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Erste Hubschrauberpilotin des ADAC: Pionierin in der Luft

dapdSie landet auf Autobahnen, zwischen Strommasten oder Windrädern: Melanie von Allwörden, 34, ist die erste Frau, die einen ADAC-Hubschrauber fliegen darf. Eintausendmal pro Jahr wird sie abheben. Nur jeder zehnte Einsatz ist ein Verkehrsunfall, doch um Leben und Tod geht es fast immer.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...824845,00.html
  1. #1

    Nie mehr einen Titel...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie landet auf Autobahnen, zwischen Strommasten oder Windrädern: Melanie von Allwörden, 34, ist die erste Frau, die einen ADAC-Hubschrauber fliegen darf. Eintausendmal pro Jahr wird sie abheben. Nur jeder zehnte Einsatz ist ein Verkehrsunfall, doch um Leben und Tod geht es fast immer.

    Erste Hubschrauberpilotin des ADAC: Pionierin in der Luft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    Und?
    Vor zig Jahren flog eine Soldatin der Luftwaffe bereits eine Bell UH-1 D (http://upload.wikimedia.org/wikipedi...horn_1984.JPEG) Das Bild zeigt den Typ des von ihr geflogenen Hubschraubers.
  2. #2

    knatter-knatter

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie landet auf Autobahnen, zwischen Strommasten oder Windrädern: Melanie von Allwörden, 34, ist die erste Frau, die einen ADAC-Hubschrauber fliegen darf. Eintausendmal pro Jahr wird sie abheben. Nur jeder zehnte Einsatz ist ein Verkehrsunfall, doch um Leben und Tod geht es fast immer.

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    Wenigstens ist Sinn und Notwendigkeit ihres jetztigen Jobs leichter nachzuvollziehen als ihres früheren. Der Hamburger Polizeihubschrauber "Libelle" hat anscheinend den Zweck, jedesmal, wenn irgendwo ein kleiner Straftäter flüchtig ist, einen ganzen Stadtteil stundenlang mit ohrenbetäubendem Lärm zu beknattern, so dass die Wirtschaft zum Erliegen kommt, sofern sie aus Tätigkeiten besteht, die das geistige Niveau eines Schimpansen überschreiten. Fehlerfrei programmieren kann man dabei jedenfalls nicht mehr. Unten rennt der Flüchtende hin und her wie ein Karnickel, und oben steht der Hubschrauber immer genau über ihm. Stundenlang. Die Polizisten am Boden, die ihn eigentlich einsammeln sollten, müssen wohl erst zuende frühstücken. Der Schaden dürfte meistens ein vielfaches des Schadens betragen, den der flüchtige Straftäter angerichet hat.
  3. #3

    Zitat von Hamberliner Beitrag anzeigen
    Wenigstens ist Sinn und Notwendigkeit ihres jetztigen Jobs leichter nachzuvollziehen als ihres früheren. Der Hamburger Polizeihubschrauber "Libelle" hat anscheinend den Zweck, jedesmal, wenn irgendwo ein kleiner Straftäter flüchtig ist, einen ganzen Stadtteil stundenlang mit ohrenbetäubendem Lärm zu beknattern, so dass die Wirtschaft zum Erliegen kommt, sofern sie aus Tätigkeiten besteht, die das geistige Niveau eines Schimpansen überschreiten. Fehlerfrei programmieren kann man dabei jedenfalls nicht mehr. Unten rennt der Flüchtende hin und her wie ein Karnickel, und oben steht der Hubschrauber immer genau über ihm. Stundenlang. Die Polizisten am Boden, die ihn eigentlich einsammeln sollten, müssen wohl erst zuende frühstücken. Der Schaden dürfte meistens ein vielfaches des Schadens betragen, den der flüchtige Straftäter angerichet hat.
    Gesuchter Straftäter, Flucht vom Unfallort mit verletzten Personen, vermisstest Kind... [Der Schaden dürfte meistens ein vielfaches des Schadens betragen, den der flüchtige Straftäter angerichet hat.]
    Ihr Kommentar entspricht voll und ganz dem eines geistigen Tieffliegers. Sie haben gelinde gesagt "KEINE AHNUNG". Menschen wie Sie rufen als erster und am lautesten nach Hilfe. Ich spreche aus 30 Jahren Erfahrung.
  4. #4

    Schönen Dank auch!

    Schade, daß sich der Schreiber dieses Artikelchens nicht bei der Hamburger Hubschrauberstaffel umgehört hat.

    Dort war man, gelinde gesagt, nicht gerade übermäßig begeistert, daß sich Madame erst umfangreich und kostenintensiv auf Staatskosten zur Hubschrauberpilotin hat ausbilden lassen, um sich anschließend baldmöglichst in die freie Wirtschaft abzuseilen.
  5. #5

    Eine Nummer zu groß

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie landet auf Autobahnen, zwischen Strommasten oder Windrädern: Melanie von Allwörden, 34, ist die erste Frau, die einen ADAC-Hubschrauber fliegen darf. Eintausendmal pro Jahr wird sie abheben. Nur jeder zehnte Einsatz ist ein Verkehrsunfall, doch um Leben und Tod geht es fast immer.

    Erste Hubschrauberpilotin des ADAC: Pionierin in der Luft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    Was ist beim "ADAC Hubschrauberflug" so besonders, dass man hier als "Pionierin" herausgestellt wird. Der Titel gebührt ja wohl eher Frau Reitsch, wie immer man sonst zu ihr steht. Weltweit gibt es heute bestimmt mehrere hundert weibliche Helikopterpiloten, die tagtäglich fliegerisch ihren Mann stehen.
    "Pionierin in der Luft": Da fallen einem ganz andere Namen ein: Jackie Chochran, Amelia Earhart, Patty Wagstaff, Lydia Litvak oder in Deutschland Elly Beinhorn, Melitta von Stauffenberg, selbst Beate Uhse hat da mehr Anrechte, obwohl sie eher als Pionierin auf einem anderen Gebiet bekannt wurde ...
    "Eintausendmal pro Jahr wird sie abheben ...". Nach meinem Verständnis sollte man Leistungen hervorheben, nachdem sie vollbracht wurden.
  6. #6

    Zitat von Demokratischer_Beobachter Beitrag anzeigen
    Schade, daß sich der Schreiber dieses Artikelchens nicht bei der Hamburger Hubschrauberstaffel umgehört hat.

    Dort war man, gelinde gesagt, nicht gerade übermäßig begeistert, daß sich Madame erst umfangreich und kostenintensiv auf Staatskosten zur Hubschrauberpilotin hat ausbilden lassen, um sich anschließend baldmöglichst in die freie Wirtschaft abzuseilen.
    Vielleicht sollte man dann passende Verträge machen, so als Arbeitgeber bzw. Dienstherr?
  7. #7

    ach manno, immer dieses gemeckere und jedes wort auf die goldwaage gelege ... pionierin oder nicht, ich finde den artikel klasse. hatte während des lesens die ganze zeit das risiko im kopf, das die pilotin bei jedem start, bei jeder landung eingeht. wunder` mich, wie man da was dran negatives rauspicken kann.
  8. #8

    und die Bilanz?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie landet auf Autobahnen, zwischen Strommasten oder Windrädern: Melanie von Allwörden, 34, ist die erste Frau, die einen ADAC-Hubschrauber fliegen darf. Eintausendmal pro Jahr wird sie abheben. Nur jeder zehnte Einsatz ist ein Verkehrsunfall, doch um Leben und Tod geht es fast immer.

    Erste Hubschrauberpilotin des ADAC: Pionierin in der Luft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    Eine Bekannte von mir flog 2 Jahre als Notärztin auf einem Rettungsgubschrauber; ihre Bilanz über diese Art Rettung aus der Luft war ernüchternd und sie gab den Job auf. Bis auf ganz wenige Einzelfälle, die sich aus der Aufnahmesituation der Kliniken ergeben, sah sie den Einsatz der Hubschrauberstaffel erstaunlich negativ.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ihr Weg zur Hubschrauberpilotin begann mit einer Absage: Beim harten Eignungstest der Lufthansa fiel sie durch.

    Erste Hubschrauberpilotin des ADAC: Pionierin in der Luft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    So eine Pilotin würde man sich für jedes Luftfahrtunternehmen wünschen.

    Die Eignungstests von Lufthansa dienen offensichtlich nur dazu, die besten Teilnehmer zu finden. Diese werden dann ausgesondert und kaltgestellt. "Harter Eignungstest" heißt ja nur, die stromlinenförmigen(!) Konzernrichtlinien bei den Bewerbern durchzusetzen.

    Lufthansa braucht keine solche Leute, die eigenständig wie eine Pilotin eines Rettungshubschraubers denken und handeln können.

    Ich finde das für LH und die Aussagekraft dieser "harten Eignungstests" extrem peinlich.








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