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Erste Hilfe Karriere: Mischt die Männercliquen auf!

Frauenquote? Muss sein, auch wenn's Männern wehtut, findet Karriereberaterin Svenja Hofert. Vieles versperrt Frauen den Weg in Führungsjobs: etwa der Anwesenheitswahn oder familienfeindliche Arbeitszeiten. Aber all das ändert sich nur durch einen Kulturbruch - den die Quote erzwingt.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...768824,00.html
  1. #70

    Wunder

    Zitat von zoramail Beitrag anzeigen
    Ich arbeite phasenweise auch 60-80 Stunden in der Woche, dennoch gehe ich um 15:30 nach Hause...

    Dafür ...arbeite [ich] bis spät in die Nacht oder am Wochenende.
    Wie machen Sie das denn? (Oder nehmen Sie die Arbeit mit nach Hause und was wollen Sie uns dann eigentlich sagen?)
  2. #71

    ...

    Zitat von zoramail Beitrag anzeigen
    Denn eins ist klar, wenn Papa 15 Stunden täglich arbeitet muss Mama zu Hause bleiben, die unabdingbare Vorraussetzung für die Karriere des Mannes im klassischen Sinne, ist die Aufgabe des Berufs der Frau sobald Kinder da sind. Was deutsche Frauen von diesem Modell halten sieht man in der beständig fallenden Geburtenrate.
    Könnte aber auch daran liegen, weil sie ebensowenig vom umgekehrten Modell halten. Sollte man der Vollständigkeit halber erwähnen ;)
  3. #72

    Antwort

    Zitat von Bondurant Beitrag anzeigen
    ich habe meine Zweifel, dass eine Frau so was schreibt. Sind Sie wirklich eine?
    Yes, und ich will nicht zur Quotensau durch Männerdiskriminierung werden.

    Zitat von Bondurant Beitrag anzeigen
    Zur Sache: ich glaube jeder - geschlechtsunabhängig - kriegt seinen Traumjob lieber durch die Quote als gar nicht.

    Oder?
    Kommt drauf an, was Sie als Quoten-Traumjob definieren.
    Der Job ist ja nicht nur die eigentliche Arbeit, sondern auch das Arbeits-Umfeld. Wegen Quote den Job bekommen zu haben, dann aber nicht die erforderliche Qualifikation und/oder (durchsetzungsstarke) Persönlichkeit zu bringen und dann gehänselt, ausgegrenzt und nicht respektiert zu werden, ähnelt doch eher einem Albtraum. Ich kann noch nicht mal stolz auf mich sein, wenn ich einen Job durch Quote statt durch eigene Leistung bekomme.
    Also, da habe ich schon besser geträumt.
  4. #73

    Falsche Einstellung

    Zitat von singlesylvia Beitrag anzeigen
    Kommt drauf an, was Sie als Quoten-Traumjob definieren.
    Der Job ist ja nicht nur die eigentliche Arbeit, sondern auch das Arbeits-Umfeld. Wegen Quote den Job bekommen zu haben, dann .....
    Vielleicht ist das das Problem: Frauen sind zu streng zu sich. Ich habe beispielsweise noch nie davon gehört, dass ein Mann ein schlechtes Gefühl gehabt hätte, weil er seinen Führungsposten in erster Linie seiner Parteizugehörigkeit verdankte.
    Und sonst: wenn Sie erst mal Chef sind, werden Sie von mehr Speichelleckern umgeben sein als von solchen, die sie "ausgrenzen". Und wenn einer frech wird: erledigen Sie ihn.
    Auch die Unfähigkeit, eine ungerecht begünstigende Möglichkeit auszunutzen, könnte ein Hinweis auf mangelnde Führungsqualitäten sein. Nehmen Sie, was Sie kriegen können. Das ist, was Männer tun.
  5. #74

    .

    Zitat von Demokrat_234 Beitrag anzeigen

    Natürlich schaffen manche Menschen (w/m) in 8 h mehr als andere (w/m) in 12. Aber trotzdem wird ein produktiver Mensch in 12 h mehr schaffen als in 8 h. Und deshalb spielt die verfügbare Zeit immer eine Rolle und deshalb werden im Wettbewerb immer die im Vorteil sein, die mehr Zeit investieren können. Das ist doch auch ganz logisch.

    Es gibt Studien wonach Spitzenkräfte sich mindestens 10.000 Stunden mit einem Thema beschäftigt haben müssen um ein hohes Niveau zu erreichen. Und damit Künstler ein Weltklasseniveau erreichen sind sogar 30.000 Stunden notwendig. Vollkommen unabhängig vom Geschlecht und Disziplin.
    Sie irren sich. Je länger Sie ununterbrochen an einer Aufgabe sitzen, desto mehr läßt Ihre Leistungskurve nach. Regelmäßige Pausen helfen, aber auch nicht unbegrenzt. Hinzu kommt noch, daß man leistungsstärkere und leistungsschwächere Tageszeiten hat, und je länger man arbeitet, desto weniger kann man vermeiden, seine "Formtief"-Tageszeiten verwenden zu müssen, in denen man sehr viel weniger leistungsfähig ist.

    Pausen haben schon ihren Sinn. Nicht nur die kurzen, auch die, die sich aus dem Rhythmus Arbeit/Freizeit ergeben.

    Inzwischen bin ich selbständig und werde für meine Arbeitsergebnisse bezahlt, nicht für die Zeit, die ich damit verbringe, sie zu produzieren. Mein Ziel ist deshalb das bestmögliche Ergebnis mit dem geringstmöglichen Aufwand, und meiner Erfahrung nach ist ein Arbeitstag von 12 Stunden unwirtschaftlicher als einer von acht Stunden. Manchmal läßt er sich nicht vermeiden, aber wer das als Dauerzustand von seinen Mitarbeitern erwartet, braucht sich über Mängel bei den Arbeitsergebnissen nicht zu wundern.


    Fleissige und engagiert Menschen mit mehr Zeit können prinzipell immer mehr erreichen als der derselbe fleissige und engagiert Mensch ohne Zeit. Mehr Zeit bietet einfach mehr Möglichkeiten unabhängig vom Gechlecht. Punkt.
    Auch das stimmt so nicht. Wenig Zeit für seine Aufgaben zu haben, motiviert dazu, nach Lösungswegen zu suchen, die weniger Zeit kosten.

    Ich arbeite relativ regelmäßig auch direkt für die Chefetagen diverser Unternehmen, in denen ich auch für andere Abteilungen tätig bin. Meiner Erfahrung nach wird in keiner Abteilung eines Hauses mehr Zeit sinnlos verlempert als dort - durch mangelhafte Absprachen, sprunghafte Entscheidungen, die mindestens ein halbes Dutzend Mal wieder umgeworfen werden, und all diesen Kram, der sich primär aus dem Halbgottstatus der Führenden ergibt und der Tatsache, daß es riskant ist, ihnen offen zu widersprechen.

    Ich kenne keine Chefetage, in der auch nur annähernd so zielorientiert gearbeitet wird wie in anderen Abteilungen desselben Unternehmens. Deswegen handle ich bei solchen Aufträgen dann doch häufig Honorare auf Stundenbasis aus, damit ich für den "Beschäftigungstherapieteil", den ich hinzurechnen muß, auch angemessen bezahlt werde.
  6. #75

    .

    Demokrator,

    Nachtrag: Von Frauenquoten halte ich übrigens überhaupt nichts, in diesem Teilbereich sind wir uns einig.
  7. #76

    ...

    Zitat von singlesylvia Beitrag anzeigen
    Yes, und ich will nicht zur Quotensau durch Männerdiskriminierung werden.
    Kommt drauf an, was Sie als Quoten-Traumjob definieren.
    Der Job ist ja nicht nur .....
    das geht wohl jedem so, der jahrelang leistung erbracht und sich überdurchschnittlich engagiert hat. an welche 1 für eine klassenarbeit erinnert man sich wohl noch lange: für die geschenkte 1 in religion oder für die 1 in xy, wofür man sich echt den allerwertesten aufgerissen hat ?
  8. #77

    genau so ist es !

    Zitat von homeuser Beitrag anzeigen
    Nö Sie haben das von Ihnen zitierte Posting einfach nicht vertsanden.
    Was wohl gemeint awr:
    Solche abteneuerlichen Forderungen und der "übertriebene Feminismus" wie in Alice Schwarzer auch betreibt, der Männer herabwürdigt, als grundsätzlich böse und verachtenswert darstellt und letztenendes inzwischen schon diskriminiert führt unweigerlich .....
    Ich kann mich dieser Aussage nur anschließen, ich gehöre nicht zu zu irgend einer Gruppe radikal denkender, aber ich werde so unglaublich wütend über diese Forderungen denen nichts an Leistung gegenüber steht.
    Die Unterdrückung der Männer in so vielen Bereichen ( Frauen-Quote,Entzug des Sorgerecht nach Scheidung und die Gefahr von Frauen "gekachelt" zu werden) wird langsam unerträglich.
    Aber es formiert sich glücklicherweise aufgrund solcher Artikel auf sehr breiter Front Widerstand.
    In einer Studie die zum Thema Gewalt gegen Frauen in den nordischen Ländern durchgeführt wurde kamen die Verfasserinnen zu dem Urteil das ein unerklärlicher Frauenhass die Ursache wäre. Unerklärlich?
  9. #78

    Ja genau..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frauenquote? Muss sein, auch wenn's Männern wehtut, findet Karriereberaterin Svenja Hofert. Vieles versperrt Frauen den Weg in Führungsjobs: etwa der Anwesenheitswahn oder familienfeindliche Arbeitszeiten. Aber all das ändert sich nur durch einen Kulturbruch - den die Quote erzwingt.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...768824,00.html
    ...was soll denn auch der Quatsch, dass man in Führungspositionen auch noch arbeiten muss.
    Es geht doch bei der ganzen Frauenförderung schliesslich nur um haben, nicht um machen.
    Unglaublich, dass man sich nur mit einem Geschlecht beliebig Vorteile verschaffen kann.
    Ich will jetzt auch das Haus, die Frau und das Konto meines Nachbarn, schliesslich bin ich durch eine gläserne Decke irgendwie gehindert, gleiche Rechte für alle.
  10. #79

    Zitat von Bondurant Beitrag anzeigen
    ...Zur Sache: ich glaube jeder - geschlechtsunabhängig - kriegt seinen Traumjob lieber durch die Quote als gar nicht.

    Oder?
    Hängt auch davon ab, ob man hohe ethische Maßstäbe anlegt oder einfach nur ein amoralischer Sack ist...

    Ein "Traumjob", den ich auf Kosten von anderen ausübe, ist für mich keiner; da würde ich lieber selbstbestimmt aber vor allem "ehrlich" meine Brötchen auf dem Bau verdienen.

    Wie es schon ein anderer Forist beschrieben hat: die Quote ist einfach nur ein Ausdruck asozialer Anspruchshaltung, ein "Das steht mir zu: einmal per Selbstdefintion und vor allem, weil die Gesellschaft momentan derart manipuliert ist, daß sie das aus Schamgefühl unterstützt"








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