DPADas Verfassungsgericht billigt Deutschlands ESM-Engagement, die EZB kauft notfalls Staatsanleihen, und in Holland gewinnt eine Pro-Euro-Partei die Wahl: In der Euro-Krise entspannt sich die Lage etwas. Profiteure sind Italien und Irland - sie können sich zu deutlich geringeren Zinsen Geld leihen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...855624,00.html
Die ökonomischen Ungleichgewichte, resultierend aus den völlig verschiedenen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeiten, bleiben weiterhin bestehen. Innerhalb der Eurozone wurden von den Leistungsbilanzüberschussländern ein positiver Saldo in Höhe von 274 Milliarden EUR erzielt, von den LB-defizitländern ein negativer Gesamtsaldo in Höhe von 280 Milliarden Euro, sodass sich für die gesamte Eurozone ein negativer Gesamtsaldo in Höhe von 6 Milliarden Euro ergibt.
Gerade diese ökonomischen Ungleichgewichte sind für die Eurozone ein großes Problem. Ein weiteres Indiz sind die steigenden Target 2 Salden, gerade der irische und italienische Saldo ist neben dem spanischen beachtlich. Und daran ändern auch die erfreulichen Refinanzierungsmöglichkeiten der Staaten nur wenig.
http://www.dbresearch.de/PROD/DBR_IN...hen+wir%3F.pdf
Sie brauchen nichts zu vermuten, dafür gibt es ja reale Zahlen: tatsächlich sind die hauptsächlichen Zahler in der EU aber neben D vor allem Frankreich und Italien. Und wenn Irland und Italien weniger Zinsen zahlen, heisst das eben nicht, dass diese durch jemand anders gezahlt werden müssen. Das ist absoluter Blödsinn!!! Die Zinsen sind ja keine Schulden!
2,75% zahle ich doch auch wenn ich ein Haus finanziere oder mir einen TV auf Kucki kaufe, das Problem ist immer noch die Schuldenmacherei. Unsere Infaltion ist diesen Monat bei über 2%. Ganz einfache Rechnung wer das bezahlt, oder? Und die Frage der unterschiedlichen Leistungsfähigkeiten der Ökonomien ist immer noch nicht geklärt. Man muss das alles auf jeden Fall im Auge behalten.
die zeche zahlen hoechstens die einwohner italiens und irlands!
es geht um die zinsen die die schatzbreife bringen - an investoren, banken, versicherungskonzerne und wohl ein grossteil davon eu-fremde investoren. soll es etwa aus deutscher sicht korrekt sein, dass diese spekulanten mehr zinsen bekommen als gerechtfertigt? und dann italien wirklich zahlungsunfaehig wird, weil es von der zinslast erdrueckt wird? wo soll denn da der sinn sein, italien ist immerhin eu-nettozahler. das sollten die herren der herummaul-fraktion mal beruecksichtigen.
Sie haben absolut recht. Wann kapiert es mal die Politik? Die können machen was sie wollen aber die Wettbewerbsfähigkeit wird durch immer mehr Geld und niedrige Zinsen auch nie wieder hergestellt. Schwache vor allem südliche Vokswirtschaften müssen ab und zu ihre Währung abwerten können, nur dann haben die Chancen im Wettbewerb und können noch eigene Produkte exportieren.
Das sagten viele Ökonomen und Professoren