Erstes Treffen von Hollande und Obama: Gemeinsam gegen die Euro-Krise

APEs war das erste Treffen von Barack Obama mit dem neuen französischen Präsidenten François Hollande. Kurz vor dem G8-Gipfel zeigten die beiden Staatschefs große Gemeinsamkeiten - vor allem bei den Plänen zur Bekämpfung der Euro-Krise.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...833909,00.html
  1. #1

    Gemeinsam gegen die Wirklichkeit

    Im Artikel heißt es:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Sozialist ist gegen den von seinem Vorgänger und der deutschen Bundesregierung verfochtenen strikten Sparkurs in Europa und fordert eine staatliche Förderung des Wirtschaftswachstums. [/url]
    Dabei sind die Ausgaben unter Sarkozy weiter hochgegangen. Von Sparen keine Spur. Siehe zum Beispiel die Grafik in diesem Artikel:

    Eine bescheidene Frage an Herrn Hollande | Freisinnige Zeitung
  2. #2

    Ausgeben ist gut, sparen ist böse

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war das erste Treffen von Barack Obama mit dem neuen französischen Präsidenten François Hollande. Kurz vor dem G8-Gipfel zeigten die beiden Staatschefs große Gemeinsamkeiten - vor allem bei den Plänen zur Bekämpfung der Euro-Krise.

    Antrittsbesuch von Hollande bei Barack Obama - SPIEGEL ONLINE


    so einfach ist es aber nicht. An Scheinheiligkeit ist die Besorgnis der Amis um den Euro nicht zu überbieten.
    Gemeinsam mit den - ach so fairen- Rating Agenturen wird die Destabilisierung ganzer Staaten in Europa betrieben.

    Da wo es nicht funktioniert (Deutschland) will man diese zu mehr Mehrausgaben - auch Wachsum genannt - gerne auch auf Pump, animieren.
    Und wenn Deutschland sich bockig anstellt, wird auf seine Aufgabenstellung, im Rahmen der UN, der Erfüllung aller Pflichten an der Seite der US Partner, gemahnt. Im Vordergrund natürlich Kostenbeteiligung und manpower an vorderster Front.

    Merkel - sei stark und lass Dich nicht einlullen
  3. #3

    Krise

    Krisen kann man normalerweise überwinden. Was wir hier weltweit erleben, von einer Krise in die nächste. Ich sehe keine Lösung am Horizont.
  4. #4

    Niemand hatte und hat die politische Regierungsabsicht zu sparen ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ... vor allem bei den Plänen zur Bekämpfung der Euro-Krise.
    .... weder in D., F., US of A, oder sonstwo im westlichen "Werteverwertungssystem".

    Auch die Bundeshosenanzugsregierung und Bundesreichstagsabnickkoalition sind dazu keine Ausnahme, insb. wenn es um ihre hoechtseigenen Einnahmen, also ganz souveraen erhoehte Diaeten geht, und damit bzgl.Antisparmassnahmen mutig voran geht.
    Gut, dass sei "peanuts", aber solange andere bezahlen muessen, da sackt man gerne ein, da haut man halt gerne raus. Und noch lieber gleich und dazu auch den Bimbes, den man als Bundesbimbesoberraushautruppe noch nicht einmal 'il conto' hat, noch je haben wird. Denn die nachfolgenden Generationen haben die gleich mit enteignet.

    Klar ist, bei der Megaverschuldung, auch D's, das 'Sparen' gar nicht drin ist. Wie sollte das auch gehen. Was geht, sind Ausgabenkuerzungen und Neuverschuldungseindaemmungen.
    Aber selbst im Wirtschaftshype- und Supersteuereinkommensland D. steigt die Staatsverschuldung. Und, Obamallande, die Neue Internationale, wollen nun erst recht die Schleusen der Fremdfinanzierung ihres Verschuldungswachstums mittels Topverschuldungswachstum fuer Wolkenkuckucksheimbauten oeffnen?

    Obamallande, da haben sich zwei Strohfeuerexperten getroffen. Und das Stroh fuer ihre Pyromanien, klauen sie sich dann von den Feldern der anderen, oder wie?
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war das erste Treffen von Barack Obama mit dem neuen französischen Präsidenten François Hollande. Kurz vor dem G8-Gipfel zeigten die beiden Staatschefs große Gemeinsamkeiten - vor allem bei den Plänen zur Bekämpfung der Euro-Krise.

    Antrittsbesuch von Hollande bei Barack Obama - SPIEGEL ONLINE
    Ich fände es zielführender und mutiger, wenn sich beide mal, nur um ihr eigenes Land kümmern würden, als um ganz Europa.

    Es ist eine Anmaßung so zu tun, als könnten die USA, oder Frankreich etwas lösen, was sie seit Jahrzehnten verursachen, aber vielleicht können sie mal ein gemeinsames Ziel suchen. Zum Beispiel Demokratie und Frieden im eigenen Land. Beenden der Ausbeutung der eigenen Bevölkerung, zum Nutzen von Wirtschaftsverbrechern. Das sind zwar keine großen Ziele, aber mal ein Anfang, danach könnten sie versuchen, Freunde zu überzeugen, auch so etwas in Angriff zu nehmen.

    Allerdings sind die beiden Führer in F und den USA schon zu alt, um Ergebnisse zu sehen;o).

    MfG. Rainer
  6. #6

    Europa schafft sich ab?

    Am Dienstag kommt ein neues Buch von Sarrazin in den Handel: "Europa braucht den Euro nicht."

    Vielleicht wird Angela Merkel dieses Buch lesen und auf die Idee kommen, Deutschland aus der Eurozone herauszuholen. Was wird dann Francesco Hollande machen?
  7. #7

    Warum wollen Obama und Hollande so dringend Wirtschaftswachstum?

    Die Privatleute werden in den USA und England mit ihren
    Schuldenproblemen ganz allein gelassen.
    Die Banken erhöhen denen einfach die Zinsen und den
    überschuldeten einfachen Bürgern und kleinen Gechäftsleuten
    droht die Zahlungsunfähigkeit.

    Die Staaten können nicht helfen, weil sie von Sparpolitik und Rezession geplagt, nicht mehr genug Geld haben,
    um die Mittelschicht zu unterstützen.

    Nur wenn die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs käme,
    könnte die Not der kleinen Leute verringert und erleichtert werden.
    Eine Verbesserung für die Kleinen ist aber nicht absehbar.
    Das wird leider noch länger, voraussichtlich noch mehrere Jahre dauern.
  8. #8

    10.491.342.500.000 Euro Schulden

    Zitat von hugahuga Beitrag anzeigen
    so einfach ist es aber nicht. An Scheinheiligkeit ist die Besorgnis der Amis um den Euro nicht zu überbieten.
    Gemeinsam mit den - ach so fairen- Rating Agenturen wird die Destabilisierung ganzer Staaten in Europa betrieben.

    Da wo es nicht funktioniert (Deutschland) will man diese zu mehr Mehrausgaben - auch Wachsum genannt - gerne auch auf Pump, animieren.
    Und wenn Deutschland sich bockig anstellt, wird auf seine Aufgabenstellung, im Rahmen der UN, der Erfüllung aller Pflichten an der Seite der US Partner, gemahnt. Im Vordergrund natürlich Kostenbeteiligung und manpower an vorderster Front.

    Merkel - sei stark und lass Dich nicht einlullen

    Das sind die gemeinsamen Schulden der europaeischen Regierungen, 82,5% des Bruttosozialproduktes.

    In den Augen der meisten halbwegs ernsthaften Buchhalter ist das ein Zahl welche kein grosses Vertrauen erwecken kann, ganz unabhaengig von der Nationalitaet der Ratingsagenturen.

    Ausserdem hat China eine eigene Ratingsagentur - Dagong, und die gibt den europaeischen Staaten im allgemeinen schlechtere Noten.

    Das Euro Problem und das europaeische Finanzproblem ist
    Made in Euroland und Made in Europe.
  9. #9

    Zurueck zu 1944/45/46

    Zitat von ritotschka Beitrag anzeigen
    Krisen kann man normalerweise überwinden. Was wir hier weltweit erleben, von einer Krise in die nächste. Ich sehe keine Lösung am Horizont.
    Die Debatte wie man mit den deutschen Staatsschulden umgeht und der Geldmenge welche durch die Besoldung der Besatzungmaechte in deutschem Geld entstand, gab es um diese Zeit grosse Debatten. Frankreich und die Sovietunion wollten die Zinszahlungen auf Reichsmarkschulden aussetzen, damit mehr Geld fuer die Bezahlung der Besatzungstruppen zur Verfuegung stand.

    Aber eine Loesung um das ueberfluessige Geld aufzusaugen war ein kuenstliche Inflation von bis 300 %, welche in erster Linie durch rabiate Preiserhoehung von Rohstoffen wie Kohle usw hervorgerufen werden sollte.
    Am Ende kam die 1 zu 100 Abwertung und die D Mark.
    Was kann man davon lernen?