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Essay: Wir Westalgiker

Wie die Westdeutschen der inneren Einheit Deutschlands im Wege stehen

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,721781,00.html
  1. #30

    Mathe???

    Zitat von wenixtenz Beitrag anzeigen
    Nur ein Beispiel, wie verklärt Ihre Argumente sind:
    Machen Sie sich bitte klug und lesen Sie z.B. mal hier: http://www.brandeins.de/online-extra...szuschlag.html.
    Oder wussten Sie z.B., dass die 3 Milliarden DM Begrüßungsgeld, innerhalb einer Woche wieder im Bundesdeutschen Geldkreislauf waren. Nicht eine Mark verschwand in Lichtenstein oder der Schweiz, nein - das war das erste große Wirtschaftsförderungsprogramm für die ehemaligen Zonenrandgebiete - auf westdeutsche Seite!
    Und wer heute im Osten einkaufen geht, könnte sein Geld auch gleich in die westlichen Firmenzentralen von Kaufhof, Lidl, VW und sonstwem senden. Deutschland heute heist auch: http://muenchen.business-on.de/deuts...-_id12496.html.
    Zitat:"...dass die 3 Milliarden DM Begrüßungsgeld..."

    Immer schön übertreiben... nicht? Für Sie:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Begr%C3%BC%C3%9Fungsgeld

    17,3 Millionen x 100 DM = 3 Milliarden

    3 Milliarden ab ca. 1970, das könnte schon eher hinkommen...

    MfG Argosch
  2. #31

    Titel nein danke!

    Zitat von Argosch Beitrag anzeigen
    Zitat:"...dass die 3 Milliarden DM Begrüßungsgeld..."

    Immer schön übertreiben... nicht? Für Sie:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Begr%C3%BC%C3%9Fungsgeld

    17,3 Millionen x 100 DM = 3 Milliarden

    3 Milliarden ab ca. 1970, das könnte schon eher hinkommen...

    MfG Argosch
    Aus Damals in der DDR:
    "wir hatten keinen Überblick darüber, wer schon was bekommen hatte und wer nicht. Am Ende haben wir etwa doppelt soviel ausgegeben, wie geplant."

    Vielleicht auch ein Grund dafür, wieso die Tresore leer liefen und mitten in der Nacht schnell Nachschub organisiert werden musste!?
  3. #32

    .

    Zitat von weltbetrachter Beitrag anzeigen
    Wo ist denn nachzulesen, wieviel Geld aus den Renten- und Sozialkassen von den OST-Systemen in die WEST-Systeme geflossen sind.
    Lesen Sie mal bei Wikipedia (ein klassisches Lexikon in gedruckter Form sollte es auch können). Zum Suchen bitte das Wort "Umlageverfahren" verwenden.
    Da werden Sie geholfen!
    Weitere Nachhilfe von meiner Seite ist dann allerdings kostenpflichtig!
  4. #33

    Ihnen Argosch

    Zitat von Argosch Beitrag anzeigen
    Immer schön übertreiben... nicht?
    In dem von Ihnen bemnühten Link heißt es: "Es ist daher von insgesamt 3–4 Milliarden D-Mark auszugehen, die im November und Dezember 1989 als Begrüßungsgeld ausgezahlt wurden.".

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
    LG.JG
  5. #34

    finanzielle vs. menschliche Verluste

    "35 Prozent der Westdeutschen sagen heute, dass ihnen die Einheit deutlich mehr Verluste als Gewinne gebracht habe. Im Osten sehen das weit weniger so"

    die meisten sehen die finanziellen, wirtschaftlichen Verluste. Die wenigesten sehen und wissen über die menschlichen Verluste, dass die neue Ordnung auch Familien auseinandergerissen hat, eine massive Umorientierung in den Köpfen stattfand, die jetzt 20 Jahre nach der Wende, immer noch ihre Spuren hinterlassen hat und z.T. in therapeutischer Praxis aufgearbeitet wird; es gab genug im Osten die mit dem neuen System nicht zurecht kamen. Natürlich liegt es an jedem selbst mit Veränderungen klarzukommen, nicht nur am System. Oder, ist den Menschen im Westen bewusst, dass es im Osten genug gab, die suizid begangen haben?
  6. #35

    Dr.

    Zitat von wenixtenz Beitrag anzeigen
    Nur ein Beispiel, wie verklärt Ihre Argumente sind:
    Machen Sie sich bitte klug und lesen Sie z.B. mal hier: http://www.brandeins.de/online-extra...szuschlag.html.
    Oder wussten Sie z.B., dass die 3 .....
    Verwirren Sie die Leute doch nicht mit Fakten... Der Osten zahlt noch heute den Preis für seinen Niedergang vor und nach dem Mauerfall. Die Treuhand hatte selbst die tragfähigen Unternehmen zerstückelt und für Dumpingpreise an westdeutsche Unternehmen verschleudert. Das Resultat dessen ist, dass Arbeitnehmer im Osten in den Niederlassungen westdeutscher Konzerne arbeiten und in Krisen als erstes um ihre Arbeitsplätze fürchten müssen. Hier leben zwar einige den Kapitalismus sehr wortreich, aber selbst die USA haben damals in Form des Marshall-Plans erkannt, dass ein Europa als Absatzmarkt wichtiger ist, als ein paar Kröten. Und wer glaubt, dass die BRD ohne die DDR 300 Mrd. reich wäre und ohne Staatsverschuldung wäre, der versteht gleich rein gar nichts von Ökonomie.
  7. #36

    Position verwechselt

    Zitat von Redigel Beitrag anzeigen
    Verwirren Sie die Leute doch nicht mit Fakten...
    Schlimm ist, Leute ohne Fakten zu verwirren, nur mit scheinbar klugem Geschwätz.
    Bezieht man sich im Dialog auf anerkannte Fakten und es zeigt sich "jemand" verwirrt, so liegt das nicht an den Fakten sondern an diesem "jemand".

    Im übrigen: Ihre weiteren Ausführung unterschreibe ich gern.
    Brief und Siegel - "Argosch" nicht.
    Sie verwechseln gerade Freund und Feind.
  8. #37

    Demokratische Republik Kongo?

    Im Artikel heißt es:
    "Die Deutsche Demokratische Republik hingegen kam mir vor wie das Herz der Finsternis, emotional rangierte sie bei mir auf der gleichen Stufe wie die Demokratische Republik Kongo."

    Dieses Land existierte allerdings damals nicht, von 1971 bis 1997 hieß das Land auf diesem Gebiet "Zaire".

    Naja, auch eine Form der Demonstration des Desinteresses...








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