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Erster Körperscanner im Test: Innenminister im Fischtank

Countdown für den Körperscanner: Auf dem Hamburger Flughafen sind die ersten Geräte mit Millimeterwellentechnologie in den Testbetrieb gegangen. Bei der Einweihung durch Bundesinnenminister Thomas de Maizière präsentierten sich die Hightech-Kabinen jedoch noch mit Kinderkrankheiten.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...719792,00.html
  1. #1

    Denglisch ist häßlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fischtank? Fischtank? Vielleicht sollte man SPON-Autoren erstmal einer De-Denglischifizierung unterziehen. "Fish tank" ist immer noch ein amerikanisches Wort, das immer noch als "Aquarium" übersetzt wird.
  2. #2

    Körperscanner ?

    Bisher waren mir die Dinger nur als Nacktscanner geläufig.

    Respekt, da hat die staatlich PR ja mal richtig gut funktioniert !
  3. #3

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Countdown für den Körperscanner: Auf dem Hamburger Flughafen sind die ersten Geräte mit Millimeterwellentechnologie in den Testbetrieb gegangen. Bei der Einweihung durch Bundesinnenminister Thomas de Maizière präsentierten sich die Hightech-Kabinen jedoch noch mit Kinderkrankheiten.

    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...719792,00.html
    Auf jeden Fall rausgeschmissenes Geld.
    Die Angehörigen derjenigen Religion, der wir 99,9 % aller Terrorakte zu verdanken haben, wird wie immer beleidigt aufschreien und dann im Endeffekt eh nicht durch den "Nacktscanner" gehen müssen.
  4. #4

    ....

    Zitat von Realo Beitrag anzeigen
    Respekt, da hat die staatlich PR ja mal richtig gut funktioniert !
    So macht man das nicht nur von staatlicher Seite, sondern auch bei einer gut funktionierenden, gleichgeschalteten Presse.
  5. #5

    Schade um das Geld

    hättens lieber für eine ordentliche Bezahlung der Angestellten ausgegeben. So ist dann das Resultat: 1- Euro Jobber hinter ner Millionenanlage. Ist das besser als vorher? und sicherer ? Ich glaub eh dieses ganzen Idiotenmist nicht, schon der Flüssigsprengstoff war ein Lacher. Klar die Duty-Free.s hinterm Durchleuchten lachen sich kaputt!
  6. #6

    .

    Zitat von quone Beitrag anzeigen
    Auf jeden Fall rausgeschmissenes Geld.
    Die Angehörigen derjenigen Religion, der wir 99,9 % aller Terrorakte zu verdanken haben, wird wie immer beleidigt aufschreien und dann im Endeffekt eh nicht durch den "Nacktscanner" gehen müssen.
    Die Konsequenz daraus wäre, dass sie nicht durch den Scanner gehen, aber anschließend auch nicht fliegen.
  7. #7

    Diskriminierung duch Technik

    Ich frage mich, wesshalb eingentlich nicht mal jemand nachdenkt, bevor man einer US-Firma, die unter anderem aus Streubomben herstellt, Millionen in den Rachen schmeisst.
    Systeme wie der Nacktscanner bieten trügerische Sicherheit, da jedes System getäuscht werden kann, es sei denn es besteht irgendwann den Touringtest. Dies dürfte allerdings noch zehn Jahre dauern.
    Weiterhin ist der Nacktscanner eine beispiellose Anwendung, wie Technik diskriminierend auftritt. Mir geht das an der Kasse bei Aldi auf den nerv. Was ich meine ist, dass Ältere Menschen mit Athrose oder Schulterproblemen einfach nicht mehr fliegen dürfen, da sie die Anforderung der Maschine (Arme hoch) einfach nicht aus midizinisch anatomischen Gründen nicht erfüllen können. Die Passenden Schilder sind schon aufgehängt (Siehe video).
  8. #8

    .

    Zitat von pietro-del-cesare Beitrag anzeigen
    So macht man das nicht nur von staatlicher Seite, sondern auch bei einer gut funktionierenden, gleichgeschalteten Presse.
    'Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten –, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.'
  9. #9

    Sprengstoff erkennen

    Im Artikel heißt es:
    "Anders als die herkömmlichen Detektoren können die Körperscanner auch nichtmetallische Gegenstände wie Sprengstoff erkennen."
    Das ist leicht idealisiert - die Geräte können ja _nur_ zwischen unterschiedlich starken - körperbedingten - Wärmestrahlen unterscheiden.
    Ob ein "Schatten" also durch einen Schokoriegel, eine Bandage, ein kleines Radio, einen Lippenstift, ein Taschentuch oder durch Sprengstoff verursacht wird, das muss dann die Security im Einzelfall herausfinden.
    Anders als durch Ablegen und Durchsuchen von Kleidungsstücken wird das kaum gehen, während gleichzeitig die "Trefferquote" - des Geräts - absehbar ansteigt.

    Entweder folgt daraus also eine spürbare Kostensteigerung, Verzögerung und ärgerliche Belästigung der Passagiere oder man setzt sie nur so selten ein, dass die Schutzwirkung praktisch ausbleibt.

    Also: Vor allem eine Arbeitsbeschaffung für die Sicherheits-Szene; und der Innenminister agiert hier als deren langer Arm in der Politik.








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