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Eskalation der Kämpfe: 120.000 Syrer flüchten vor dem Bürgerkrieg
DPADie Gewalt eskaliert in Syrien, Aufständische und Regimetreue liefern sich heftige Gefechte um Aleppo und Damaskus. Nach Angaben der Uno sind bereits 120.000 Flüchtlinge in den Nachbarländern registriert, die Dunkelziffer ist hoch. Nun zieht sich offenbar auch die Uno-Beobachtertruppe zurück.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...846308,00.html
- #1 25.07.2012 11:55 von
Bürgerkrieg.
Endlich nennt man das Kind beim Namen. - #2 25.07.2012 12:12 von
Dieser Bürgerkrieg...
... geht uns nichts an! Da sollten wir uns jedenfalls nicht einmischen, denn wer ist in diesem Fall der "Gute" und wer ist der "Böse"? Nur einseitig auf Assda herumzuhacken ist zu einseitig, denn hinter dem Aufstand ist kein Ruf nach einer Demokratie zu erkennen, sondern vielmehr der Ruf zur Errichtung eines sogenannten "Gottesstaates"! Die syrischen Gesellschaft wird sich in zukünftig damit beschäftigen müssen, wie sie nun mit den Schlächtern in ihrem Kreis umzugehen hat. Vermutlich wird die Abrechung wohl nicht dem entspechen, was man hierzulande "Rechtsstaatlichkeit" nennt, aber da ist ein anderes Thema und wird hier bestimmt noch an andere Stelle in SPON leidenschaftlich diskutiert werden!
- #3 25.07.2012 12:28 von
....geht uns nichts an?!?
Es geht hier nicht um Gut oder Böse, es geht um grundlegende Prinzipien des Humanismus. Assads Regierung hat (hatte) seit ein Jahr und mehr die Möglichkeit gehabt die Gewalt abzuschwören und zu verhandeln. Aber er wollte erstmals Fakten schaffen und jetzt hat er seine Fakten.
- #4 25.07.2012 12:33 von
Eine wesentlich balanciertere Berichterstattung verglichen mit vorherigen Artikeln. Man kann nur hoffen, dass die Aufständischen den politischen Weg beschreiten und sich unter internationaler Vermittlung auf diese Weise Gehör verschaffen. Dieser Bürgerkrieg kennt nur Verlierer.
- #5 25.07.2012 12:35 von
Warum nur die halbe "Wahrheit"
Es gab auch Tote unter den türkischen Fahrern.
Warum kann Spon dieses nicht schreiben?
Traut es den türkischen zeitungen nicht?
Oder weil die "Rebellen " es nicht verifiziert haben?
So etwas nennt man einseitige Berichtserstattung oder auch offensichtliche Unterstützung einer Kriegspartei. - #6 25.07.2012 12:37 von
Und ihr denkt es geht um einen Diktator
"Man kann nur staunen über das Ausmaß an fast schon sträflicher Naivität oder auch nur schlichter Ignoranz, das viele Beurteiler der Syrien-Krise an den Tag legen, vor allem, wenn es darum geht, die Hintergründe für das zähe Tauziehen im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zwischen Amerika und den westlichen Mächten einerseits, Russland und China andererseits aufzuhellen. Folgt man der Darstellung des Konflikts in weiten Teilen der westlichen Welt, dann scheint es sich lediglich um die Frage zu handeln, ob es gelingt, die syrische Bevölkerung von einem blutigen Diktator zu befreien. Vor allem in Deutschland scheint die Unkenntnis, mit der diese Auseinandersetzung derzeit diskutiert wird, grenzenlos zu sein - bis hin zu einer angeblichen, allerdings nicht bestätigten Anfrage an die russische Regierung, ob sie bereit wäre, Assad im Falle seines Sturzes in Russland Asyl zu gewähren.
Dabei geht es um vollkommen andere Probleme. Die Konfliktlinien verlaufen dort, wo sie von fast allen deutschen Beobachtern nicht einmal mehr wahrgenommen werden, und zwar vor allem deshalb, weil man in unserem Land verlernt hat, in weltpolitischen und geostrategischen Kategorien zu denken. Ob die Syrer, in weltpolitischer Sicht gesehen, derzeit oder künftig von einem Diktator aus dem Hause Assad, von einer demokratischen oder sich als demokratisch inszenierenden Regierung oder auch von einem radikal muslimischen Regime regiert werden, ist aus der Perspektive geostrategischer Erwägungen zuerst einmal gleichgültig."
Syrien: Und ihr denkt, es geht um einen Diktator - Feuilleton - FAZ - #7 25.07.2012 12:44 von
Irrtum
@freigeist
Wir leben in Zeiten wo Menschenrechtsverbrechen welche staalich sanktioniert sind nicht mehr hingenommen werden. Es ist unerheblich ob am Ende eine lupenreine Demokratie wie in Russland in Syrien entsteht oder eher eine Interessendemokratie. Das haben die Syrer allein zu entscheiden in freien, demokratischen Wahlen die den Namen verdienen. Denn schon zwei Generationen haben keine Ahnung was es mit der üblichen Papierfaltzeremonie eigentlich auf sich hat. Wenn Sie die fehlende Demokratiefähigkeit der Opposition kritisieren, dann vergessen Sie nicht zu schreiben wer dafür verantwortlich ist. Despoten wie die Assads kommen nicht wie Manna vom Himmel, noch wird man sie mit Sonntagsreden wieder los. Es geht uns sehr wohl etwas an wenn Assad die Familientradition der Gewalt fortsetzt. Nur noch ein Hinweis, ich kenne kein Konzept eines "Gottesstaates" im islamischen Kontext, das ist wenn überhaupt eine christliche Vorstellung( Machiavelli) , und zu Recht kann man nur den Vatikan als eben solches bezeichnen. - #8 25.07.2012 12:53 von
presse
unsinn, dort sterben täglich viele, sehr viele menschen, der spiegel kann sich nicht mit jedem einzelnen beschäftigen.
die türkei wird sich mit den vorfällen auseinandersetzen genauso wie mit dem abschuss eines ihrer kampf-jets.
das gejammere der assads-fan über eine angeblich nicht ausgewogene berichterstattung ist heuchelei, sie können in einem freien land andere leselektüre wählen, z.b. das neue deutschland oder die national-zeitung. - #9 25.07.2012 12:59 von
Die müssen sich nicht zusammenraufen
die müssen rot anlaufen, laut bekennen, daß sie am liebsten die Demokratie ganz abschaffen wollen und das passive Wahlrecht lebenslang entzogen bekommen.
Wir machen uns Gedanken, daß Migranten aus allen Herren Ländern die Demokratie nicht ausüben und unterstützen können. Die größte Gefahr geht jedoch von unseren Volksverrätern aus.
Die seit Jahren praktizierte Methode "wir machen mal, wie es uns gefällt, vielleicht haben wir ja Glück und kommen durch damit" gehört umgehend bestraft.
Das Brechen der Maastricht- und Lissabon-Verträge, sowie die unsäglichen sogenannten Rettungsschirme lassen grüßen.
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