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Erste Hilfe Karriere: Soll ich mein Hobby zum Beruf machen?

"Hör auf zu träumen!" Angestellte, die lieber von ihrem Hobby leben wollen, treffen oft auf Unverständnis. Kein Wunder, dass viele nie den Absprung wagen. Dabei gibt es kaum Grund zur Sorge, findet Karriereberaterin Svenja Hofert: Wer sein Hobby zum Beruf macht, wird zwar selten reich, aber häufig glücklich.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...801207,00.html
  1. #1

    Reich und Glücklich

    Ich möchte hier ja keine Vorurteile anbringen, A-B-E-R:
    gescheiterte Existenzen gibt es schon zu Hauf bei uns.
    Die wenigsten haben es drauf, ihr Hobby erfolgreich (und das heisst in meinen Augen nicht reich zu werde, sondern über die Runden zu kommen ohne staatl. Hilfe)ins berufliche umuwandeln.
  2. #2

    nicht nur als Selbständiger

    Das Hobby zum Beruf zu machen, muss nicht zwangsweise mit Selbständigkeit einhergehen: Ich hatte vor ca. 30 Jahren das Glück, nach meinem Studium für die Ausübung meiner verschiedenen, kreativen Hobbys als fester Mitarbeiter eines Verlags auch noch angemessen bezahlt zu werden. Es handelte sich dabei um die glücklichsten und erfülltesten Jahre meines Berufslebens, auch wenn das Gehalt etwas höher hätte sein können. Ich muss jedoch zugeben, dass solch ein glücklicher Umstand angesichts der heutigen wirtschaftlichen Situation und dem damit verbundenen Leistungsdruck wohl nur noch extrem selten möglich wäre.
  3. #3

    Sinnlose Einzelmeinung

    Woher hat die Frau Hofert eigentlich ihre formale Qualifikation als "Karriereberaterin"? Kann sie diese Aussagen in irgendeiner Weise wissenschaftlich belegen oder sind das nur Bauchgefühle?
    Wer sein Hobby zum Beruf macht, der kann natürlich glücklich werden, aber er verliert sein Hobby, was plötzlich mit Stress und Ärger verbunden ist. Und sowas mündet dann auch gern mal im Burnout. Tolle Wurst.
  4. #4

    Wer's finanzieren kann...

    Das Problem ist (um mich der vorherigen Meinung anschließen) in der Tat, die fehlende finanzielle Grundlage vieler Menschen mit guten Ideen. Ich um Beispiel habe eine Familie zu ernähren und würde sehr gerne meine Idee (von deren Erfolg ich absolut überzeugt bin) umsetzen. Aber es fehlen einfach die finanziellen Mittel. Den Staat damit zu belasten und einen sicheren Job aufgeben zu müssen sind 2 enorm wichtige Aspekte, die ich aber als sehr schwierig empfinde.
    Ich finde es sollte Menschen mit guten Ideen Experten (Unternehmensberater oder Wirtschaftsprüfer) kostenlos zur Seite gestellt werden, um das Konzept zu prüfen. Geben sie dann ihr ok, sollte es ein günstiges und unkompliziertes Start-Up Darlehen vom Staat geben, welches für eine gewisse Zeit sowohl die Finanzlücke bei der Eigenversorgung, als auch die Investitionskosten überbrückt.
    Und ganz so einfach an ein Existenzgründungsdarlehen zu kommen ist es nämlich nicht!
  5. #5

    gescheitert - woran?

    Zitat von abby_thur Beitrag anzeigen
    gescheiterte Existenzen gibt es schon zu Hauf bei uns
    Zählen dazu nicht auch ausgebrannte Menschen, die subjektiv sinnlose Tätigkeiten verrichten, mit viel Geld sich Ersatz für "richtiges Leben" zu kaufen versuchen?
    Ein Blick in unsere Welt zeigt m. E. reichlich gescheiterte Existenzen, vor allem auf sog. Führungsebenen.
  6. #6

    gescheitert - woran?

    Zitat von abby_thur Beitrag anzeigen
    gescheiterte Existenzen gibt es schon zu Hauf bei uns
    Zählen dazu nicht auch ausgebrannte Menschen, die subjektiv sinnlose Tätigkeiten verrichten, mit viel Geld sich Ersatz für "richtiges Leben" zu kaufen versuchen?
    Ein Blick in unsere Welt zeigt m. E. reichlich gescheiterte Existenzen, vor allem auf sog. Führungsebenen.
  7. #7

    Vogel flieg!

    Soweit ich den Artikel verstehe, geht es genau darum, eben nicht auf mögliche negative Konsequenzen zu fokussieren, sondern ein Hobby, wofür man eh Geld ausgibt eben gewinnbringend weiterzugeben, ob es nun finanziell oder "gesamtgesellschaftlich" ist.

    Für die "Bedenkenträger" vor mir ist dieser Gedanke wohl zu hoch gegriffen, wenn auf die negativen Ansätze besonders geachtet wird. Klar sollte man nicht sinnlos Geld verbrennen, aber das macht man bei einem Hobby ja auch nicht wirklich.

    Folgendes Zitat passt ganz gut:
    "Ein zahmer Vogel singt von Freiheit, ein wilder fliegt."
  8. #8

    Vogel....

    Zitat von Monti-Dlx Beitrag anzeigen
    ...Folgendes Zitat passt ganz gut:
    "Ein zahmer Vogel singt von Freiheit, ein wilder fliegt."
    also um bei ihrem Zitat zu bleiben, der wilde Vogel muss sich aber auch keine Gedanken um seine Familie machen, schließlich wird er frei wildern und überall das Futter einfach mitnehmen was er irgendwo findet. Ich denke da muss man mal realistisch bleiben. Ohne finanzielle Grundversorgung gibt es auch keine Hobbies. Wenn die nicht sichergestellt ist, geht eben leider erstmal nichts.
  9. #9

    Es kommt darauf an, wie man anfängt

    Der Tipp der Autorin, erst mal klein anzufangen, ist eine sehr gute Vorgehensweise. Man sammelt Erfahrungen und kann daraus schließen, ob eine Möglichkeit besteht, davon tatsächlich einmal leben zu können.

    Wenn man eine Familie mit Kindern hat, ist es aber eine ganz andere Entscheidung, da die Prioritäten für das Wohl der Familie höher stehen als das Wohl eines einzelnen. Von daher kann ich das Statement eines Vorschreibers sehr gut verstehen. Man muß aber seine Träume auch nicht unbedingt verwirklichen, wenn die Kinder noch klein sind und das Haus noch bis unter das Dach mit Hypotheken steht.

    Ich kenne aber viele, die sich tatsächlich mit 50 oder später noch selbstständig gemacht haben und damit sehr erfolgreich sind. Zumindest ist das besser, als in diesem Alter in einem der Großkonzerne zu arbeiten und zu bibern, dass sie einen nicht kündigen und man dann bei H4 landet. Es kommt auf die persönliche Situation und vor allem auch auf die Fähigkeiten an, so etwas überhaupt durchzuziehen.








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