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Erziehungsfreie Zonen: Die Monster anderer Eltern

Darf man fremde Kinder tadeln, wenn sie sich daneben benehmen? Nein, lautet häufig die Antwort. Denn Erziehung gilt zunehmend als intime Angelegenheit - mit abstrusen Folgen. Kinder brauchen Grenzen, meint dagegen*Frank Patalong. Und die sollten nicht nur die eigenen Eltern setzen.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...756703,00.html
  1. #1

    .

    ich kenn das auch so aus Italien und Spanien die Menschen dort sind sehr kinderfreudlich aber es wird einfach erwartet, dass die Kinder gut erzogen werden, da achtet auch die ganze Familie drauf und es gibt für die Eltern nichts peinlicheres als schlecht erzogene Kinder kein Kind dort würde sich wie hier oft gesehen im Supermarkt auf den Boden werfen und brüllen.
  2. #2

    ...

    Es geht ja nicht nur darum, sich unhöftlich verhaltende Kinder in ihre Grenzen zu verweisen. Man darf noch nicht mal freundlich und normal mit einem Kind sprechen, sofort erntet man strenge Blicke und die Eltern, in der Regel die Mutter, mischt sich umgehend in das Gespräch ein. Fragt man das Kind etwas, antwortet die Mutter. Wie soll so ein normales soziales Klima entstehen. Das Signal an die Kinder: ich bin kein eigenständiges Wesen, sondern meine Eltern sind der einzige Bezugspunkt nach außen. So lernen die Kinder auch keinen Respekt vor anderen Menschen.
  3. #3

    ---

    Dies ist doch nur die Ernte, dessen Saat in den 70er und 80er Jahren ausgebracht wurde.
  4. #4

    Natürlich

    Meine Kinder haben öfter Besuch von Schulfreunden. Für diese gelten dann die gleiche Regeln wie für meine Jungs. Da unterscheide ich nicht. Und meinen Ansagen wird Folge geleistet. Ansonsten gibt es Sanktionen. Sowohl für meine Kinder als auch für die Gastkinder.
    Und es funktioniert.

    Und wenn ich unterwegs bin und fremde Kinder verhalten sich nicht korrekt dann schreite ich ein. Auch bei mir fremden Kindern. Auch wenn die Eltern daneben stehen.
    Einmischen ist erlaubt.
    Anfassen nicht.
  5. #5

    Ein furchtbarer Artikel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Darf man fremde Kinder tadeln, wenn sie sich daneben benehmen? Nein, lautet häufig die Antwort. Denn Erziehung gilt zunehmend als intime Angelegenheit - mit abstrusen Folgen. Kinder brauchen Grenzen, meint dagegen*Frank Patalong. Und die sollten nicht nur die eigenen Eltern setzen.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...756703,00.html
    Ein furchtbarer Artikel.Schlimmer können Vorurteile als Journalismus getarbt nicht verbreitet werden.
    Allein dieser Satz
    "Wir halten die Klappe, wenn Kinder öffentlich zu Monstern mutieren, und beschweren uns, wenn sie sich normal verhalten."
    zeigt für mich deutlich wie voreingenommen der Autor gegenüber Kindern ist.Kinder als "Monster" zu bezeichen,kommt der Geschechte vom Wechslebalg sehr nahe.Ich fürchte mich vor menschen die einen solch verzerrten Blick auf KInder haben.
    Das es auch bei Kindern notwendig ist seine eigenen Grenzen zu kennen und sich entsprechend zu verhalten ist für mich nachvollziebar.
    Der Arktikel geht ein weiteres mal nicht auf die Ursachen des Verhaltens der Kinder ein.Es wird nicht die Frage gestellt wie es dazu kommen konnte,das das Mädchen so sehr nach Bonbons schreit,oder das der Junge den Mann tritt.So entsteht ein klischeehaftes Bild,bei der es darum geht das Kind masszuregelen und alles tieferliegende wird ausser acht gelasen.Eine sehr oberflächliche Sichtweise.Ein Artikel der sicher nicht hilfreich ist wenn es um Verständnis für Kinder geht,der aber gängigen Vorurteilen entsprechen dürfte.
  6. #6

    offen und ehrlich

    Alles Bullshit! Die Gesetze setzen die Leitplanken für das gemeinschaftliche Zusammenleben! Solange sich das Verhalten innerhalb dieses Bereichs bewegt muss es akzeptiert werden. Ausserhalb dessen ist es ein Fall für die Polizei oder das Jugendamt!

    Offen gesagt möchte ich nicht, dass andere Menschen ihre persönlichen Weltsichten und Normen auf meine Kinder übertragen. Es ist mir gleich ob dies religiös, politisch oder individuell motivierte Ansichten sind.

    Niemand ausser mir und meiner Familie trägt die Last meine Kinder zu kleiden, zu nähren und auf das Leben vorzubereiten, also sollten alle die nichts dazu beitragen Abstand davon nehmen meinen Kindern ihre Werte vermitteln zu wollen und sie erziehen zu wollen.
  7. #7

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Darf man fremde Kinder tadeln, wenn sie sich daneben benehmen? Nein, lautet häufig die Antwort. Denn Erziehung gilt zunehmend als intime Angelegenheit - mit abstrusen Folgen. Kinder brauchen Grenzen, meint dagegen*Frank Patalong. Und die sollten nicht nur die eigenen Eltern setzen.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...756703,00.html
    Kinder brauchen keine Erziehung. Sie brauchen Respekt und Liebe, einen Umgang auf Augenhöhe und Hilfen. Dazu gehört auch, dass sie erfahren, wo Grenzen sind. In erster Linie sollen die Eltern die Kinder dabei unterstützen, ihre Grenzen zu erkennen. Aber auch jeder andere kann einem Kind sagen, wenn es seine Grenzen überschreitet, nämlich dann, wenn er selber betroffen ist.
  8. #8

    Danke!

    Herzlichen Dank, dieser Artikel bringt auf den Punkt, was mich spätestens seit der Geburt meines ersten Kindes massiv beunruhigt an der deutschen Gesellschaft. Ich als Vater zweier Kinder bin jedem Erwachsenen dankbar, wenn er mein Kind gerechtfertigt zurechtweist. Szenen wie die von Ihnen beschriebenen habe ich selbst auch schon allzu oft erlebt.
  9. #9

    gegen titelzwang

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Darf man fremde Kinder tadeln, wenn sie sich daneben benehmen? Nein, lautet häufig die Antwort. Denn Erziehung gilt zunehmend als intime Angelegenheit - mit abstrusen Folgen. Kinder brauchen Grenzen, meint dagegen*Frank Patalong. Und die sollten nicht nur die eigenen Eltern setzen.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...756703,00.html
    Wenn sich ein fremdes Kind danebenbenimmt bekommt es von mir auch die Konsequenzen. Dann darf es halt nicht bei mir zu Besuch sein. Wenn ein Kind auf offener Strasse nen Erwachsenen anspuckt, kriegt es eine gescheuert, was denn sonst?

    Wir kranken immer noch an der ideologisch motivierten antiautoritären Erziehung durch unsere Schulen. Schüler haben mittlerweile mehr Angst vor ihren Mitschülern als vor Lehrern, Lehrer werden zusammengeschlagen oder sogar erstochen. Es wäre gut wenn die Diskussion wie in vielen anderen Bereichen den 'Experten' aus der Hand genommen würde & wieder von den Eltern geführt würde.


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