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Essay: Keine Angst!

marco-urban.deWarum die anderen Parteien von den Piraten lernen müssen Von Constanze Kurz

http://www.spiegel.de/0,1518,826112,00.html
  1. #250

    Dazu bitte mehr

    Zitat von Idahoe Beitrag anzeigen

    Vielleicht ist statisches Denken in einer dynamischen Welt einfach zum Scheitern verurteilt ?
    Ohne Fragezeichen bitte
    Aber leider verstehen das simple Geister nicht ohne weitere Erklärungen.
  2. #251

    ***

    Zitat von Idahoe Beitrag anzeigen
    Jawoll, alles alternativlos, für immer und ewig.

    Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen, in der Meinung, sie passten auch heute noch.
    George Bernard Shaw

    Gutes Beispiel für dynamisches Denken !
  3. #252

    ***

    Zitat von Idahoe Beitrag anzeigen
    Sind Spielregeln bis in alle Ewigkeit alternativlos, oder änderbar ?
    Wichtig ist dass die Spielregeln nicht in die falsche Richtung verändert werden
    Man stelle sich nur mal vor, beim Fußballspiel würde die Abseitsregel abgeschafft. :-)

    Etwas Entsprechendes geschah, als die Politiker die Bankenderegulierung durchgehen ließen.

    Deshalb :
    Nicht die bösen Banker haben der Welt die gewärtige Krise eingebrockt sondern korrupte und unfähige Politiker.

    Und noch immer weigern sie sich, die alten Regeln wenn auch mit einigen, wohl überlegten Revisionen, wieder einzuführen.
  4. #253

    Zitat von Idahoe Beitrag anzeigen
    Sie glauben, das Leben in einem System sei "Realität" ?

    Ist das nicht ein Widerspruch in sich ?
    Realität ist immer eine Konstruktion, entweder durch Individuen oder soziale Systeme (Kommunikation). In dieser Konstruktion ist die Realität etwas äußrst dynamisches - etwas, das sich tatsächlich von Moment zu Moment neu konstituiert.
    Ich beziehe mich hier auf die Systmtheorie Niklas Luhmanns. Politik ist in dieser Theorie ein Subsystem des Gesamtkommunikationssystems Gesellschaft, das allerdings nicht durch Parteien und Politker primär repräsentiert wird, sondern durch den Kommunikationscode Macht/Nicht-Macht.
    Diese Theorie bietet hervorragende Ansätze zur Erfassung des Phänomnes Internet und den dadurch entstehenden Neustruktutierungen von Kommunikation.
  5. #254

    Unter Dogmatikern

    Zitat von Idahoe Beitrag anzeigen
    Es gibt niemanden, der weiß, wie alles besser gemacht werden könnte, außer die LINKE besteht aus Göttern.
    Götterverehrung ist unter Linken nicht ganz unbekannt.
    Zwar waren die Götter der Linken alle mal Menschen wie DU und ICH. aber im Laufe der Zeit werden auch sie immer gottgleicher.

    ( Also gut möglich, dass der linke Kalle, der mit dem Rauschebart, in weiteren 1000 Jahren auch in speziellen Tempeln beweihräuchert und angebetet wird, ganz wie die Götter der heutigen Religiösen )

    Egal ob Schwarz, Rot oder Grün ihre Dogmatiker haben sie alle und die dazu passenden Säulenheiligen ebenso.

    Wer die Gründe dafür wissen möchte, muß sich etwas mit Neurobiologie beschäftigen.
  6. #255

    Linke Logig besser verstehen:

    Zitat von Idahoe Beitrag anzeigen

    Der erste Schritt in die Freiheit führt über den eigenen Verstand.
    Franz Arwee
    Wahrlich trübe Aussichten für manche Mitmenschen!

    Tja als der liebe Gott den Verstand verteilte, haben sich manche besonders Gierige zu sehr nach vorn gedrängt und müssen wohl nun bestraft werden.
  7. #256

    Fortsetzung

    Zitat von MiniDragon Beitrag anzeigen
    Tja als der liebe Gott den Verstand verteilte, haben sich manche besonders Gierige zu sehr nach vorn gedrängt und müssen wohl nun bestraft werden.
    Und da ist es doch nur gerecht, wenn die, welche bei der damaligen Verteilung bescheiden im Hintergrund standen, nun eine Umverteilung einfordern, bei der sie nicht schon wieder zu kurz kommen.
  8. #257

    Zitat von moistvonlipwik Beitrag anzeigen
    Vor lauter Wertschätzung der Piraten und ihrer "Liquid Democracy" hat die Autorin leider einige politische Wirklichkeiten aus den Augen verloren. Dazu gehört die Rechtsprechung des BVerfG:
    Dieses verlangt für einen Regierungschef eine "stabile", "kontinuierliche", "zuverlässige" Mehrheit im jeweiligen Parlament, und zwar nicht nur für seine Person, sondern auch sein "Regierungsprogramm".
    Das ist frei erfunden und ich frage mich, womit du das verwechselt hast. Ich vermute mit der Entscheidung des BVG zur Vertrauensfrage.
  9. #258

    Zitat von seppfrieder Beitrag anzeigen
    Ach ja, unsere tollen südlichen Nachbarn haben eine direkte Demokratie. Nur, wer geht dort hin zum Wählen? Wahlbeteiligungen von 40 % und weniger sind an der Tagesordnung.
    Na und ? Das ist ein Qualitätsmerkmal. Wer keine Ahnung hat, bleibt zu Hause und erst dadurch wird das System so erfolgreich.

    Wie beim Publikaumsjoker bei "Wer wird Millionär". Der hat fast immer Recht; aber es drücken nur die, die es wissen.








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