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Erste Hilfe nach Manaslu-Lawine: "Ich musste mit den Tränen kämpfen"

Dynafit-Gore-Tex-Team/ Greg HillIm Zelt hörte er, wie die Lawine herabdonnerte: Nach dem Unglück am Achttausender Manaslu war der deutsche Skifahrer Benedikt Böhm einer der Ersten am Unglücksort. Hier berichtet er erstmals von der verzweifelten Rettungsaktion - und dem Glücksfall, der wohl einigen das Leben rettete.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-858330.html
  1. #1

    Und ?

    Für die Familien der Toten tut es mir leid ....ansonsten bringe ich keinerlei Verständnis für Sportarten auf, die sich am Rande der permanenten Lebensgefahr bewegen.

    Und das alles nur, weil man den Adrenalinkick und das ultimative Freiheitserlebnis haben möchte. Wer mit der Gefahr spielt, der muss das Risiko mit einplanen - und darf kein großes Mitgefühl erwarten. Ich kanns auch anders sagen: durchgeknallte und rücksichtslose Adrenalinjunkies ! Die Natur schlägt eben zurück ...
  2. #2

    Warum?

    Was haben diese Leute dort zu suchen?
    Sie bringen sich und andere in große Gefahr und jammern dann, wenn der Ernstfall eintritt.
    Einfach daheim bleiben!
  3. #3

    Genau, warum...

    gibt es so viele Menschen die genau bis zu ihren Brillengläser verstehen können und alles was ausser ihrer Norm ist nicht nachvollziehen können. stefanbodensee und kas075 ihr könnt am PC sitzen bleiben, in absoluter Sicherheit. Nichts wird Euch passieren und ihr braucht auch vor Adrenalin keine Angst zu haben.
    Im gegensatz zu Euch beneide ich die Menschen welche die Möglichkeit, sowohl finanziell wie auch physisch, haben sich in der Natur zu bewegen und Dinge sehen werden die ich nie mit eigenen Augen sehen werde.
    Viel glück!
  4. #4

    Muss mich

    meinen Vorschreibern anschliessen, mein Mitgefühl hält sich in Grenzen. Eigentlich tun mir am meisten die Berge leid, die können sich nicht dagegen wehren, von Tausenden von Leuten bekraxelt zu werden, die alle dort ihren Müll hinterlassen. Wer sich in Gefahr begibt, der kommt darin um. Punkt.
  5. #5

    Mitgefühl vs Hass und Todeswunsch

    Zitat von stefanbodensee Beitrag anzeigen
    Für die Familien der Toten tut es mir leid ....ansonsten bringe ich keinerlei Verständnis für Sportarten auf, die sich am Rande der permanenten Lebensgefahr bewegen.

    Und das alles nur, weil man den Adrenalinkick und das ultimative Freiheitserlebnis haben möchte. Wer mit der Gefahr spielt, der muss das Risiko mit einplanen - und darf kein großes Mitgefühl erwarten. Ich kanns auch anders sagen: durchgeknallte und rücksichtslose Adrenalinjunkies ! Die Natur schlägt eben zurück ...
    Interessant, dass diese Mitgefühl/Hass-Automatik bei nicht wenigen Menschen anspringt, sobald etwas passiert, was so gar nicht in ihre durchkonstruierte Moral-Vernunftwelt passt. Und darüber hinaus unterstellen sie auch universal anthropomorphisierend der Natur ihre eigenen Kriterien - "Die Natur schlägt eben zurück ...". Hier wird ein Todeswunsch projiziert. Es sind solche mitleidshasserfüllten Spießer, mit denen man unbedingt nichts zu tun haben möchte. Gut, dass die Natur keine Meinung von uns hat -endlich Ruhe und Frieden.
  6. #6

    optional

    Ich habe weder Mitleid mit Menschen, die in Hochgebirgen von Lawinen verschüttet werden, noch mit Menschen, die alkoholisiert zu schnell Autofahren und sich um Bäume wickeln. Mitleid habe ich hingegen mit deren Angehörigen, die von den Verstorbenen nun selbst zu Opfern gemacht werden!
  7. #7

    Mitleidsbekundung als Tarnung für Todeswunsch

    Zitat von chalchiuhtlicue Beitrag anzeigen
    Ich habe weder Mitleid mit Menschen, die in Hochgebirgen von Lawinen verschüttet werden, noch mit Menschen, die alkoholisiert zu schnell Autofahren und sich um Bäume wickeln. Mitleid habe ich hingegen mit deren Angehörigen, die von den Verstorbenen nun selbst zu Opfern gemacht werden!
    Diejenigen, die das Wort "Mitleid" verwenden, um ihr Mitleid explizit nicht zu gewähren, weil der Getötete in ihren Augen "Fehler" begangen hat, sind von Hass erfüllt. Sie sollten sich ihre scheinheiligen, vergifteten Kommentare sparen. Die Angehörigen der Verstorbenen, die von solchen Leuten Mitleidsbekundungen bekommen, ekeln sich vor solch einer Verlogenheit.
  8. #8

    Hass???

    Inwieweit ist diesachliche Feststellung, dass die Opfer und die Helfer ihrem fehlgeleiteten Trieb nach Grenzerfahrungen zum Opfer gefallen sind "hasserfüllt"?
    Ich bin begeisterter Bergwanderer und wer unbedingt ans Limit des Menschenmöglichen gehen will muss mit den Konsequenzen leben oder sterben"
  9. #9

    ...

    Warum müssen bei solchen Nachrichten immer Leute ihre unqualifizierten Kommentare abgeben, die absolut keine Ahnung vom Thema haben, weil sie Berge bisher immer nur von unten gesehen haben?

    Die Kaltblütigkeit solcher Kommentare erschreckt mich.
    Die Bergsteiger sind in einer Lawine ums Leben gekommen. Das kann im ungünstigsten Fall auch einem Wanderer in den Voralpen passieren.


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