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Erweiterte Realität: Die Wikipedia kommt ins Museum

Interaktive Infotafeln:*Mit dem*Code-System QRpedia lassen sich Ausstellungsgegenstände mit Wikipedia-Artikeln verlinken - aufgerufen werden*diese automatisch in der Sprache des Benutzers.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...790436,00.html
  1. #1

    Wenn schon erweiterte Realität, dann bitte richtig

    Betreff VERSCANNUNG DER WELT:

    Wäre es (statt Etikettierung mit Codes, die das Gefühl von Barcodes im Supermarkt geben - auch wenn sie anders aufgebaut sind) denn nicht sinnvoller, gleich die Kunstwerke als eindeutige Objekte zu verwenden, um diese zu erkennen (wie es beispielweise Google bei Goggles tut) und dann die Kontextinfos abzurufen?

    So spart erspart sich das Museum nicht nicht nur Arbeit, sondern vor allem die Erniedrigung des Kunstobjekts auf ein digitales Musteretikett.

    Einfach Kamara des Smartphone auf das Objekt halten und die ermittelten Kontextinfos ablesen. Das wäre nicht nur technisch eleganter, sondern ist - besondes bei so eindeutigen Objekten wie in Museen - auch heute bereits möglich.
  2. #2

    Zitat von atomkraft nur inder sonne Beitrag anzeigen
    nicht sinnvoller, gleich die Kunstwerke als eindeutige Objekte zu verwenden, um diese zu erkennen (wie es beispielweise Google bei Goggles tut) und dann die Kontextinfos abzurufen?
    Netter bestimmt, einfacher (für die die Maschine) bei weitem nicht. Der Scanner hätte grosse Probleme das Foto zu erkennen und dann der korrekten URL zu zuordnen. Die Fehlerrate aufgrund des Rauschens ist einfach zu hoch, als das es zuverlässig funktionieren würde. Bei den Google Goggles ist das vielleicht hinnehmbar, da es eher ein Spielzeug ist, Museumsbesucher würde das aber eher frustrieren.
  3. #3

    Ach ja..

    Zitat von atomkraft nur inder sonne Beitrag anzeigen
    Betreff VERSCANNUNG DER WELT:

    Wäre es (statt Etikettierung mit Codes, die das Gefühl von Barcodes im Supermarkt geben - auch wenn sie anders aufgebaut sind) denn nicht sinnvoller, gleich die Kunstwerke als eindeutige Objekte zu verwenden, um diese zu erkennen (wie es beispielweise Google bei Goggles tut) und dann die Kontextinfos abzurufen?

    So spart erspart sich das Museum nicht nicht nur Arbeit, sondern vor allem die Erniedrigung des Kunstobjekts auf ein digitales Musteretikett.

    Einfach Kamara des Smartphone auf das Objekt halten und die ermittelten Kontextinfos ablesen. Das wäre nicht nur technisch eleganter, sondern ist - besondes bei so eindeutigen Objekten wie in Museen - auch heute bereits möglich.
    ..und wie wollen Sie das bei gleichartigen Objecten wie zum Beispiel dem Stoertebecker Schaedel bewerkstelligen. Der gleicht anderen Schaedel. Anderes Beispiel: Las Vegas mit seinen Nachbauten beruehmter Bauwerke. Vielleich will ich etwas ueber den Nachbau wissen und nicht ueber das Original. Und was, wenn das Object noch gar nicht als Bild das Internet erreicht hat, aber text vorliegt. Und ich glaube nicht, dass das Kunstobject sich erniedrigt fuehlen kann, das koennen nur lebende Wesen
  4. #4

    Deutsche Museen und web 2.0

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Interaktive Infotafeln:*Mit dem*Code-System QRpedia lassen sich Ausstellungsgegenstände mit Wikipedia-Artikeln verlinken - aufgerufen werden*diese automatisch in der Sprache des Benutzers.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...790436,00.html
    Ich war vor kurzem in Dresden in der Gemäldegalerie Alte Meister (http://de.wikipedia.org/wiki/Gem%C3%...e_Alte_Meister) und wollte mich über die Sixtinische Madonna (http://de.wikipedia.org/wiki/Sixtinische_Madonna) schlauer machen.

    Das Wachpersonal kam sofort auf mich zu und nötigte mich, dass ich mein Iphone sofort ausschalte. Erklärungen was ich da machte waren zwecklos.

    Deutsche Museen müssen sich an das web2.0 Zeitalter noch sehr gewöhnen!


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