bei einer Privatinsolvenz steht die Restschuldbefreiung aber erst am Ende, zuvor ist noch eine "Wohlverhaltensphase" zu überstehen. Der Betroffene muss in dieser Zeit alles, was er oberhalb der Pfändungsgrenze verdient an seine Gläubiger abtreten. Diese Phase dauert etwa sechs Jahre.
Für Griechenland würde dies bedeuten, dass die Staatsausgaben sechs Jahre auf ein Minimum reduziert werden müssten (Sparhaushalt) und die restlichen Einnahmen an die Gläubiger gehen. Das lehnen Spinner wie Tsipras ab. Die wollen nicht sparen. "Wohlverhaltensphase" kann man das dann wohl kaum nennen. Entsprechend gibt's auch keine Restschuldbefreiung. - #57 10.05.2012 12:49 von
- #58 10.05.2012 13:04 von
Stichwort Pfändungsgrenze
Ist Ihnen aufgefallen, dass die Politiker immer von einer "ungeordneten Insolvenz" sprechen. Niemand will über eine geordnete Insolvenz reden bzw. ein "Pfändungsgrenze" festlegen.
Das genau wäre aber im Interesse der Menschen: Darf ein insolventer Staat sich noch Kindergärten leisten, wieviel Sozialhilfe darf noch gezahlt werden, muss es Obdachlose geben, wird Kultur komplett gestrichen?
Genau davon will niemand reden und Deutschland zahlt die Zinsen auf griechische Schulden immer weiter. Den Griechen nützt das nichts und den Deutschen schadet es.
Erst die Menschen, dann das Geld. Staatsbankrott jetzt! - #59 10.05.2012 13:43 von
Können sie natürlich machen
Aber wenn sie alle Transaktionen rausnehmen, dann wird ihre Steuer wenig aufkommen haben und sie glauben doch nicht ernsthaft, dass der Aufkommensstarke Innerbankenhandel etc. dann noch in D ist oder das London ihnen einen Durchschlag aller getätigten Überweisungen der City überläßt
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