Von den Mitarbeitern wird wohl erwartet, daß sie sich diesen Raum in ihrer Freitzeit schaffen. Eine Studie - interessanterweise mit handfesten Bauarbeitern auf einer österreichischen Großbaustelle - zeigt, welche Effekte auf Unfallhäufigkeit und Krankenstand mit scheinbar geringem Aufwand möglich sind. Die Studienergebnisse sind hier zusammen gefaßt:
http://www.liebe-zur-erde.eu/eurythm...eitsplatz.html
Interessant sind dabei auch die Erfahrungen der Bauarbeiter, die mit körperschonenden Arbeitsweisen (!!) einerseits, mit Herz-Kreislauftraining andererseits (hier: Eurythmie) betreut wurden. Daß z.B. unter diesen Eingriffen das soziale Klima sich wesentlich verbessert hat, man beim Arbeiten mehr einander zuarbeitet und z.B. auch besser wahrnimmt, wo der andere gerade steht und was der tut. Für die Bauleute war das der wesentliche Faktor dafür, daß z.B. die Unfälle von 5% pro Jahr auf 0 zurück gegangen sind. Auch die Regenerationsfähigkeit wurde deutlich besser bei denen mit mehr Eurythmieepochen (Herz-Kreislauftraining).
Meiner Ansicht nach sind die sozialen Effekte durchaus auf andere Berufe übertragbar.