Essay: Einer von mir

CorbisSchriftsteller werden oft gefragt: Was in Ihrem Roman sind Sie selbst? Die Antwort: alles.

http://www.spiegel.de/dirk-kurbjuwei...-a-884664.html
  1. #1

    was ist das fuer ein Buch ?!

    es gibt Menschen die glauben alles was sie hoeren.
    es gibt auch Menschen die glauben alles was sie sehen.
    ein blinder kennt nur die toene, klaenge und geraeusche. (aber nicht die visuelle Welt - oder nur ein Teil davon )
    ein gehoerloser kennt nur die bilder, farben oder was es gibt. ( aber nicht die klaenge oder die Musik was es davon gibt - also hat er andere koerpergeraeusche mit seiner Stimme als ein Blinder )
    der Titel vom Buch wurde bereits verwendet fuer ein anderes Buch
    von Robert Harris als Deutsche Ausgabe ?!
    Wie lange gilt heute der Urheber-Rechtsschutz und der Schutz fuer die Buch-Autoren ?! Robert Harris Original-Titel war "the fear-index" . . .
    und dieses Buch "Angst" war die uebersetzung von Robert Harris bei welchem Verlag ?!
    Und jetzt wieder ein neues Buch mit dem Titel "Angst" ?!
    wieviele krimis braucht man um "Angst" zu beschreiben ?! - aber hoffentlich keine kugel ! bitte nicht sowas . . . das haben behinderte menschen erst recht nicht noetig !
  2. #2

    Gleichberechtigung

    Hmmmm...... wenn sich ein Spiegel-Author eine Schusswaffe zur Selbstverteidigung besorgt, dann wird dies im Spiegel als notwendiges Übel gesehen.
    Komisch - würde ein Sportschütze erwähnen, dass es für ihn auch sinnvoll wäre, eine Waffe zur Selbstverteidigung zu besitzen, würde der Spiegel wahrscheinlich in nicht sehr neutraler Art darüber berichten. Ist jetzt dieser Artikel als eine Art Sinneswandel zu verstehen oder wieder ein Beispiel für Quot licet jovi non licet bovi ?
  3. #3

    Bitte nochmal richtig lesen

    Zitat von Harry Callahan Beitrag anzeigen
    Hmmmm...... wenn sich ein Spiegel-Author eine Schusswaffe zur Selbstverteidigung besorgt, dann wird dies im Spiegel als notwendiges Übel gesehen.
    Komisch - würde ein Sportschütze erwähnen, dass es für ihn auch sinnvoll wäre, eine Waffe zur Selbstverteidigung zu besitzen, würde der Spiegel wahrscheinlich in nicht sehr neutraler Art darüber berichten. Ist jetzt dieser Artikel als eine Art Sinneswandel zu verstehen oder wieder ein Beispiel für Quot licet jovi non licet bovi ?
    Der Autor schreibt hier, dass er sich eben DAGEGEN entschieden hat eien Schusswaffe zu besorgen. Haben Sie den Artikel nicht richtig gelesen?
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schriftsteller werden oft gefragt: Was in Ihrem Roman sind Sie selbst? Die Antwort: alles.

    http://www.spiegel.de/dirk-kurbjuwei...-a-884664.html
    Aus eigener Erfahrung mit Telefonterror,zerstochenen Autoreifen,verbreiten von Gerüchten,Diebstahl und völliger Hilflosigkeit habe ich mir einst das Gewaltmonopol vom Staat zurück geholt. Ergebniss war eine verurteilung wegen Körperverletzung.Ob ich heute wieder so handeln würde sei dahin gestellt aber wer auf hilfe von Polizei und Justiz wartet der wartet leider oft vergebends.Wer eimal die Erfahrung gemacht hat ohne Pfefferspray (Empfehlung der Polizei)das Haus nicht mehr verlassen zu können,abends die Haustür zu kontrollieren und eine extra Garage fürs Fahrzeug anmieten zu müssen weiss vovon ich rede. Aber meine Verteidigungsstrategie hatte Erfolg auch wenn ich jetzt vorbestraft bin.
  5. #5

    Gewaltmonopoly

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schriftsteller werden oft gefragt: Was in Ihrem Roman sind Sie selbst? Die Antwort: alles.

    http://www.spiegel.de/dirk-kurbjuwei...-a-884664.html
    Eine faszinierende Geschichte, die offen lässt, in welcher Version die Öffentlichkeit darauf reagieren wird. Erkennt sich der angesprochene Leser als an der Geschichte Unbeteiligter, der lediglich im Buchladen einmal abdrückt, um sodann die Fiktion wieder zu verlassen, oder ist er selbst der Protagonist, der dem Autor in seinem unbewaffneten Schriftstellerleben auflauert? Wenn bei Dirk Kurbjuweit eine Schraube locker sein sollte, kann eine Knarre vielleicht wirklich helfen...
  6. #6

    Danke

    Danke für dieses Essay, bei dem es ha nicht um schießen oder nicht geht, sondern um Dichtung und Wahrheit,um Erinnern und Erzählen und das ewige Problem, wie ein Autor die Wirklichkeit abbilden kann, in Romanen, Reportagen oder Notizen auf Facebook. Es ist selten, dass man auf SPON sowas Erhellendes und Substanzielles liest. Danke.
  7. #7

    Wirklich gut geschrieben

    ...und ein interessanter Artikel dazu. Mich macht er neugierig auf Bücher von diesem Autor.
  8. #8

    wow, sehr gut geschrieben

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schriftsteller werden oft gefragt: Was in Ihrem Roman sind Sie selbst? Die Antwort: alles.

    http://www.spiegel.de/dirk-kurbjuwei...-a-884664.html
    selten ist es einem Autor gelungen, über das Schreiben, die Arbeit als Schriftsteller, so brilliant zu referieren. Chapeau.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schriftsteller werden oft gefragt: Was in Ihrem Roman sind Sie selbst? Die Antwort: alles.

    http://www.spiegel.de/dirk-kurbjuwei...-a-884664.html
    Wunderbarer Artikel und eine nachdenkliche Antwort auf eine immer aktuelle Frage an Autoren und andere Menschen mit Phantasie. Danke