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Erste Hilfe Karriere: "Ich habe schon immer von dieser Firma geträumt"

dapdWarum suchen Sie gerade bei uns eine Stelle? Personaler fragen gern nach dem tieferen Sinn einer Bewerbung. Sie provozieren damit Peinlichkeiten und Heuchelei. Bewerbungsberater Gerhard Winkler über den Unsinn der Sinnfrage - und wie man damit souverän umgeht.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...826684,00.html
  1. #20

    Oh weh!

    Zitat von franko_potente Beitrag anzeigen
    Was meinen Sie mit "eigentlich"?

    Ist da also doch noch was, was Sie loswerden möchten? Und eine Ehrliche ansage, daß die Bezahlung das entscheidende Kriterium war, kann funtkionieren, wenn Sie wirklich einen Entscheider dabei haben.
    Bie der Personaltante, die Angst um Ihre Psuediaufgabe hat ( Sie wissenja, psychologishc geschult, wualifizierte Vorauswahl *lol*) haben Sie damit wohl keine Chance.
    Meine langjährig erprobte Küchenpsychologie sagt mir, dass die Tippfehler und Buchstabenverdreher in Ihren Posts zu diesem Thema eine ausgeprägte Aversion gegen PersonalerInnen aufzeigen *lol*
    Wie schon von einem anderen geschrieben - die finale Entscheidung wird in den Unternehmen, die ich kenne (vom Start Up bis Konzern) immer vom Fachverantwortlichen getroffen, da in der Regel die fachliche Qualifikation entscheidend ist. Übrigens haben häufig die Fachverantwortlichen das größere Problem damit, wenn sich der Bewerber (nur) durch die Bezahlung motiviert sieht, nicht aber durch das superspannende Aufgabengebiet oder das Unternehmen an sich.
  2. #21

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Warum suchen Sie gerade bei uns eine Stelle? Personaler fragen gern nach dem tieferen Sinn einer Bewerbung. Sie provozieren damit Peinlichkeiten und Heuchelei. Bewerbungsberater <i>Gerhard Winkler</i> über den Unsinn der Sinnfrage - und wie man damit souverän umgeht.

    Erste Hilfe Karriere: "Ich habe schon*immer von dieser Firma geträumt" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    Hallo,

    verstehe den sinn nicht so recht. Es hat doch gründe warum ich mich in einer bestimmten firma/stelle bewerbe und das sag ich dann.
  3. #22

    ...

    Zitat von numey Beitrag anzeigen
    noch zu akzeptieren, wenn dieser Bewerbungsfirlefanz auf Managerpositionen beschränkt wäre. Aber heutzutage wird sowas überall gefragt.

    "Warum möchten Sie ausgerechnet in unserer Firma als Fließband-Schlachter arbeiten?"

    "Warum glauben Sie, dass Sie die Richtige sind, um unsere Toiletten zu schrubben?"

    "Sie bewerben sich bei uns als Callcenter-Agent für 6,50 die Stunde. Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?"
    Wahrscheinlich ist es eher umgekehrt. Je höher man sich in der Hierarchie oder bezogen auf die Qualifikation bewirbt, desto weniger wichtig sind all diese Spielchen. Da wird sich zu einem ganz normalen Gespräch zusammengesetzt, die Anschreiben sind sehr persönlich und faktenbezogen usw. (was alles nicht heißt, daß man keiner kritischen Begutachtung unterzogen wird). Wichtig sind solche wichtigtuerischen Spielchen, Imponiergehabe der Personaler, sinnlose Fragen usw. vor allem bei solchen Leuten, die im Grunde unprofessionell arbeiten, mehr scheinen als sind und noch jeder esoterischen Persönlichkeitsanalysemethode nachlaufen, die auf dem Markt angepriesen wird. Leute vom Fach haben all das einfach nicht nötig.

    Und im übrigen. Wenn man sich veräppelt vorkommt, dann spricht das gegen die Firma und ist immer ein hinreichender Grund das Bewerbungsgespräch von sich aus abzubrechen. Das dürfte dann auch dem Personaler zu denken geben, wenn der Bewerber einfach aufsteht und sich höflich verabschiedet. Selbst wenn man einen Job absolut dringend braucht, sollte man sich einen Rest an persönlicher Würde und Integrität bewahren.
  4. #23

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Es hat doch gründe warum ich mich in einer bestimmten firma/stelle bewerbe und das sag ich dann.
    Normalerweise bewerbe ich mich irgendwo, weil ich einen Job brauche, um Geld zu verdienen - oh wie ich diese Bewerbungsfloskeln und dieses heuchlerische Getue bei Bewerbungsgesprächen hasse!
  5. #24

    Keine Personaler mehr

    Zitat von Skeptisch Beitrag anzeigen
    In der Firma, in der ich gearbeitet habe (davon 2 Jahre in der Personalabteilung), lief das alles ganz anders. Da entschieden eben NICHT "die Personaler" über eine Einstellung. In der Personalabteilung wurde nur die administrative Arbeit der Bewerbungseingänge vorgenommen. In erster Linie eine "Grobrasterung" der Bewerbungen, in der die ganz offensichtlichen "Blindgänger" aussortiert wurden. Also, wenn z.B. die Qualifikation absolut nicht passte oder die Form der Bewerbung auf den ersten Blick schon "unterirdisch" war. Zum Beispiel gravierende Rechtschreibfehler vorhanden etc.

    Dann wurden die Bewerbungen in die entsprechende (suchende) Fachabteilung geschickt und DORT wurde entschieden, ob der Bewerber eingeladen wird oder nicht.

    Das Bewerbungsgespräche wurde sowohl von der Personalabteilung als auch (und das maßgeblich) von der Fachabteilung geführt.
    Bei in engerer Auswahl gekommenen Bewerbern hat die Personalbteilung lediglich Gehaltsfragen etc. mit dem potentiellen Kandidaten geklärt.

    Entscheidend war IMMER das Votum der Fachabteilung, ob jemand einen Job gekriegt hat oder nicht. Allenfalls wurde dazu die Meinung der Personalabteilung gehört.
    Genau so sollte es sein, wir haben bei uns in der Firma zwar jetzt keine Personaler mehr, aber vorher, als wir sie noch hatten, haben wir es genau so gemacht wie von Ihnen beschrieben.

    Der Personaler war für die Suche zuständig (Zeitungsannoncen, etc.), hat die Grobrasterung gemacht und war für die Formalitäten bei der Einstellung und auch für die Organisation von Schulungen zuständig. Die Bewerbungsgespräche werden von den jeweiligen Abteilungsleitern, wo die Bewerber eingesetzt werden sollten, im Beisein des Fachbereichsleiter durchgeführt und auch von diesen Personen entschieden. Vorher wird von der Geschäftsleitung überprüft ob diese Einstellung nötig ist und ob diese mit der wirtschaftlichen Situation der Fa. vereinbar ist. Auch die Kriterien und das Limit für die Vergütung und sonstige Konditionen werden von der Geschäftsleitung, unter Einbeziehung der Fachbereichsleitern, festgelegt. Am Ende, wenn der Bewerber ausgesucht wurde, überprüft die Geschäftsleitung nur noch ob das Gehalt und sonstige Konditionen den vorher festgelegten Kriterien entspricht und segnet die Einstellung ab.

    Dieses Verfahren funktioniert sehr gut und die Personaler hatten nicht so viel zu tun. So fielen sie der der Krise von 2008 zum Opfer (die einzigen stellen die gekürzt wurden).
  6. #25

    Zitat von 081172 Beitrag anzeigen
    Normalerweise bewerbe ich mich irgendwo, weil ich einen Job brauche, um Geld zu verdienen - oh wie ich diese Bewerbungsfloskeln und dieses heuchlerische Getue bei Bewerbungsgesprächen hasse!
    Und genau solche Mitarbeiter möchte ich nicht haben. Ich bin froh, dass unsere Firma so "dumme" Gespräche bei der Einstellung geführt hat und den meisten nur "Geld-Verdienzwiebeln" ausgefiltert hat. Denn wenn ich mit jemanden über eine Woche sehr eng zusammenarbeiten muss, dann erwarte ich mehr als nur einen Geldeinstecksack.
    Und dafür waren solche Fragen und Gespräche sehr gut. Aus der vorherigen Firma wurden damit tatsächlich ungute Kollegen verhindert zur neuen zu kommen.
    Ich denke, dass unsere Personaler sehr gut gearbeitet haben, allerdings waren die auch vom Fach.
  7. #26

    Sehr gut

    Zitat von qlcasa Beitrag anzeigen
    Genau so sollte es sein, wir haben bei uns in der Firma zwar jetzt keine Personaler mehr, aber vorher, als wir sie noch hatten, haben wir es genau so gemacht wie von Ihnen beschrieben.

    Der Personaler war für die Suche zuständig (Zeitungsannoncen, etc.), hat die Grobrasterung gemacht und war für die Formalitäten bei der Einstellung und auch für die Organisation von Schulungen zuständig. Die Bewerbungsgespräche werden von den jeweiligen Abteilungsleitern, wo die Bewerber eingesetzt werden sollten, im Beisein des Fachbereichsleiter durchgeführt und auch von diesen Personen entschieden. Vorher wird von der Geschäftsleitung überprüft ob diese Einstellung nötig ist und ob diese mit der wirtschaftlichen Situation der Fa. vereinbar ist. Auch die Kriterien und das Limit für die Vergütung und sonstige Konditionen werden von der Geschäftsleitung, unter Einbeziehung der Fachbereichsleitern, festgelegt. Am Ende, wenn der Bewerber ausgesucht wurde, überprüft die Geschäftsleitung nur noch ob das Gehalt und sonstige Konditionen den vorher festgelegten Kriterien entspricht und segnet die Einstellung ab.

    Dieses Verfahren funktioniert sehr gut und die Personaler hatten nicht so viel zu tun. So fielen sie der der Krise von 2008 zum Opfer (die einzigen stellen die gekürzt wurden).
    Dann werden mehr Einstellungen über Externe vorgenommen.Oder glauben Sie, Ihr Boss fragt Sie, wer Ihr Nachfolger wird?
  8. #27

    Zitat von Skeptisch Beitrag anzeigen
    In der Firma, in der ich gearbeitet habe (davon 2 Jahre in der Personalabteilung), lief das alles ganz anders. Da entschieden eben NICHT "die Personaler" über eine Einstellung. In der Personalabteilung wurde nur die administrative Arbeit der Bewerbungseingänge vorgenommen. In erster Linie eine "Grobrasterung" der Bewerbungen, in der die ganz offensichtlichen "Blindgänger" aussortiert wurden. Also, wenn z.B. die Qualifikation absolut nicht passte oder die Form der Bewerbung auf den ersten Blick schon "unterirdisch" war. Zum Beispiel gravierende Rechtschreibfehler vorhanden etc.

    Dann wurden die Bewerbungen in die entsprechende (suchende) Fachabteilung geschickt und DORT wurde entschieden, ob der Bewerber eingeladen wird oder nicht.

    Das Bewerbungsgespräche wurde sowohl von der Personalabteilung als auch (und das maßgeblich) von der Fachabteilung geführt.
    Bei in engerer Auswahl gekommenen Bewerbern hat die Personalbteilung lediglich Gehaltsfragen etc. mit dem potentiellen Kandidaten geklärt.

    Entscheidend war IMMER das Votum der Fachabteilung, ob jemand einen Job gekriegt hat oder nicht. Allenfalls wurde dazu die Meinung der Personalabteilung gehört.
    So kenne ich das Vorgehen auch. Entscheidend bei einer Stellenbesetzung sind die fachlichen Qualifikationen des Bewerbers und ob er in das vorhandene Team passt.

    Und das kann am besten die Fachabteilung beurteilen.

    Mit der Frage "Warum bei uns?" will der Personaler nur überprüfen, ob der Bewerber sich vorbereitet hat, in dem er sich vorher über die Firma informiert hat.

    Das zeigt eine professionelle Art an gestellte Aufgaben heranzugehen und hinterlässt einen positiven Eindruck.

    Mein Tip wäre also bei der Antwort auf so eine Frage erkennen zu lassen, dass man sich zumindest die Homepage des Unternehmens einmal genauer angesehen hat.
  9. #28

    Anders habe ich das auch so kennengelernt

    Zitat von Skeptisch Beitrag anzeigen
    In der Firma, in der ich gearbeitet habe (davon 2 Jahre in der Personalabteilung), lief das alles ganz anders. Da entschieden eben NICHT "die Personaler" über eine Einstellung. In der Personalabteilung wurde nur die administrative Arbeit der Bewerbungseingänge vorgenommen. In erster Linie eine "Grobrasterung" der Bewerbungen, in der die ganz offensichtlichen "Blindgänger" aussortiert wurden. Also, wenn z.B. die Qualifikation absolut nicht passte oder die Form der Bewerbung auf den ersten Blick schon "unterirdisch" war. Zum Beispiel gravierende Rechtschreibfehler vorhanden etc.

    Dann wurden die Bewerbungen in die entsprechende (suchende) Fachabteilung geschickt und DORT wurde entschieden, ob der Bewerber eingeladen wird oder nicht.

    Das Bewerbungsgespräche wurde sowohl von der Personalabteilung als auch (und das maßgeblich) von der Fachabteilung geführt.
    Bei in engerer Auswahl gekommenen Bewerbern hat die Personalbteilung lediglich Gehaltsfragen etc. mit dem potentiellen Kandidaten geklärt.

    Entscheidend war IMMER das Votum der Fachabteilung, ob jemand einen Job gekriegt hat oder nicht. Allenfalls wurde dazu die Meinung der Personalabteilung gehört.
    und ich war knapp 50j berufstaetig. Koennte sich allerdings geandert haben, hat es aber nicht. Ich habe inzwischen eine eigene Fa. und arbeite eng mit einem deutschen Konzern zusammen. Daher weiss ich, es laeuft immernoch genau so ab. Die Fachabtlg. entscheidet nie die Personalabtlg.
  10. #29

    Zitat von numey Beitrag anzeigen
    noch zu akzeptieren, wenn dieser Bewerbungsfirlefanz auf Managerpositionen beschränkt wäre. Aber heutzutage wird sowas überall gefragt.
    Gerade in Managementpositionen gibt es den Bewerbungsfirlefanz nicht.
    Da spricht der Bewerber direkt mit dem potentiellen Vorgesetzten oder der Geschäftsführung/dem Vorstand. Das sind auch in der Regel angenehme Gespräche für beide Seiten.

    Die Personalabteilung ist erst involviert, wenn die Vertragsentwürfe erstellt werden.








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