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Ethik: "Wer helfen will, kann das tun"

Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, über die wachsende Zustimmung der Mediziner zur Sterbehilfe und das Selbstbestimmungsrecht der Patienten

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,707320,00.html
  1. #50

    ...

    Zitat von alte unke Beitrag anzeigen
    Sagen wir mal, es stände fest, dass ich in 6 Monaten sterben müsste - keine Hoffnung.

    Noch könnte ich selbst mir die Pulsadern aufschneiden oder mich aufhäängen oder was auch immer.

    Wenn die Kräfte krankheitsbedingt schwinden, geht das nicht mehr.

    Also müsste ich mich jetzt umbringen. Wenn ich darauf vertrauen könnte, dass mir der Arzt auf meinen Wunsch eine Morphiumspritze für den sanften Tod gibt, könnte ich eventuell noch 5 Monate leben - oder vielleicht sogar eines natürlichen Todes sterben.
    Ja, von mir aus.
    Aber warum soll es der Arzt sein?
    Warum nicht habe ich bereits gesagt.
  2. #51

    Warum der Arzt?

    Zitat von Barath Beitrag anzeigen
    Ja, von mir aus.
    Aber warum soll es der Arzt sein?
    Warum nicht habe ich bereits gesagt.
    Habe ich schon beantwortet: weil nur der Arzt Mittel zum *sanften* Tod, z. B. Morphium, zur Verfügung hat!

    Ich kann niemandem außer mir selbst zutrauen, mir die Pulsadern aufzuschneiden, mich vom Balkon zu stürzen, mich aufzuhängen!
  3. #52

    Verfügbarkeit ist eine Sache der Regelung

    Zitat von alte unke Beitrag anzeigen
    Habe ich schon beantwortet: weil nur der Arzt Mittel zum *sanften* Tod, z. B. Morphium, zur Verfügung hat!
    Die "Verfügbarkeit" wäre überhaupt kein Problem. Das kann man per Gesetz zwanglos auf den von mir propagierten Bürgerausschuß übertragen. Der müßte sich natürlich dann auch kurz mit dem Fall befassen, aber dem Elend weichen diese Herrschaften gerne aus und halten sich dafür lieber Lakeien. Wenn der Wunsch, zu sterben so einfach, und offensichtlich für alle so einfühlsam ist, gibts doch kein Problem, dies von Nichtärzten durchführen zu lassen?








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