DPAEltern haben ab 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz - doch vielerorts fehlen Erzieher. Die Städte und Gemeinden wollen nun ungelernte Hilfskräfte einstellen. Der Kinderschutzbund spricht von einem "katastrophalen Vorschlag".
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...835395,00.html
Der Kinderschutzbund hat nicht alle T.............im Schrank, respektive übertreibt mal wieder maßlos.
Kita. Bedeutet x bis max 3 Jahre.
In den ersten beiden Jahren geht in erster Linie füttern, sauber halten, anziehen, ausziehen, bespassen, beschäftigen usw.
Wenn man das jeder Mutter zutraut, warum dann nicht auch Leuten, die sich dafür freiwillig melden, und aufgrund des sozialen Backgrounds auch geeignet erscheinen.
Die Probezeit wird sicher reichen, um die Spreu vom Weizen zu trennen.
Meine Frau ist Erzieherin, und wird seit einigen Jahren von einem befristeten Vertrag zum anderen übergeleitet...nach der zweiten Verlängerung ist dann i.d.R. Schluss, und es geht weiter zum nächsten AG. Dabei ist es keineswegs einfach, als Erzieherin einen neuen Job zu finden, da viele AGs nicht bereit sind, Tariflohn zu zahlen, und sich anstatt für eine Erzieherin, lieber für eine billigere Kinderpflegerin oder Berufsanfängerin entscheiden. Werden nun als "Übergangslösung" Hilfskräfte eingesetzt, so ist für mich abzusehen, dass aus der Ausnahme die Regel werden wird...das heißt, dass man es künftig als Erzieherin noch schwieriger haben wird, da die Jobs dann lieber mit billigen Arbeitsdrohnen- in diesem Fall sog. "Hilfskräften" besetzt werden.....
Kein Mensch würde seinen Porsche einer ungelernten Hilfskraft anvertrauen. Der Erziehermangel resultiert meiner Meinung nach aus der schlechten Bezahlung und dem schlechten Image eines der wichtigsten Berufe. In Deutschland werden nur Menschen gesellschaftlich anerkennt wenn sie ein in Euro zu messendes Bruttosozialprodukt erbringen. Was für ein Wahnsinn. Und was sind das für Mütter, die da mitspielen?
Es scheint nicht zu gelingen, die Rechtsanspruchskosten durch ein Betreuungsgeld zu verringern und das Erzieherdefizit zu minimieren. Also müssen sogenannte "ungelernte Hilfskräfte" integriert werden.
Wieder ein Beispiel dass es nicht daran liegt dass Arbeit fehlt, sondern an der Bereitschaft bzw. der Möglichkeit Arbeit entsprechend zu belohnen.
Es ist schon komisch. Wir werden jedes Jahr produktiver. D.h. wir brauchen jedes Jahr weniger Aufwand für dieselbe Menge an Produkten und Dienstleistungen, aber trotzdem bleibt scheinbar weniger zum Verteilen.
Das konnte doch keiner ahnen, dass jetzt aus heiterem Himmel Erzieher gebraucht werden. Das Gesetz ist ja erst ein paar Jahre alt!
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Es ist ja schon eine Leistung, das in Fachschulen ausgebildete Erziehrinnen in den Kindergärten arbeiten dürfen, wo "Frauen" doch qua Genaustattung zur Brutpflege berufen sind :-((((
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Bestimmt wird die Herdprämie an das"freiwilliges" ableisten von Pflichtstunden in der Kita gekoppelt oder HarzVI Mtter werden als ein Eurokräfte eingesetzt.
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Dann werden DIE doppelt belohnt. Keine Herdprämie und dann noch arbeiten dürfen für einen "sozialen" Zweck! :-(((
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Man/FRAU ist mir schlecht bei diesem Gewurstel!
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"Kinder sind unsere Zukunft und für frühkindliche Bildung ist uns nicht zu teuer" (O-Ton Bundesregierung!)
Leider nur in Sonntagsreden und so lange es nicht kostet !
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Brummende Gruesse
Sikasuu