marco-urban.deWarum die anderen Parteien von den Piraten lernen müssen Von Constanze Kurz
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Ja, genau, wie in Hessen wo ein Pirat 200x Follower in Liquid Feedback hat und damit halt eine bestimmende Stellung hat. Was zumindest nach außen wenig Transparent ist.
Ämter haben in gewisser Weise auch eine Transparenzfunktion.
Vieles was die Piraten derzeit machen, können sie machen weil sie nicht im Parlament sind. Sobald man im Parlament ist, ist manches Transparente vorbei und auch einiges an Basisdemokratisches.
Da die Piraten ja betonen das sie auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, werden sie sich da auch anpassen müssen.
Den Abgeordnete sind nunmal frei und nur ihrem Gewissen verpflichtet. Ein imperatives Manadat kontrolliert durch die Basis ist nicht Grundgesetzgemäß. Da beißt die Maus keinen Faden ab und an dem Apfel haben wir Grüne auch schon geknabbert. ;)
Genauso gibt es genügend im Parlament womit man nicht an die Öffenlichkeit rennen kann. Sei es bei der inneren Sicherheit, wenn es um Verträge geht.
Das man Dinge ändern kann, ist klar. Aber man sollte so ehrlich sein und zugeben das man erstmal genau wie alle Anderen nach den Spielregeln nunmal spielen muss.
daß sich bei/in den Piraten positives entwickelt, verfolgte ich doch Ihr Tun, zunehmend begeistert, von Anfang an:
Mahner, Anpacker, Demokratie-und Offenheit-Besessen, Anschieber, Katalysator für Deutschland...
Deshalb auch folgendes Zitat aus dem Kommentar von Constanze Kurz:
Zitat: "Die große Chance läge darin, dass die anderen Parteien die faszinierende Möglichkeit zum Neustart der politischen Beteiligung durch Einbeziehung neuer technischer Möglichkeiten ebenfalls nutzen. Dazu bedarf es jedoch einer grundlegenden Änderung im Selbstverständnis."
Gerade jetzt aktuell an Hand der Diskussion um Grass,
90% (?) der Foristen für Grass und die Wahrheit,
aber sich selbst berufen habende Retter des Abendlandes a la Robbe...
in der absoluten Minderheit, aber die Meinung brutal bestimmend, präsent auf allen Kanälen, und ständig mit Ihrem Herrschaftswissen prahlend, es aber dem Volk nicht mitteilend,
ist dieses verfaulende demokratische System in Deutschland
schmerzhaft sichtbar,
und trotz allen Eifers im SPON die eigene Gewißheit:
Teilhabe ausgeschlossen.
Mich begeistern die Piraten, auch weil..., siehe obiges Zitat,
Wahlen stehen an,
ich werde mich neu orientieren, und genau schauen,
welche von den etablierten Parteien fähig ist zu lernen!
Der Rechtspopulist Ronald Barnabas Schill hat nichts, aber überhaupt nichts mit der STATT-Partei zu tun. Schills Partei war die PRO (Partei rechtsstaatlche Offensive) und koalierte mit der CDU während zu einem früheren Zeitpunkt die Stattpartei den SPD-Senat tolerierte. Beiden Parteien war eines gemeinsam: nach einer Wahlperiode war es vorbei.
Stimmt, vor dem Internet konnte niemand seine Meinung frei äußern, es gab auch keine Journalisten in Bürgerkriegsgebieten (und wikileaks hat seine Informationen ja auch nicht ganz analog über die Presse veröffentlicht...), keine Enzyklopädien und keine Videotheken, die Wirtschaft bestand aus Tauschwirtschaft, mit entfernten Ländern konnte man kaum kommunizieren, Revolutionen gab's auch keine (die französische Revolution wurde von einem Shitstorm auf twitter ausgelöst) und in einer Partei durfte man nur nach Prüfung der Gesinnung und Erfüllen der Eintrittsvaussetzungen mitmachen.
Sorry, dass Internet hat vieles (auch zum Guten) verändert, aber es gab auch ein Leben vor dem Internet.
Und auch das Internet hat Licht- und Schattenseiten.
Das Politik Macht bedeutet - das ist dem letztlich feudalistischen System geschuldet, von wenigen die sich als "Elite" bezeichnen, und die IHRE Visionen umsetzen wollen -dabei sich die Macht "nehmen" die Visionen der vielen anderen letztlich nur beiseite zu schieben! Das muss keineswegs so sein - man muss nur von dem Selbstherrlichen Verständnis der sog. Eliten Abstand nehmen das deren "Visionen" etwas mit den "Visionen" der Menschen zu tun haben!
Macht über andere zu haben ist keineswegs etwas "gutes" - es ist eben nur der Wunsch anderen seine eigenen Vorstellungen aufoktruieren zu konnen - und das .. das kann man durchaus wieder abschaffen!
Lösungsszenarien haben immer eine Komplexität die letztlich die Fähigkeiten eines Individuums übersteigen das gesamte im Blick zu haben. Es gibt eben kein "richtigen oder falschen Ziele/Entscheidungen" - sondern ganze Entscheidungszenarien - und die sind so komplex das "einzelne oder wenige" diese überhaupt nicht überblicken können - sie nehmen einfach nur gerade die Lösung die vor ihrer Nasenspitze liegt, die SIE überblicken können, und alles andere fällt hintenherunter!2. Es geht nicht darum, ob die "Masse" klüger sein kann als einzelne Individuen, sondern darum, dass sie eventuell weniger Komplexität verarbeiten kann. Moderne Problemlösungen ...
Alleine schon das einbringen von vielen unterschiedlichen Sichtwinkeln erhöht aber die Anzahl der Betrachtungsweisen auf Probleme und Zielfindungen , es wird erstmal die Basis geschafft möglichst viele Aspekte des gesamten Problems zu erfassen , und sich nicht nur auf die Nasenspitze denke von wenigen zu konzentrieren!
Und genau das schafft erstmal die Basis dafür unter den vielen - sich möglicherweise ähnlichen Lösungen - die aber unterschiedliche Wertungen haben die für "alle am günstigesten" und auch akzeptiertesten herauszufinden. Etwas was die "Parteien-Oligarchie" prinzipiell überhaupt nicht kann!
Solche Systeme sind deshalb schon vorteilhafter, weil sie gleich zu Anfang nicht einfach das nächstliegende , sondern das was für alle am akzeptabelsten bevorzugen, die Frage der "revidierbarkeit" stellt sich da letztlich dann weitaus weniger .. als bei Nasenspitzen denke!
Wohl eher nicht - und was ist "normales parteiinternes Entscheidungsinstrument? Das Klassische - der Vorstand bestimmt?3. Wenn sich aus diesen Gründen die liquid democracy in ein normales parteiinternes Entscheidungsinstrument wandelt (vielleicht mit ein bisschen 2.0 oder 3.0-Flair aufgehübscht), werden ...
Gerade Liquid Democracy ist ja da vollkommen anders - das "normale Machtsystem der Parteien" hat dort keine bedeutung mehr, es kommt nicht mehr darauf an was der Vorsitzende oder treue Parteisoldaten sagen , sondern darauf in welche Richtung der Entscheidungsprozess aller geht!
Und die Realität, das ist immer die Realität der Menschen .. nicht die der Visionen von wenigen .. Die Struktur der klas. Parteien hält da inzwischen eher der Realität nicht mehr stand!
Mit diesem Artikel kann ich nicht ganz mitgehen, es stimmt zwar das sie anders sind, aber das auch nur zum Anfang, denn wenn sie wirklich echte politische, gesellschaftliche Arbeit machen wollen dann werden sie in vielen Teilen ihres noch jetzigen handeln umdenken müssen.
Man kann kaum Entscheidungen finden in dem alle mit dareinquatschen, es mag ja lustig sein, aber einer muss die Gruppe schon eine Führung geben und ihnen die Richtung weisen, sonst können sie nie zu einem dauerhaften Ergebnis kommen.
Transparents in der Politik ist schon angebracht, aber es kann nicht gleich die ganze Bevölkerung davon wissen was und wie man was vor hat, denn dann funken die politischen Gegner immer dazwischen.
Ich glaube nicht das anderer Parteien auf Dauer von diesen Leuten Angst bekommen müssen, es wird nur ein Strohfeuer sein, der allerdings auch dazu beitragen könnte das andere Parteien mal etwas ehrlicher und offerner werden, aber mehr nicht.
Und wer nun befürchten muss von der politischen Bühne zu verschwinden, weil die Piraten ihren Platz einnehmen könnten, der hat doch schon längst abgewirtschaftet.
Diese Piraten sind wirklich wie ihr Name schon sagt nur Piraten, denn sie haben gar nicht vor die Politik auf Dauer mitzuentscheiden, sie wollen nur mal etwas Krach machen und dann wieder von selbst verschwinden, so ungerfähr sagte es doch einst einer der Oberpiraten selbst.
HR
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